Geodaten ahoi: Ab sofort sticht Captain Immo mit noch mehr Daten in See. infas 360 unterstützt Bonner Start-Up, indem es Zugriff auf sein Big Data-Portfolio ermöglicht.

„Wir glauben, dass es auch Spaß machen kann, die passende Immobilie zu finden. Ein solches Tool zu entwickeln, ist unser oberstes Ziel“, sagt das Start-Up-Unternehmen Kartenhaus mit Sitz im Digital Hub Bonn über seine neue Software „Captain Immo“.

Schwerpunkt der Web-Anwendung ist die benutzerfreundliche, intuitive Auswahl gewünschter Immobilienangebote sowie das einfache Erstellen von Exposés. Diese Funktionalitäten werden nun noch einmal deutlich professionalisiert, indem Geodaten des Bonner Big Data-Spezialisten infas 360 integriert werden.

Das Datenportfolio der infas 360 speist sich vor allem aus amtlichen Gebäudedaten und deren Beschreibungen. So liegen in Summe für alle 22 Mio. postalische Adressen rund 700 weitere Merkmale vor. Auch für die rund 32 Mio. Gebäude ohne Adresse (z.B. Lagerhallen) sind enorm viele Daten verfügbar (Höhe, Volumen, Grundstück etc.). Dies ist die Basis für alle nachgelagerte Immobilienbewertungen.

Die Anwendung „Captain Immo“ überzeugte auf anhieb, so Tobias Gödderz, Leiter Geomarketing bei der infas 360. „Wir wollten unter Bonner Unternehmen hier natürlich bestmöglich unterstützen und haben für Kartenhaus eine Start-Up-Variante gefunden, die es ermöglicht, auf CPU-Basis (cost per use) abzurechnen. So erspart man sich hohe Erstinvestitionen in Geodaten“, kommentiert Gödderz weiter.

Kontakt: t.goedderz@infas360.de  

Die Liebe und das Vereinsleben: Gemeinsame Sport- & Freizeitaktivitäten fördern die Paarbildung

Gemäß einer Studie des infas Instituts geben 21% aller Befragten an, ihren aktuellen oder letzten Partner bei gemeinsamen Sport- bzw. Freizeitaktivitäten kennengelernt zu haben. Noch wichtiger ist nur der erweiterte Freundeskreis mit 28%.

In Zeiten von Parship & Co. verwundert es fast, dass nur 4% angeben, ihren Partner über das Internet kennengelernt zu haben. Wobei immerhin 11% der Bevölkerung ab 18 Jahren angibt, das Internet als gezielte Partnersuche im Internet einzusetzen.

Orte des Kennenlernens

Vielleicht ist das auch der Grund, warum sich so viele Menschen in Sportvereinen und -Clubs engagieren? Alleine im DFB (Deutscher Fußballbund) sind knapp 7 Mio. Mitglieder in rund 25.000 Vereinen bundesweit organisiert und der DTB (Deutsche Tennisbund) zählt 1,4 Mio. Mitglieder in über 9.100 Vereinen. Nur eine Sportaktivität schlägt sie alle: Rund 8.000 Fitnessclubs bringen es zusammen auf über 9 Mio. Mitglieder.

infas 360 hat sich u.a. darauf spezialisiert fortlaufend alle Freizeiteinrichtungen zu recherchieren und lokalisieren. In ihrer POI-Datenbank (Points-Of-Interest) werden u.a. alle rund 480.000 Vereine, alle Sportstätten, Cafés und Bars, über 4,5 Mio. aktuelle Firmen mit postalischer Anschrift, eMail-Adressen, Ansprechpartnern, Öffnungszeiten, Webseiten und Koordinaten (u.v.m.) gespeichert.

Sollten Sie Fragen zur Studie oder der POI-Datenbank haben, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de

 

Aktuelle Migrationskarten für jede Stadt

Das Jahr 2015 stellt mit einem Wanderungsüberschuss von 1,14 Mio. Ausländerinnen und Ausländern den größten Zuwachs in der Geschichte der BRD dar. Dies veranlasste infas 360 dazu, die regionale Verteilung der ethnischen Gruppen nach den Herkunftsländern

  • Türkei
  • Polen
  • Italien
  • Ex-Sowjetunion
  • Ex-Jugoslawien
  • Muslimische Staaten

komplett neu zu berechnen – und das in der Geschichte der Geomarketings erstmalig bis auf Ebene der Siedlungsblöcke. Nachfolgende Galerie zeigt die Verteilung aller Migrationstypen am Beispiel der Stadt Bonn. Die Daten sind für jede Stadt und Gemeinde Deutschlands bei infas 360 beziehbar.

Migrationsanteil Türken mit OT

Anteil Migranten aus ehem. Jugoslawien

 

Migrationsanteil Italiener Migrationsanteil Osteuropäer Migrationsanteil PolenAnteil Migranten aus muslimischen Staaten mit OT

Erstmals zum Einsatz kam eine rund 7,6 Mio. große Vor- und Nachnamens-Stichprobe, die 54 Mio. Personen repräsentiert. Sie wurde mittels komplexer und wissenschaftlich anerkannter Onomastik-Verfahren analysiert. Auf Basis der amtlichen Daten und den Small Area Methoden (SAM) wurden die Daten dann in mikrogeographische Einheiten statistisch nachvollziehbar geschätzt.