Definition Geodaten und Abgrenzung zur Geoinformation

Definition von Geodaten: Im Allgemeinen dienen Daten dem Zweck der Auswertung. Geodaten im speziellen speichern dazu strukturierte codierte Angaben zur quantitativen und qualitativen Beschreibung von natürlichen oder definierten Objekten der realen Welt.

Nehmen wir dazu das Beispiel, dass ein Datum nicht nur die Information „25 °C“ enthält, sondern auch den Tag und vor allem einen eindeutigen Ortsbezug – dann handelt es sich in diesem Fall bereits um ein raumbezogenes Datum. Die Auswertung der gespeicherten Information erfolgt über bestimmte Regeln und Anweisungen, die die codierten Angaben deuten.

Erst wenn eine Auswertung zur Erkenntnis führt, handelt es sich um eine Information. Das Wissen wiederum ist jedes Ergebnis von Erkenntnisprozessen und damit eine spezielle Form von Informationen. Es bezieht im Hinblick auf gesetzte Ziele die praktische Anwendung der Daten und Informationen ein. Übertragen auf raumbezogene Daten bedeutet dies, dass aus ihnen Informationen (Geoinformationen) abgeleitet werden können, die zur Erkenntnis über den Raum und zum zweckbezogenen Handeln im Raum führen sollen.

Geodaten speichern Wissen über den Raum (Herter & Koos in Java und GIS, 2006)

infas 360 verknüpft alle weiteren verfügbaren Datenquellen (hier Sachdaten) mit Geodaten und bietet so die maximale Informationstiefe über Mensch & Gesellschaft im Raum. Sollten Sie Fragen zu unseren nationalen und internationalen Geodaten haben, kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de