Energieautarke Haushalte bilden aktuell klassische Innovationskurve

Zu einer der größeren Zielgruppenuntersuchungen von infas 360 zählt aktuell die Analyse von über 10.000 befragten Personen aus dem CASA Monitor „Energie“.

Erste Ergebnisse in der Verteilung der Befragten nach „Energieautarkie“ zeigen graphisch einen klaren Verlauf. Befinden sich in der Klasse 1 bis 3 die Haushalte, die bereits voll oder in Teilen nicht mehr abhängig von externen Energielieferungen sind, nimmt dieses Adaptionsverhalten bis hin zur Klasse 7 komplett ab (y-Achse = Anzahl Fälle).

Vergleicht man diese Kurve mit einer klassischen Diffusionskurve, dann sind diese nahezu identisch.

Wir befinden uns gerade in der klassischen Anfangsphase eines Produktlebenszyklus mit der sehr interessanten Fragestellung, wie sich der Kurvenverlauf auf die nächsten Jahre hin verhalten wird.

Denn Ziel der Multi-Client-Studie, an der sich u.a. das Energie-Institut EuPD Research aus Bonn sowie die Stadtwerke Düsseldorf beteiligen, ist es, eine bedürfnisorientierte Zielgruppensegmentierung (inkl. einer Persona-Entwicklung) für energieautarke Haushalte – aktuell wie zukünftig – zu entwickeln. Unterstützt wird das Projekt von dem promovierten Psychologen Dr. Guido Beier von de3p.

Die Zielgruppensegmente werden erstmals auf alle Haushalte übertragen, so dass die Ergebnisse neben Research auch für Strategie, CRM und Geomarketing nutzbar werden.

Sollten Sie weitere Fragen zu den „Energieautarken Haushalten von heute und morgen“ haben, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de

 

Die neue Zielgruppe der Energie-Autarken

Häuslebauer, Modernisierer und E-Autobesitzer. Das könnten sie sein: Die „Energie-Autarken“ von morgen. Mit Smart Research Methoden werden die Gruppen der energetischen Selbstversorger und derer, die es planen, identifiziert und lokalisiert.

Während immer mehr große Kraftwerke vom Netz genommen werden, vollzieht sich in der Gesellschaft ein Umschwung im privaten Bereich. Genauer gesagt: innerhalb der eigenen vier Wände. Hauseigentümer sanieren, modernisieren und investieren in die hauseigene Energie-Effizienz und Stromproduktion.

Eine aktuelle Umfrage der infas 360 (Casa Monitor 03/2018) gewährt einen ersten Einblick in die Phase der Modernisierung von Privathaushalten. Während mehr als jeder zweite Hauseigentümer bereits in bessere Wärmedämmung investiert hat, plant jeder vierte seine Heizanlage zu modernisieren. Jeder sechste will in Zukunft eine Photovoltaikanlage zur Stromproduktion verwenden und nahezu gleich viele Personen planen, sich einen Stromspeicher anzuschaffen. Derzeit besitzt etwa jeder zwanzigste aller befragten Hauseigentümer einen solchen Speicher. Auch im Bereich Smart-Home tut sich einiges: setzen die Befragten ihre Pläne in die Tat um, wird sich die Anzahl der Smart-Home-Nutzer in etwas mehr als den nächsten zwei Jahren mehr als verdoppeln.

Die Häuser werden also nicht nur energie-effizienter, sondern auch smarter. Doch wo wohnen die Menschen, die ihre alte Ölheizung durch Blockheizkraftwerke oder Wärmepumpen ersetzen wollen? Wer wechselt seinen Energie-Anbieter, um sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden? Und wer will seinen eigenen Strom produzieren oder gar weiterverkaufen? Und welche tieferen als ökonomischen Motivationen stecken hinter diesem Verhalten?

Der nächste CASA MONITOR ENERGIE (Start: Mai 2018) liefert Antworten auf diese und viele weitere Fragen! Hier geht´s zum Flyer: CASA Monitor Energie 2018_Flyer

Sie haben Fragen zur geplanten Studie, sind an den Ergebnissen interessiert oder wollen einfach mal in den Fragebogen reinschauen? Kontaktieren Sie mich gerne unter +49 (0)228/74887-380 oder schreiben Sie eine Email an P.Koesling(at)infas360.de