Mutter aller Potenzialdaten: Adressen in Gebäuden mit Einwohner- und Haushaltszahlen

infas 360 gewinnt ein weiteres Bundesinstitut für die Nutzung ihrer Adresssubstanz mit den dazugehörigen Einwohner- und Haushaltszahlen.

Das Bundesamt für Kartographie, kurz BKG, führt amtliche Geodaten und die aller 16 Bundesländer sowie Daten von Drittanbietern zusammen, vereinheitlicht sie, bereitet sie auf und stellt sie digital als zentrales Dienstleistungszentrum anderen Bundesinstituten zur Verfügung.

Ab sofort zählt dazu auch die Mutter aller Potenzialdaten – wie sie im Geomarketing gerne bezeichnet wird – nämlich alle aktuellen postalischen Adressen für alle Gebäude in Deutschland sowie alle darin bekannten Einwohner- und Haushaltszahlen.

Die Daten werden deshalb so genannt, weil sie Ausgangspunkt unzähliger weiterer Datenberechnungen darstellen. So zum Beispiel ist der Adressbestand DER postalische Referenzbestand für Deutschland. Er wird gespeist aus den Quellen der Ämter, Deutscher Post und Deutscher Telekom und in einem aufwendigen, fortlaufenden Pflegeprozess recherchiert und konsolidiert.

Über die Einwohner- und Haushaltszahlen werden entweder auf Einzeladressebene (z.B. Anzahl erreichter Personen in einem beliebigen Einzugsgebiet) oder als Aggregat pro frei definiertem Gebiet weitere Basiskennziffern abgleitet (z.B. Versorgungsgrade). Jüngst halten diese Kennziffern sogar Einzug in sog. Mikrosimulationen, mit denen u.a. Stichprobenziehungen optimiert werden. Für Small Area Methoden bilden sie die Basis für nahezu alle weiteren sozio-demographischen Variablen auf Gebäudeebene wie z.B.

  • Altersstruktur
  • Dominierendes Alter
  • Verfügbares Einkommen in Klassen
  • Haushaltsstruktur
  • Ausländeranteil und Migration (auf Blockebene)
  • Konsumaffinitäten
  • Gebäudenutzung
  • usw.

Sollten Sie weitere Fragen zum postalischen Referenzbestand und/oder den Einwohner-/Haushaltszahlen haben, dann kontaktieren Sie uns einfach unter Consulting@infas360.de

Bundesämter setzen auf hausgenaue Einwohnerdaten der infas 360

(Copyright Foto: fotolia.com/Gerhard Seybert)

Wie viele Einwohner leben in einem Haus? Die Antwort darauf, eine Zahl, ist für nahezu alle Planungen eine wesentliche Kenngröße. Verbunden mit den hausgenauen Geokoordinaten der Landesvermessungsämter lassen sich so Fragestellungen beantworten wie z.B.: Wie viele Einwohner X (Summe) leben in einem Gebiet von Y (z.B. in einem bestimmten Lärmpegel, den der Straßenverkehr verursacht).

Im Geomarketing ist die hausgenaue Einwohnerzahl maßgeblich für alle zielgruppenrelevanten Produktabsatzplanungen, z.B. wie viele Einwohner leben im Einzugsgebiet der Filiale A oder B.

Aus diesem Grund legt infas 360 sehr viel Wert auf eine möglichst präzise Schätzung der Zahl. Denn: Die Einwohnerzahl je Haus ist amtlich nicht verfügbar. Sie muss berechnet werden. Dazu setzt infas 360 auf diverse amtliche wie private Quellen und analysiert diese mit nachweislich herausragendem Ergebnis. So gut, dass immer mehr Bundesämter wie z.B. die Bundesnetzagentur und das BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung) die hausgenauen Einwohnerzahlen der infas 360 einsetzen.

Neben der Einwohnerzahl gehören die Anzahl der Haushalte und die Anzahl Gewerbe (nach Typen und Größe) je Gebäude zu den Müttern aller Basismerkmalen. In Summe verfügt die CASA Gebäudedatenbank über 100 weitere Merkmale wie Gebäudetyp, -nutzung, -höhe, -volumen, -alter usw.

Sie haben Fragen zu den Einwohnerzahlen und wie diese berechnet werden? Dann fragen Sie uns unter Consulting@infas360.de