e-Autos: Trotz Coronakrise steigt Kaufabsicht stark an

Jedes Jahr beobachtet infas 360 intensiv den Markt der Elektromobilität. Im Zeitraum Juni/Juli 2020, nach Lockdownende, wurden wieder rund 10.000 Personen befragt. Dazu zählte u.a. auch das Interesse und die konkrete Kaufabsicht für e-Autos als 100% Stromer. Und im Vergleich zu den Vorjahren 2018/19 ist die Anschaffungsplanung der Interessierten (29%) in den nächsten 24 Monaten von 19% (2018) über 24% (2019) auf nun 30% gestiegen. (vgl. nachfolgende Tabelle, Antworten nur aus der Gruppe der Interessierten).

Antworten Anzahl 2018 in % 2018 Anzahl 2019 in % 2019 Anzahl 2020 in % 2020
In den nächsten 12 Monaten 120 4,1 156 5,7 238 8,9
In mehr als 12 bis 24 Monaten 447 15,3 486 17,7 556 20,9
In mehr als 24 Monaten 1.809 61,8 1.572 57,3 1.448 54,2
Keine konkrete Kaufabsicht 552 18,8 529 19,3 426 16

Die Abfragevielfalt im CASA Monitor Energie zu Interesse und Kaufabsichten von Stromprodukten ist groß. Dazu zählen u.a. Photovoltaik, Solarthermie, Stromspeicher, Minikraftwerke, Wallboxen aber auch Hybridautos, e-Roller usw. Zu allen Produkten liegen aufgrund der hohen Fallzahlen detaillierte Zielgruppenprofile inkl. Veränderungen vor.

Des Weiteren bieten die rund 400 zusätzlich abgefragten und durch Datenanreicherung verfügbaren Items unzählige Tiefenauswertungen. Dazu gehören auch Einstellungen zur Nachhaltigkeit. Diese zeichnen sich in der Krise im Gegensatz zur erhöhten Kaufnachfrage für e-Autos eher durch einen Bedeutungsrückgang aus (mehr dazu hier: Kurzpräsentation )

Weitere Informationen können jederzeit bei infas 360 unter Consulting@infas360.de angefragt werden.

 

Wuppertal hat nach München in Deutschland das größte Zielgruppenpotenzial für e-Autos

Nach München herrscht in Wuppertal und Düsseldorf das größte Interesse am Kauf von E-Autos. Ein erstmaliges bundesweites Vergleichs-Ranking von infas 360 lokalisiert die Märkte von morgen straßenabschnittsgenau für jede Stadt. Wir zeigen Ihnen Wo in Wuppertal.

infas 360 befragte Ende 2017 im Rahmen des CASA Monitors Automotive“ über 10.000 Personen u. a. zu ihrem konkreten Kaufinteresse an E-Autos. Im bewährten Smart Research-Verfahren wurde dieses Ergebnis angereichert und flächendeckend auf ganz Deutschland übertragen. So konnten alle Haushalte Deutschlands klassifiziert werden von „Besonders am Kauf interessiert“ (9) bis hin zu „Gar nicht am Kauf interessiert“ (1).

In das mikrogeographische Modell auf Gebäudeebene flossen u.a. folgende Variablen ein

Anteil Paare mit Kind(ern), Anzahl Doppelverdiener Haushalte ohne Kinder, Kaufkraft pro Einwohner, Gebäudetypologie, Gebäudebaujahrsklasse, Solaranlage, das dominierende Altersstruktur,Anzahl Schüler im Viertel, PKW- und Kleinwagendichte

Die Daten können vom Ebene des Gebäudes in jede beliebige amtliche oder postalische Struktur hochgerechnet werden. Am Beispiel des Stadtteils Elberfeld zeigt sich so eine der höchsten Affinitäten zu e-Autos in Wuppertal (auf Ebene der amtlichen Siedlungsblöcke mit durchschnittlich ca. 20 Haushalten).

Die gesamte Karte für Wuppertal können Sie hier downloaden. Karte Wuppertal

Sollten Sie die Ergebnisse einer bestimmten Stadt wünschen, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de – das Städteranking wurde hier veröffentlicht. Die Daten können städteweise oder bundesweit für Geomarketing, CRM und Standortplanung lizenziert werden.

 

Kaufprämie für e-Autos führt zu neuen Interessenten

Der aktuelle CASA-Monitor von infas 360 offenbart eine (weitere) neue Zielgruppe für e-Autos: Ihre Altersgruppe liegt zwischen 31 und 40 Jahren und ist damit jünger als die bisherigen e-Auto-Käufer. Sie verfügen nicht über eine solch hohe Kaufkraft wie ihre älteren Interessensgenossen. Sie wohnen auch noch nicht in großzügigen, mittelstädtischen Einfamilienhäusern, sondern besitzen geographisch ein eher städtisches bzw. stadtnahes Lageprofil wohnend in der klassischen Doppelhaushälfte oder im Mehrparteienhaus. Das Umfeld ist dabei eher geprägt von jüngeren Familien und Singles (vergleiche dazu das Zielgruppenprofil e-Autos VOR der Kaufprämie)

Smart Research

Wie diese kaufinteressierte Zielgruppe durch Verknüpfung mit mikrogeographischen Variablen zu flächendeckenden Affinitäten und damit Potenzialen gerechnet werden kann, zeigt der nachfolgende Auszug aus der Vortragspräsentation zum Thema „Smart Data für kommunale Unternehmen„. Die Daten dienen dem Geomarketing und damit der Vertriebssteuerung und/oder Stationsplanung.

Studie zur Elektromobilität

In wenigen Tagen erscheint dazu eine ausführlichere Studie, die infas 360 gemeinsam mit ihrem Partner EuPD Research erstellt hat. Sie beinhaltet viele weitere Erkenntnisse rund ums Thema und kann bereits heute unter consulting@infas360.de angefordert werden.