Limbic®Types adressgenau: infas 360 lokalisiert das Konsumverhalten anhand von Persönlichkeitsstrukturen

Die Limbic® Types sind eine Zielgruppensegmentierung im Rahmen des neuropsychologischen Limbic® Ansatzes basierend auf dem Motiv- und Persönlichkeitssystem des Menschen. Sie spiegeln die kausalen Zusammenhänge (Motivationen, Treiber & Barrieren) für menschliches Entscheidungsverhalten wider. Die Limbic® Types wurden von der Nymphenburg Gruppe entwickelt und bereits in vielen Marktmodellen erfolgreich etabliert.

Gemeinsam mit infas 360 finden die Segmente nun erstmals im Smart Research-Verfahren ihren Einsatz. Zielsetzung ist die Implementierung spezifischer Limbic®-Fragen in die fortlaufende Multi-Client-Studie „CASA Monitor“ der infas 360, deren Ergebnisse dank der hohen Fallzahlen (10.000 Befragte je Welle) und der innovativen Small Area Methoden nachvollziehbar in die Fläche übertragen werden können.

Durch die exakte Verknüpfung der Befragungsergebnisse mit der Gebäudedatenbank CASA, die alle rund 22 Mio. postalischen Adressen mit ca. 1.000 Merkmalen wie Sozio-Demographie und Einkommen beinhaltet, können die Limbic® Types gebäudescharf berechnet und somit an die firmeneigenen CRM-Daten angereichert oder zu  jeder beliebigen Gebietsstruktur referenziert werden.

Für weiterführende Informationen kontaktieren Sie einfach unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

Wärme ist ein Grundbedürfnis aller Menschen. Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Effizienz sind die Antriebsfedern für Energieautarkie.

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Bereits Abraham Maslow stellte fest, dass Wärme zu den physiologischen Bedürfnissen des Menschen zählt. Diese bilden die Basis in der Bedürfnishierarchie und genießen somit die höchste Priorität.

Die nun fertiggestellte Studie zur Energieautarkie von infas 360 untersuchte in Zusammenarbeit mit de3p.de neben den grundlegenden Bedürfnisses des Menschen auch die, warum Menschen überhaupt energieautark sein möchten (und warum nicht).

Dafür wurden über 10.000 Haushaltsentscheider u.a. mit rund 50 bedürfnisorientierten Aussagen konfrontiert, die sie entsprechend bewerten sollten. Unterteilt wurde inhaltlich nach generellen Aussagen, so z.B.

… Besonderes zu leisten.
… nach meinem Glauben zu handeln.
… nachfolgenden Generationen etwas zu hinterlassen.

und nach Aussagen mit Energierelevanz, so z.B.

… meine Familie bestmöglich mit Energie zu versorgen.
… auch in Notfällen eine gesicherte Energieversorgung zu haben.
… selbst zu bestimmen, aus welchen Quellen die Energie stammt.

Die bewerteten Aussagen wurden in Kombination der neu gewonnenen Energietypen (EAC1 – EAC7) analysiert und ausgewertet mit dem Ergebnis, welche Bedürfnisse energieautarke Haushalte (EAC1, EAC5 und EAC7), die in Deutschland rund 5 Mio. Haushalte ausmachen, treibt (siehe nachfolgende Bedürfnisgraphik).

Die 7 Energietypen und ihre Bedürfnisse, Quelle: infas360, de3p

Dank des innovativen Smart Research-Verfahrens können die Bedürfnistypen auf alle Adressen Deutschlands umgerechnet und damit für jedes regionale Marktgebiet ausgewiesen werden. Ob für Ihre Strategie, CRM oder Geomarketing-Anwendungen.

Sie wünschen weitere Informationen zur Studie? Dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

 

Ist der Begriff Geomarketing überhaupt noch treffend und zeitgemäß? Ist heutzutage die Bezeichnung Geomarketing überhaupt noch treffend und zeitgemäß?

Im Zuge von Big Data verschmelzen die Grenzen zwischen reinen Geomarketing- und Marktforschungsmethoden. Denn Standort- und Mobilitätsdaten sind immer verknüpft mit demographischen Informationen. Business Geomatics sprach dazu mit Michael Herter von infas360.

Business Geomatics: Herr Herter, heute stehen so viele Daten wie nie zuvor für Marketing und Vertrieb in Unternehmen zur Verfügung. Wie verändert sich die bisher als Geomarketing bezeichnete Disziplin?

Michael Herter: Zunächst mal muss man wissen, dass Geomarketing eine Summe an verschiedenen Verfahren und Methoden bezeichnet, innerhalb derer Geodaten im Umfeld von Industrie und Handel eingesetzt werden. Die Methoden waren und sind nichts anderes als ein Mittel zum Zweck. Es geht immer um klassische betriebswirtschaftliche Fragestellungen wie beispielsweise Umsatz- oder Renditesteigerung. Mit Big Data – also einer hohen Menge an Daten und deren vielfältige Quellen und Strukturen – ändert sich die Ausgangslage. Das Marketing wird Daten-getrieben. Mittels neuer Softwarelösungen haben Unternehmen heute völlig neue Möglichkeiten, bessere, schnellere und mitunter auch günstigere Informationen zu erhalten. Demnach erweitert sich auch das Geomarketing-Besteck um die neuen Methoden. Und umgekehrt nutzen auch andere Anwendungsfelder wie Business Intelligence, CRM oder auch die Marktforschung neuartige Datenquellen und Geo-Methoden, um die Ergebnisse zu verbessern.

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