Corona-Datenplattform: infas 360 gewinnt Zuschlag durch Bundesministerium

Das Konsortium bestehend aus dem infas Institut, dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn (IHPH) und der infas 360 wird die zentrale Corona-Datenplattform für Bund und Wissenschaft aufbauen. Den Auftrag erteilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit der Zielsetzung alle relevanten Regionaldaten der Pandemie mit allen verfügbaren sozio-demographischen wie sozio-ökonomischen Daten zusammenzutragen, zu kombinieren und als zentrale Datenplattform zur Verfügung zu stellen.

Die Corona-Datenplattform dient als Grundlage für statistische Analysen und Modellbildungen und damit letztlich der evidenzbasierten Politikberatung. infas 360 überzeugte dabei mit ihren modernen Technologien wie Web-Crawling,-scraping und KI-Methoden sowie den bereits bestehenden, umfangreichen Datenbanken, die den Grundstock der Plattform bilden.

Dazu zählen auch die tagesaktuellen Corona-Daten der Gesundheitsministerien wie z.B. Infektionszahlen und Todesfälle oder die Belegung der Intensivbetten aus dem DIVI-Register. Die Daten zur Darstellung des regionalen Infektionsgeschehens sammelt infas 360 seit Beginn der Pandemie an (Anfang Februar) und stellt davon ausgewählte Informationen kostenlos in der Kartenanwendung Corona Data & Maps zur Verfügung.

Im Projekt werden diese mit den Vorarbeiten des IHPH, das für die Entwicklung des Corona-Dashboards des Robert Koch-Instituts mitverantwortlich war, vereint. infas wird die statistische Analyseexpertise, einschließlich der Kompetenzen bei der Zusammenführung und anspruchsvollen Auswertung komplexer Datenbestände beisteuern. Das Projekt wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Hier geht’s zur Pressemeldung durch das infas Institut https://www.infas.de/neuigkeit/bundesministerium-beauftragt-datenplattform-zur-corona-pandemie/

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de zur Verfügung.

 

 

Neue B2B-Adressen: Alle Seniorenheime lokalisiert mit vielen weiteren Zusatzdaten

In der Pandemie COVID19 stellen sich die Seniorenheime als Hot Spots dar, die es besonders zu schützen gilt. Wie der RKI-Lagebericht vom 19.5.2020 ausweist, verstarben nachweislich alleine 3.007 der 8.007 COVID-Todesfälle in Seniorenheimen und „Massenunterkünften“. Da der Infektionsort nur für 2/3 aller Fälle vorliegt, ergibt sich eine rechnerische Rate von 55% aller Todesfälle. Das ist gravierend.

In Deutschland sind über 1 Mio. Menschen in Senioren- und Pflegheimen untergebracht, davon etwa 850.000 vollstationär, so u.a. das statistische Bundesamt 2018.

Doch wo leben die Menschen genau und wie viele sind es jeweils pro Unterbringung? Dies ist aus mehrerlei Hinsicht wichtig zu wissen, z.B.:

  • für Stichprobenziehung
  • für regionale Hochrechnungen
  • Planung & Logistik
  • Mobile Apps
  • Gefahrenpotenziale
  • u.s.w.

infas 360 hat sich mit dem Thema intensiver befasst und im Ergebnis einen neuen B2B-Datensatz erstellt, der für 14.800 Senioren- und Pflegeheime nun folgende Informationen flächendeckend zur Verfügung stellt:

  •  Name des Pflege- bzw. Seniorenheims
  •  postalische Adresse
  •  gebäudescharfe Koordinate
  •  Anzahl Einwohner/Haushalte
  •  vollstationär/teilstationär
  •  Gebäudegröße / Gebäudevolumen
  •  u.v.m.

Die Daten sind interaktiv einsehbar in unserer Anwendung CORONA REGIONAL (vgl. Abbildung).

Verteilung von Seniorenheimen mit Adressen, Koordinaten und Zusatzdaten

Sie wünschen weitere Informationen zu unseren B2B-Informationen, B2B-Adressen oder POI-Daten? Sie suchen beispielsweise weitere Unterkünfte, deren Standorte und weiteren Daten, dann kontaktieren Sie einfach unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de