Corona-Barometer: Das wird ein kalter Spätherbst für Neugründungen

Das neue Corona-Barometer „Neugründungen“ von infas 360 untersucht monatlich die Handelsregistermeldungen nach Anzahl, Typ und Geschäftsführung.

Mit 6.041 Unternehmensgründungen von GmbHs (4.511) und UGs (1.890) ist im September ein Rückgang gegenüber Vormonat und Vorjahresmonat von jeweils -13,3% zu verzeichnen. Deutlich stärker betroffen sind davon wie im gesamten Jahr die GmbHs mit -14,5% (Vormonat) bzw. -18,5% (Vorjahresmonat) betroffen.

Anzahl der Neugründungen pro Monat für GmbHs und UGs seit Januar 2020 im Vergleich zum Vorjahr. Quelle: infas 360, Handelsregister.

Das Jahr startete bei beiden Unternehmensarten besonders gut. Die GmbHs brachen jedoch mit der Coronakrise im März bis Mai ein, wobei im Sommer eine Erholung folgte. Der September war aber wieder so schwach, dass die Gründungen jetzt bereits -8,8% unter Vorjahr (Jan-Sep 19) liegen. Für Oktober und November ist also mit einem kalten Spätherbst zu rechnen.

Sie wünschen weitere Informationen zu unseren Neugründungen und Startups wie z.B. Adressen, Geschäftsführer, deren Alter und Geschlecht, dann besuchen Sie unsere neue B2B-Plattform B2B-Select oder kontaktieren Sie direkt unseren B2B Business Ansprechpartner Herrn Sascha Jablonski unter s.jablonski@infas360.de

 

Neue B2B-Adressen: Alle Seniorenheime lokalisiert mit vielen weiteren Zusatzdaten

In der Pandemie COVID19 stellen sich die Seniorenheime als Hot Spots dar, die es besonders zu schützen gilt. Wie der RKI-Lagebericht vom 19.5.2020 ausweist, verstarben nachweislich alleine 3.007 der 8.007 COVID-Todesfälle in Seniorenheimen und „Massenunterkünften“. Da der Infektionsort nur für 2/3 aller Fälle vorliegt, ergibt sich eine rechnerische Rate von 55% aller Todesfälle. Das ist gravierend.

In Deutschland sind über 1 Mio. Menschen in Senioren- und Pflegheimen untergebracht, davon etwa 850.000 vollstationär, so u.a. das statistische Bundesamt 2018.

Doch wo leben die Menschen genau und wie viele sind es jeweils pro Unterbringung? Dies ist aus mehrerlei Hinsicht wichtig zu wissen, z.B.:

  • für Stichprobenziehung
  • für regionale Hochrechnungen
  • Planung & Logistik
  • Mobile Apps
  • Gefahrenpotenziale
  • u.s.w.

infas 360 hat sich mit dem Thema intensiver befasst und im Ergebnis einen neuen B2B-Datensatz erstellt, der für 14.800 Senioren- und Pflegeheime nun folgende Informationen flächendeckend zur Verfügung stellt:

  •  Name des Pflege- bzw. Seniorenheims
  •  postalische Adresse
  •  gebäudescharfe Koordinate
  •  Anzahl Einwohner/Haushalte
  •  vollstationär/teilstationär
  •  Gebäudegröße / Gebäudevolumen
  •  u.v.m.

Die Daten sind interaktiv einsehbar in unserer Anwendung CORONA REGIONAL (vgl. Abbildung).

Verteilung von Seniorenheimen mit Adressen, Koordinaten und Zusatzdaten

Sie wünschen weitere Informationen zu unseren B2B-Informationen, B2B-Adressen oder POI-Daten? Sie suchen beispielsweise weitere Unterkünfte, deren Standorte und weiteren Daten, dann kontaktieren Sie einfach unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

Deutlicher Rückgang bei Neugründungen im April

Auf Basis tagesaktueller Handelsregistermeldungen wertet infas 360 u.a. Gründungen, Insolvenzen und Umbenennungen aus. Für den Zeitraum April 2020 wurden bundesweit so z.B. insgesamt 7.546 GmbHs und UGs neu angemeldet.

Im Vergleich zum Vormonat März ist dies ein Rückgang um 21,2% bzw. 2.025 GmbHs und UGs. Dabei trifft es die haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaften mit -12,1% deutlich weniger. Sie fallen von 2.401 auf 2.110 ab.

Auch ein Vergleich zum Vorjahr (April 2019) zeigt einen Rückgang, allerdings nur von 12,2%, wobei das Jahr 2020 auch mit einem Gründungsanstieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr von fast 5% begann.

Da auch das Alter und Geschlecht der Gründer/Innen bekannt ist, kann festgestellt werden, dass der Rückgang der Neugründungen überproportional die weibliche Gruppe betrifft. Sie verlor gegenüber dem Vormonat im Anteil von 17,7% auf 16,3% bzw. -572, was vor allem an den -529 Gründerinnen in GmbHs begründet liegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es -281 bzw. -261 (nur in GmbHs) .

Nachfolgend die Zahlen im Überblick:

01.04.2020-30.04.2020
GmbH’s UG’s Gesamt
Gründungen 5436 2110 7546
männlich 5820 1808 7628
weiblich 1063 425 1488
unbestimmt 309 105 414
01.03.2020-31.03.2020
GmbH’s UG’s Gesamt
Gründungen 7170 2401 9571
männlich 7499 2076 9575
weiblich 1592 468 2060
unbestimmt 428 122 550
01.04.2019-30.04.2019
GmbH’s UG’s Gesamt
Gründungen 6463 2131 8594
männlich 6854 1837 8691
weiblich 1324 445 1769
unbestimmt 434 107 541

Haben Sie weitere Fragen zu unseren tagesaktuellen Handelsregisterdaten, B2B-Adressen oder B2B-Analysen, dann wenden Sie sich an unser Consulting-Team Consulting@infas360.de .

 

Coronakrise: Jeder dritte Geschäftsführende in Deutschland gehört altersbedingt zur Risikogruppe.

Aktuell bilden rund 2,1 Mio. Personen im deutschen Handelsregister die Geschäftsführung. Davon stellt die größte Altersgruppe die der über 60-Jährigen mit fast 660.000 Personen bzw. 32% dar.

Der aktuelle RKI-Lagebericht vom 19.4.2020 zur Corona-Epidemie berichtet, dass von den 4.291 Todesfällen 95,5% auf die Altersgruppe der 60-Jährigen und älter entfallen, obwohl nur 29% der Infizierten dieser Altersgruppe entsprechen. Der Anteil der Verstorbenen liegt damit bei 9,9%. Man kann hier also altersbedingt von einer besonders gefährdeten Risikogruppe sprechen.

Unterteilt man nun die aktiven 2,1 Mio. Personen der 1. Führungsebene (z.B. Geschäftsführer/Innen und Prokurist/Innen) aus der Handelsregisterdatenbank der infas 360 über die vorhandene Geburtsdaten nach Altersgruppen, zeigt sich, dass fast 660.000 Personen bzw. 32% zur Gruppe ab 60 Jahren zählen. Sie stellt damit auch die insgesamt größte aller Altersgruppen dar (siehe nachfolgende Tabelle).

Geschäftsführung nach Altersgruppen

Die Altersgruppen in der Firmendatenbank von infas 360 liegen auch geschlechterspezifisch vor. Dabei stellt sich heraus, dass der weibliche Anteil in der absolut größten Gruppe der ab 60J. mit 27,32% am stärksten vertreten ist (vgl. Abbildung).

Geschäftsführung nach Altersgruppen und Geschlecht (m/w, unbekannt nicht dargestellt)

Zu allen 2,1 Mio. Personen liegen weiterführende Businessinformationen vor, wie z.B.

  • Unternehmensfirmierung
  • Inhaber
  • postalische Adresse und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefon, eMail etc.)
  • Branche, Umsatz und Firmengröße
  • weitere Unternehmen am Standort, u.v.m.

So ließe sich beispielsweise sofort identifizieren wie der Altersmix in der Führungsebene in einem Unternehmen aussieht. Sollten Sie weiterführende Auswertungen wünschen, kontaktieren Sie einfach unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

 

 

Berlin ist Top-Gründerstadt Deutschlands. Es folgen München, Hamburg und Frankfurt. Bonn hat prozentual die Nase vorn!

Auf Anfrage hat infas 360 alle Handelsregistereintragungen im Zeitraum von Juni 2018 und Mai 2019 nach Unternehmensneugründungen adressgenau ausgewertet. Die Daten können so regional in beliebige Gebiete aufsummiert werden und liegen für weitere Auswertungen sowohl für alle  Städte- und Gemeinden als auch die 5-stelligen Postleitzahlen vor.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Top 15 im Städte-Ranking nach Neugründungen (absolut). Berlin ist sowohl in der Gesamtzahl der Unternehmen als auch in den Neugründungen innerhalb eines Jahres (siehe o. g. Zeitraum) in Deutschland führend. Das Verhältnis zueinander wird in % ausgewiesen. Danach wäre Bonn mit Abstand die Top-Gründerstadt unter den genannten 15 Städten.

Ranking Stadt Anzahl Unternehmen Anzahl Neugründungen %
1 Berlin 94.398 10.694 11,3%
2 Hamburg 57.149 5.334 9,3%
3 München 46.220 4.623 10,0%
4 Frankfurt 23.228 2.426 10,4%
5 Düsseldorf 21.724 2.315 10,7%
6 Köln 25.210 2.204 8,7%
7 Essen 9.612 1.077 11,2%
8 Bremen 11.294 966 8,6%
9 Stuttgart 13.117 964 7,3%
10 Leipzig 10.231 935 9,1%
11 Bonn 5.655 889 15,7%
12 Hannover 10.047 868 8,6%
13 Nürnberg 9.565 782 8,2%
14 Dortmund 8.184 728 8,9%
15 Dresden 8.199 616 7,5%

Die Daten liegen als Gründungsatlas für alle 5-stelligen Postleitzahlen vor und können interaktiv hier abgerufen werden.

Selbstverständlich können die Untersuchung der Neugründungen beliebig geändert und ausgeweitet werden. So z.B. liegen der infas 360 die  Handelsregisterdaten tagesaktuell, nach Geschlecht und Alter vor. Den Gründungen können so auch die Schließungen oder die Wirtschaftskraft eines Gebiets, indem die Neugründungen erfolgen, gegenübergestellt werden. Aktuell untersucht infas 360 geschlechterspezifisch die Wiederschließungen von Neugründungen in der letzten 5 Jahren.

Sollte Sie weiterführende Fragen zu Neugründungen oder Unternehmensinformationen (B2B-Informationen bis auf Adressebene) haben, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

Endlich! Eigener Branchencode für Digitales. infas 360 erweitert den WZ 2008.

(Copyright Foto: fotolia.com/nd3000)

Im B2B-Geschäft ist die Einteilung von Unternehmen nach Branchen mit Hilfe des sogenannten WZ Codes üblich. Zumindest in Deutschland. Eine Gesellschaft, die z.B. Marketingdienstleistungen erbringt kann so den WZ Code 73.1 für Werbung erhalten. Der Wirtschaftszweig ist in diesem Fall die „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“.

Der WZ Code kann bis zu 5 Stellen lang sein, stammt aus 2007 und heißt offiziell WZ 2008. Er birgt vermehrt die Problematik, dass dieser für Unternehmen, die

  1. mehrere Tätigkeitsfelder abdecken, nur eine Branche zugewiesen bekommen (bzw. sich selber zuweisen können)
  2. sich als Start-Up im Digitalisierungsumfeld gegründet haben und/oder sich als Unternehmen mit Schwerpunkt „Digitaler Prozesse“ positionieren,

keine Lösung darstellt. Dies macht u.a. Analysen und Auswertungen rund ums Thema „Digital Foundations“ nahezu unmöglich.

Aus diesem Grund hat infas 360 nun zum einen den WZ 2008 erweitert um den Zusatz „D“. Das heisst, sobald ein Unternehmen im Geschäftszweck „Digitale Leistungen“ anbietet, erhält es neben dem klassischen WZ 2008 zusätzlich ein D (z.B. 73.1 D). Außerdem werden aus dem Geschäftszweck automatisiert weitere Branchencodes generiert, sollte dies inhaltlich sinnvoll sein.

Sie haben weitere Fragen zum Branchencode für Digitales? Dann kontaktieren Sie direkt unseren B2B-Spezialisten Sascha Jablonski unter S.Jablonski@infas360.de oder 0228 74887-370.

 

Was alle bewegt: Neue Zielgruppenadressen und Standorte zum Thema Sport

(Copyright Foto: fotolia.com/Christian Schwier)

Deutschland ist ein Sportland. Alleine der Olympische Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) umfasst 101 Mitgliedsorganisationen mit mehr als 27 Millionen Mitgliedschaften in über 90.000 Turn- und Sportvereinen mit 740.000 Amtsträgern auf der Vorstandsebene. Weit über 10 Millionen Mitglieder sind in 8.988 Fitness-Studios mit rund 210.000 Beschäftigte organisiert. (siehe PDF ).

Grund genug für infas 360 diese große Zahlen in einer einzigartigen Sportdatenbank festzuhalten. Sie speist sich aus den

  • Sportvereinsadressen (inkl. Sportart),
  • den geographischen Lokalitäten der Sportstätten, die von den Vereinsadressen des Öfteren abweichen können
  • Fitness-Studios
  • Freizeitstätten wie z.B. Schwimmbäder, Bowling-Center, Kletterhallen etc.
  • Ansprechpartner (z.B. Vorstand) wie Kontaktdaten (z.B. Internetadresse)
  • Erweiterte Points-of-Interest (POIs) wie Sportärzte, Physiotherapeuten, Yoga etc.

So zum Beispiel gibt es, verteilt auf rund 9.167 Vereine, 46.808 Tennis-Courts in Deutschland. Davon entfallen 41.588 auf Freiluftplätze, 5.220 sind Hallenplätze. Diese Daten sind nun ab sofort für Research, Geomarketing & CRM-Analytics erhältlich.

Sie haben Fragen zur geplanten Studie, sind an den Ergebnissen interessiert oder wollen einfach mal in den Fragebogen reinschauen? Kontaktieren Sie mich gerne unter +49 (0)228/74887-370 oder schreiben Sie eine Email an s.jablonski@infas360.de