Mit der kostenlosen Mietpreis-App orstübliche Vergleichsmieten abfragen

Die Mietpreisbremse soll verhindern, dass Mieten höchstens um zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden. Was fehlt sind die Vergleichsmieten. Diese Lücke schließt die Mietpreis-App.  Sie steht zunächst für Android-Geräte kostenlos im Google Play Store zur Verfügung.

Wohnst du zu teuer? Was würde es kosten, wenn du hier wohnen würdest? Ist die aufgerufene Miete für ein Wohnungsangebot angemessen? Wo gibt es Gebiete in Deutschland oder innerhalb einer Stadt mit vergleichbarer Miete? Wie wertig ist der Stadtteil, in dem ich lebe?

Über diese und viele andere Fragen gibt die Mietpreis-App, die von den Bonner Unternehmen infas 360 und infoware entwickelt wurde, in Sekundenschnelle Auskunft: Einfach Standortdienst einschalten oder Adresse eingeben oder innerhalb der interaktiven Karte gewünschtes Wohnumfeld oder gewünschte Adresse anklicken – schon zeigt die App den mittleren, den höchsten und den niedrigsten Mietpreis des gewählten Stadt- oder Ortsteiles.

Ob einfach nur zum Spaß und aus Neugier oder zur Unterstützung in einer konkreten Situation wie etwa Umzugsgedanken, Mietpreiserhöhung oder auch Vermietung einer Immobilie: Die App bringt den Mietpreis auf den Punkt.

Hier geht’s direkt zur App: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.infoware.mietpreisapp

Mit der Mietpreis-App werden erstmals Haus- und Wohnumfeldinformationen per Knopfdruck auch der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht. „Sollte die Anwendung auf großes Interesse stoßen, liegt die Version für das iPhone schon in der Schublade griffbereit. Eine beliebige Erweiterung der Informationsbasis um Kaufpreise, Einkommen, Entfernungen zu Ärzten und KiTas usw. ist ebenfalls denkbar.“, kommentiert Michael Herter, Geschäftsführer der infas 360, die neue Kartenlösung für Android-Smartphones.

Verteilung der Muslime in Bonn

Die Bevölkerung stammend aus den Muslimischen Staaten und der Türkei  verteilt sich sehr unterschiedlich in den Bonner Stadtteilen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Migrationsanteil aus den Muslimischen Staaten (wie z.B. Syrien) und der Türkei je Stadtteil. Fast jeder Dritte in Tannenbusch stammt aus einem dieser Länder (30,55%). Dagegen sind es in der Südstadt gerade mal 5%. Da diese Stadtteile jedoch nicht direkt nebeneinander liegen, ist der Gradient nicht so hoch wie z.B. in Godesberg. Dort grenzen Stadtteile wie Schweinheim und Godesberger-Villenviertel mit einem sehr geringen Anteil an Muslimen (6-7%) direkt an Stadtteile wie Alt-Godesberg mit einem Anteil von fast 20%.

  Ortsteil Anteil Muslime in % davon türkisch Migrations-anteil gesamt
1 Tannenbusch 30,55 5,49 52,86
2 Lannesdorf 29,06 4,63 45,26
3 Pennenfeld 24,34 7,18 44,53
4 Auerberg 21,49 6,64 51,07
5 Graurheindorf 20,81 7,44 39,61
6 Alt-Godesberg 19,77 3,47 39,87
7 Beuel-Ost 19,76 4,16 45,81
8 Mehlem 19,21 5,44 36,44
9 Dransdorf 18,18 5,45 43,01
10 Godesberg-Nord 17,47 7,03 36,07
11 Nordstadt 16,51 6,91 36,42
12 Plittersdorf 16,25 2,67 35,48
13 Duisdorf 15,72 3,22 36,84
14 Zentrum 15,39 3,79 34,73
15 Buschdorf 15,12 3,4 32,16
16 Geislar 14,09 2,98 28,96
17 Lengsdorf 13,48 3,02 31,52
18 Rüngsdorf 12,93 3,25 27,77
19 Friesdorf 12,52 4,13 29,25
20 Brüser Berg 12,34 2,4 34,05
21 Limperich 11,58 2,01 28,96
22 Pützchen/Bechlinghoven 11,5 2,73 27,53
23 Hochkreuz 11,02 2,06 25,28
24 Heiderhof 10,72 1,87 26,42
25 Castell 10,48 3,36 28,37
26 Vilich 10,35 2,79 31,81
27 Endenich 9,49 2,03 25,82
28 Holzlar 9,45 1,71 30,18
29 Weststadt 9,35 2,73 21,37
30 Gronau 9,31 1,89 21,39
31 Kessenich 9,26 2,56 22,9
32 Dottendorf 8,91 2,47 19,99
33 Poppelsdorf 8,88 2,14 24,3
34 Ramersdorf 8,7 1,84 19,24
35 Küdinghoven 8,63 2,26 20,58
36 Ückesdorf 8,45 1,33 20
37 Beuel-Mitte 8,32 1,91 21,09
38 Vilich-Müldorf 7,97 1,35 15,91
39 Oberkassel 7,81 1,82 21,34
40 Schwarzrheindorf 7,28 2,18 19,57
41 Hoholz 7,03 1,1 14,07
42 Schweinheim 6,94 1,53 23,54
43 Muffendorf 6,62 1,53 18,37
44 Godesberg-Villenviertel 6,33 2,26 18,34
45 Lessenich/Meßdorf 6,28 2,29 22,35
46 Holtorf 6,17 1,36 16,4
47 Röttgen 6,06 0,92 15,64
48 Venusberg 5,59 1,08 14,55
49 Südstadt 5,03 1,59 15,7
50 Ippendorf 4,95 1,48 15,61

Sie interessieren sich für die Anteile von bestimmten Migrationsgruppen in Ihrer Stadt? Dann kontaktieren Sie unser Team unter Consulting@infas360.de

Anmerkungen: Migrationsanteile = Ausländer + Migrierte. Muslime = Muslimische Staaten + Türkei. Datenstand 2014/2015. Eigenberechnung auf Basis onomastischer Verfahren, Zensus, Statistisches Bundesamt und Statistische Landesämter. In die Datenanalyse noch nicht eingeflossen sind die Zuwanderungs- und Flüchtlingsdaten mit Stand 31.12.2015.

Online-Kauf von Bekleidung & Schuhen am beliebtesten

Knapp 85% aller befragten Personen gaben im CASA-Monitor Handel an, Bekleidung & Schuhe in den letzten 24 Monaten online eingekauft zu haben. Noch deutlich vor dem Segment der Unterhaltungselektronik (76%) und Möbel bzw. Wohnaccessoires (62%). Am unbeliebtesten – wen wundert`s – sind Nahrungsmittel (37%).

Online-Kauf-Segmente

Auch in der Kaufhäufigkeit ist das Segment Bekleidung und Schuhe ganz weit vorne. Fast jeder 2. kauft quartalsweise oder häufiger online ein (saisonaler Einkaufseffekt). Knapp 18% sogar mind. 1x im Monat.

Speziell beim Online-Schuhhändler Zalando zeigt sich ein etwas anderes Bild. Zwar bedient der Riese einen Käuferanteil von 38%, jedoch bindet er im Quartal nur 30% seiner Käufer.

Kaufhäufigkeit bei Zalando Anzahl der Befragten
Mind. 1 mal pro Woche 60
Mind. 1 mal pro Monat 389
Alle 2 bis 3 Monate 858
Alle 4 bis 6 Monate 754
Alle 6 bis 12 Monate 848
Alle 12 bis 24 Monate 1.180
Kaufe ich nie 6.743

Der Vorteil des CASA-Monitors liegt nun in seiner großen Fallzahl (n >= 10.000). So können detaillierte Profile über ganz bestimmte Konsumtypen (z.B. die alle 4-6 Monate Käufer oder die Wettbewerbs-Käufer) mit dem Smart-Research-Ansatz erstellt und in die Fläche bzw. ins CRM übertragen werden. So lassen sich viele weitere Erkenntnisse gewinnen (z.B. wo kaufen Sie noch vor Ort, wie verteilen Sie sich regionale Potenziale etc.)-

Sie haben Fragen zum CASA-Monitor Handel, dann kontaktieren Sie unsere Fachexperten unter Consulting@infas360.de

Neue Autokaufstudie: Facebook & Co. überholen Auto-Magazine als Informationsquelle. Autohändler erhalten weiterhin mit Abstand größtes Vertrauen.

Der aktuelle CASA-Monitor Handel und Automotive mit über 10.000 befragten Personen belegt eindeutig wie wichtig der Autohändler vor Ort bei einem anstehenden Autokauf ist. Über 75% geben an, sich stationär zu informieren. Jeder zweite unterstützt seine Kaufsuche online. Interessant dabei, dass nur jeder 2. Onliner angibt, das Angebot eines Car-Konfigurators zu nutzen.

Das eigentliche überraschende aber: Die Auto-Magazine belegen den letzten Platz als Informationsquelle. Sie wurden von Facebook & Co. überholt.

Autokauf-wieundwo

Sie wünschen weitere Auswertungen und Informationen zur Studie? Z.B. Welches Profil besitzt der Autokäufer, dem persönliche Empfehlungen besonders wichtig sind? Oder Sie möchten die Prospektverteilung für Auto-Werbung optimieren und wissen, wo im Umfeld von Autohäusern 30% und mehr Prospektleser leben? Dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de

Hinweis: In Kürze erscheint eine Studie mit Schwerpunkt zur Elektromobilität.

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Die Deutsche Bank schließt jede zweite rechtsrheinische Filiale in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis

Die Deutsche Bank hat es bereits bekannt gegeben: Sie schließt 188 Filialen deutschlandweit, 51 in NRW und 3 in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis.

Warum aber nur rechtsrheinisch? Man könnte bei Betrachtung der Karte fast meinen, dass die Filialnetzplanung den Rhein als (sogenannte) geographische Barriere völlig außer Acht gelassen hat. Alle Filialschließungen liegen nicht nur im rechtsrheinischen Gebiet von Bonn, sondern machen jede 2. Filiale aus (3 von 6) bzw. 50%.

Auch unter Hinzunahme weiterer Umfelddaten wie Einwohnerzahlen und Kaufkraft erschließt es sich nicht, warum eine Filiale wie die in Bonn-Duisdorf weitergeführt, die in Troisdorf aber geschlossen wird.

Zur interaktiven Karte

infas 360 ist Spezialist für mikrogeographische Standortplanungen und unterstützt Entscheidungsträger bei der Beurteilung guter und schlechter Standorte. In Zeiten von Big Data setzt infas 360 dazu alle verfügbaren Datentöpfe ein.

Prospektverteiler und Zeitungen aufgepasst!

Kein Medium dient so effektiv der längerfristigen Werbeerinnerung und dem direkten Anreiz zum Kauf wie Prospekte und Beilagen (z.B. in Zeitungen). Beachtlich auch das gute Abschneiden Sozialer Netzwerke wie Facebook (Top 4). Nahezu Totalausfall bei Display und Bannerwerbung auf Webseiten.
Verteilung der Werbemedien, die eine ungestützte Werbeerinnerung innerhalb der letzten 12 Monate bewirken bzw. zum direkten Kauf anregen. Quelle: infas 360 (07/2016)
Verteilung der Werbemedien, die eine ungestützte Werbeerinnerung innerhalb der letzten 12 Monate bewirken bzw. zum direkten Kauf anregen
Der Erfolg liegt aber schlussendlich in der cross-medialen Kombination. Denn die neue cross-channel Studie der infas 360 untersuchte u.a. auch „wo informiere ich mich und wo kaufe ich?“. Daraus ergab sich z.B. der „Moderne Prospektkäufer„, der sich über Print (klassisch) informiert, aber online bestellt“ (42,13% der Befragten).
Zur Studie: infas 360 hat über den CASA-Monitor Handel 10.832 Personen ausführlich zum cross-channel Einkaufsverhalten befragt und untersucht. Nähere Infos dazu gerne unter consulting@infas360.de

Keine Werbung will fast keiner

Der aktuelle CASA-Monitor Handel hat 10.000 Personen online zu Ihren Informationskanälen, Kaufmotiven und -Einstellungen befragt. U.a. die Frage: Wenn Sie sich aussuchen könnten, über welches Werbemedium Sie keine Werbung mehr erhalten wollen, welches Medium würden Sie ‚abbestellen‘?

Das Ergebnis ist interessant: Keine Werbung per eMail wünschen sich demnach 37,39% somit mehr als jeder Dritte. Damit gehört das Medium mit Abstand zu den unbeliebtesten Werbeformen. Umgekehrt heißt das aber natürlich auch, dass immerhin 2 von 3 Befragten diese Werbeform akzeptieren. Ebenfalls unbeliebt, aber weit weniger, ist die Werbung per Post, die 29,63% abbestellen würden.

Erstaunlich: Werbung im Fernsehen will jeder 4. nicht mehr sehen. Bei YouTube ist das nur jeder 8. Beim Online-Surfen fühlen sich 26% der Befragten von Displays und Bannerwerbungen gestört. Auch die Akzeptanz dieses Werbekanals ist also sehr gering.

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Hier das Ergebnischart zur Vergrößerung (klicken)

Der CASA-Monitor ist Deutschlands größtes Befragungsinstrument, das quartalsweise 10.000 Personen thematisch nach den Konsum- und Lebenswelten „Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Mobilität“ untersucht. Einzigartig ist die Kombination der Befragungsergebnisse mit der CASA-Datenbank, die über 700 Zusatzmerkmale beinhaltet, auf deren Basis individuelle Typologien und Segmente entwickelt werden.

Für weiterführende Fragen stehen Ihnen unsere Spezialisten unter consulting@infas360.de zur Verfügung.