Wuppertal hat nach München in Deutschland das größte Zielgruppenpotenzial für e-Autos

Nach München herrscht in Wuppertal und Düsseldorf das größte Interesse am Kauf von E-Autos. Ein erstmaliges bundesweites Vergleichs-Ranking von infas 360 lokalisiert die Märkte von morgen straßenabschnittsgenau für jede Stadt. Wir zeigen Ihnen Wo in Wuppertal.

infas 360 befragte Ende 2017 im Rahmen des CASA Monitors Automotive“ über 10.000 Personen u. a. zu ihrem konkreten Kaufinteresse an E-Autos. Im bewährten Smart Research-Verfahren wurde dieses Ergebnis angereichert und flächendeckend auf ganz Deutschland übertragen. So konnten alle Haushalte Deutschlands klassifiziert werden von „Besonders am Kauf interessiert“ (9) bis hin zu „Gar nicht am Kauf interessiert“ (1).

In das mikrogeographische Modell auf Gebäudeebene flossen u.a. folgende Variablen ein

Anteil Paare mit Kind(ern), Anzahl Doppelverdiener Haushalte ohne Kinder, Kaufkraft pro Einwohner, Gebäudetypologie, Gebäudebaujahrsklasse, Solaranlage, das dominierende Altersstruktur,Anzahl Schüler im Viertel, PKW- und Kleinwagendichte

Die Daten können vom Ebene des Gebäudes in jede beliebige amtliche oder postalische Struktur hochgerechnet werden. Am Beispiel des Stadtteils Elberfeld zeigt sich so eine der höchsten Affinitäten zu e-Autos in Wuppertal (auf Ebene der amtlichen Siedlungsblöcke mit durchschnittlich ca. 20 Haushalten).

Die gesamte Karte für Wuppertal können Sie hier downloaden. Karte Wuppertal

Sollten Sie die Ergebnisse einer bestimmten Stadt wünschen, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de – das Städteranking wurde hier veröffentlicht. Die Daten können städteweise oder bundesweit für Geomarketing, CRM und Standortplanung lizenziert werden.

 

Freie Fachwerkstätten beim Reifenwechsel bevorzugt. Mehr als jeder zweite kennt seine Reifenmarke. Continental klar an der Spitze.

Im Rahmen des aktuellen CASA-Monitors Automotive wurden 10.462 Personen (mit mind. 1 Auto im Haushalt) u.a. nach ihrem Service-Verhalten befragt. Auf die Frage

Welche Art von Werkstatt nutzen Sie für Ihren Reifenwechsel?

verteilen sich die Antworten wie folgt:

  • Freie Fachwerkstatt 37,2 %
  • In Eigenarbeit 27,9%
  • Vertragshändler mit Werkstatt (z. B. VW/Audi, Opel, BMW) 22,5 %
  • Werkstatt-Ketten (z. B. ATU, Pitstop, Vergölst)  12,5 %

Insgesamt 6.070 der 10.462 Befragten bzw. 58% gaben eine bestimmte Reifenmarke an bei der Frage

Welche Reifenmarke fahren bzw. bevorzugen Sie?

Die TOP5 Reifenmarken verteilen sich wie folgt:

    1. Continental mit 1.895 Befragte bzw. 18,1 %
    2. Michelin mit 1.009 Befragte bzw. 9,6%
    3. Goodyear mit 770 Befragte bzw. 7,4%
    4. Hankook mit 731 Befragte bzw. 7%
    5. Dunlop mit 420 Befragte bzw. 4%

4.392 Befragte bzw. 42% antworteten mit

  • Ist mir egal, entscheidet die Werkstatt (1.562 Befragte bzw. 15%)
  • Kann ich nicht beantworten (1.469 Befragte bzw. 14%)
  • Ist mir egal, Hauptsache günstig (1.361 Befragte bzw. 13%)

Der Vorteil des CASA-Monitors besteht nun darin, dass diese Zielgruppenangaben mit mehreren Hundert Variablen gekreuzt werden können. Im Smart-Research-Verfahren entstehen dann bundesweit für alle Haushalte entsprechende Zielgruppenprofile und -Segmentierungen, die auch zur Übertragung ins unternehmensinterne CRM genutzt werden können. Ein Beispiel: Markentreue Reifennutzer (z.B. Continental gegenüber Michelin) werden als regionalisierte Zielgruppenpotenziale in die Fläche übertragen, um so z.B. die Stationsoberfläche zu optimieren (klassische Standortplanung im Geomarketing)

Mehr Informationen erhalten Sie unter Consulting@infas360.de

 

[:de]Falscher Plakatstandort: Das wäre mit den richtigen Geodaten nicht passiert![:]

[:de]Gestern ging eine Welle der Entrüstung durch die (sozialen) Medien: In Köln vermarktet ein Plakatierer seine Werbefläche direkt an einer katholischen Grundschule in Köln. Geworben wird hier nicht für „Magnum“ das Eis, sondern einem Saunaclub aus der Region.

http://www.express.de/koeln/geht-s-noch–riesiges-sex-plakat-vor-grundschule-in-koeln-deutz-27958678

„Dass das mit den richtigen Geodaten hätte gar nicht erst passieren dürfen“, bestätigt Eckhard Georgi, Marketingleiter der infas 360 GmbH. Er kennt die Außenwerbungsbranche schon seit Jahren und fragt sich, warum in die Standortanalysen keine Schülerfrequenzdaten einfließen. Zu Recht, denn der bereits Anfang 2016 entwickelte Schülerfrequenzatlas zeigt nicht nur die exakte Lager aller Schulen (und deren Ausprägung), sondern auch den Weg, den die Schüler nehmen.

Schülerfrequenzatlas der infas 360 GmbH

Wie die ideale Verbindung aus Geodaten und lokaler Außenwerbung  ausssieht zeigt eindrucksvoll eine Kölner Bierbrauerei. Auf Basis der Ortsteilnamen (hier Bonn Endenich)  wurde ein entprechender Werbeslogan kreiert.

Foto: V. Rüther

Interessieren Sie sich für den bundesweiten Schülerfrequenzatlas? Oder die Optimierung von Plakatstandorten? Dann kontaktieren Sie einfach unser Consultingteam unter Consulting@infas360.de

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[:de]Standortanalysen in Zeiten von Big Data[:]

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Neues White Paper zur Berechnung von Erfolgsfaktoren für Standorte und Filialen auf Basis von Mehrebenenmodellen (Small Area Statistics) erhältlich

In Zeiten von Big Data hat ein Filialnetzbetreiber direkt oder indirekt Zugriff auf unzählige Informationsquellen, die genutzt werden können, um gute von schlecht laufenden Filialen zu unterscheiden. Die erklärenden Parameter, z.B. für einen Umsatz pro Filiale (je qm Ladenfläche), sind die sogenannten Erfolgsfaktoren. Die Erfolgsfaktoren dienen dem Management z.B. zur Berechnung von Prognosewerten bestehender Standorte und/oder zur Lokalisierung neuer, geeigneter Standorte (White Spots).

Das bei infas 360 neu erhältliche White Paper erklärt das Verfahren wie man interne und externe Erfolgsfaktoren bestimmt und wie man letztere dazu benutzt die White Spots zu ermitteln.

White Paper „Standortanalysen im Geomarketing in Zeiten von Big Data – Berechnung von Erfolgsfaktoren für Standorte und Filialen auf Basis von Mehrebenenmodellen“ hier anfordern (consulting@infas360.de).

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Ordering Food Online: Die neue Zielgruppe der OFOs

Immer mehr Kunden bestellen Lebensmittel online. In Amerika nennt man diese Selbstverständlichkeit Ordering Food Online, kurz OFO. Deren Nutzerzahl soll weiter massiv steigen, weshalb die etablierten stationären Supermarktketten wie Edeka, REWE und LIDL den massiven Ausbau von Lieferservices planen. Natürlich streben auch neue Unternehmen auf diesen Markt wie jüngst Amazon Fresh. Experten warnen deshalb vielleicht zurecht vor einem Filialsterben.

Grund genug für infas 360 sich die Zielgruppe der OFOs einmal genauer anzuschauen. Mit Hilfe des CASA Monitors wurden 1.247 Menschen untersucht, die online Lebensmittel bestellen. Und das mindestens 1x im Monat. Im Smart-Research-Verfahren wurden die 1.247 Befragten mit über 700 zusätzlichen Merkmalen angereichert und analysiert. Heraus kam eine sehr interessante, neue Zielgruppe: Die OFOs.

ofos

Die OFOs wurden anschließend in den Gesamtmarkt (auf alle Haushalte) übertragen und liegen so auch flächendeckend regionalisiert wie adressgenau als Potenziale vor. Dies dient der besseren stationären Planung, da man nun einerseits feststellen kann, welche Gebiete zukünftig von der Abwanderung der Kaufkraft hin zum Online-Handel betroffen sein könnten und andererseits so besser die zukünftig notwenigen Lieferservicestrukturen aufbauen kann (siehe auch nachfolgende Beispielkarte in Berlin, Vergrößerung durch Klick).

zielgruppe-auf-hausebene

Die Kurzstudie über die OFOs ist erhältlich über Consulting@infas360.dekostenlos beziehbar. Das detaillierte Zielgruppenprofil gegen eine Servicepauschale von 750 Euro.

P.S.: OFOs reagieren deutlich weniger auf klassische Werbeformen wie Haushaltswerbung.

Definition: Was ist Geomarketing?

von Michael Herter, entnommen aus dem Handbuch Geomarketing.

Eine eindeutige Definition für den Begriff „Geomarketing“ zu liefern, ist nicht einfach. Die erste begriffliche Annäherung erfolgte 1995 durch FRÜHLING & STEINGRUBE in ihrem Artikel „Geomarketing: Neue Begriffe = Neue Methoden?“. Dort wurde bereits darauf hingewiesen, dass es sich bei Geomarketing um einen Oberbegriff von mehreren Marketinginstrumenten wie „Mikrogeographische Segmentierung“ oder „Business Mapping“ handelt und nicht um eine bestimmte Methodik. Geomarketing ist somit eine Disziplin.

Auch wenn der Artikel die Bedeutung von Geomarketing über das Zusammenspiel im Marketing von Produkt – Markt – Kunde (Absatz) und Raum (Geographie) beleuchtet, so bleibt eine klar abgegrenzte Definition des Begriffs aus. Nur kurze Zeit später beschrieb dann SCHÜSSLER (1997) in seinem Artikel: „GIS als Instrument der unternehmerischen Entscheidungsfindung“ den Begriff Geomarketing wie folgt:

„Geomarketing bezeichnet die Planung, Koordination und Kontrolle kundenorientierter Marktaktivitäten mittels Geographischer Informationssysteme; somit werden Methoden angewendet, welche den Raumbezug der untersuchten Daten herstellen, analysieren und darstellen können.“2

Gerade zu dieser Zeit – Mitte der 1990er Jahre – etablierten sich die Desktop- Mapping-Systeme in Unternehmen. Und darunter „leidet“ der Ansatz von SCHÜSSLER (und der vieler anderer), der die Marketing-Disziplin als Anwendungsgebiet der Geographischen Informationssysteme (kurz GIS) sieht bzw. darstellt. Bis heute lässt sich dieser (technische) Einfluss in der Erklärung des Begriffs Geomarketing nach verfolgen. So schreibt die GfK GeoMarketing auf ihrer Homepage noch im Mai 2007:

„Unter Geomarketing versteht man den Einsatz Geographischer Informationssysteme (GIS) in Unternehmen für die räumliche Analyse marketing-, vertriebs- und servicerelevanter Fragestellungen.“3

Dabei können GIS als ein Instrument ihre Anwendung finden, nicht aber umgekehrt. Die eigentliche Bedeutung des Begriffs, die sich aus dem Kompositum der Wörter „Geo“ und „Marketing“ ableiten lässt, wird zu eng gefasst. Denn Geomarketing stellt eine spezielle Sicht des Marketing dar – mit dem grundlegenden Kerngedanken: Der Markt ist räumlich, wodurch sich unternehmerische Kennzahlen regional unterscheiden können!

Das ist das Prinzip, auf der die Wortkreation „Geo“ und „Marketing“ basiert. Sie fasst den räumlichen Aspekt des Marketing mit ein. Denn die Zusammenhänge aus Marketing und Raum ermöglichen unzählige Anwendungsgebiete, die den klassischen Marketing-Mix aus Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation um die räumliche Betrachtungsweise ergänzen. So fragt man sich nicht mehr nur „Wer ist mein Kunde?“, sondern „Wo ist mein Kunde?“ – aktuell wie zukünftig.

Es lassen sich für den gesamten Marketing-Mix Geomarketing-Anwendungen finden, wie z. B.:

  • Produktspezifische Versorgung und Absatz nach Gebieten
  • Betrachtung räumlich unterschiedlicher Preisniveaus
  • Optimierung des stationären Distributionsnetzes
  • Zielgruppengenaue Steuerung des Kommunikations-Mixes

Der Markt wird transparenter, das Verständnis von Marktzusammenhängen klarer, das unternehmerische Handeln zielgerichteter. Geomarketing ist damit aus der Betrachtung heraus entstanden, die unternehmerischen Risiken zu minimieren.

Unter diesem Aspekt wird es verständlich, dass Geomarketing eine Teildisziplin des Marketing darstellt (nicht Marketing eine Teildisziplin von Geo). Eine geeignete Definition des Begriffs „Geomarketing“ lässt sich also nur aus dem Marketing selbst ableiten. Eine mögliche Definition kann von daher wie folgt lauten:

Geomarketing analysiert aktuelle wie potenzielle Märkte nach räumlichen Strukturen, um den Absatz von Produkten effektiver planen und messbar steuern zu können.

Fasst man wie MEFFERT (2000) den Begriff „Marketing“ noch weiter, und greift besonders die unternehmensweite Funktion des Marketing (Strategieaspekt) auf, wird umgehend die strategische Bedeutung des Geomarketing klar.

„Marketing ist die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens, … die sich in Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten niederschlägt.“4

So ist es verständlich, dass diese noch junge Disziplin klassische Unternehmensbereiche wie Produktentwicklung, Werbung, Vertrieb und Planung übergreifend vereint und so ein Unternehmen zielgerichtet bei der Umsetzung seiner Strategie unterstützen kann.

Die mögliche Umsetzung der räumlichen Betrachtungsweise mittels geographischer Informationssysteme (GIS) und feinräumiger Geodaten ist lediglich ein Instrument des Geomarketing. So benötigt man beispielsweise für die Ermittlung regionalisierter Marktanteile (regionale Marktforschung) kein GIS, es gehört aber zweifellos zur Disziplin des Geomarketing.

Zur Person: Michael Herter studierte Wirtschaftsgeografie in Aachen und den USA mit Schwerpunkt GIS und Geodäten. Er hatte verschiedene Managementpositionen in den Bereichen Vertrieb, Content und Systeme inne, u. a. von 2005 bis 2012 als Geschäftsführer der infas geodaten GmbH und im Führungskreis der Schober Group. Seit 2013 ist er Geschäftsführer der infas 360 GmbH, einem Unternehmen der infas Holding AG.

Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen sowie der Fachbücher „Handbuch Geomarketing“, „Java und GIS“ und „Marktführer Geodaten“. Er war viele Jahre der Herausgeber des „Geomarketing-Journals“ und Initiator des 2003 bis 2011 jährlich stattfindenden einzigen monothematischen Geomarketing-Events in Deutschland, dem „Kompetenzforum Geomarketing“.

Kaufkraft im Wandel: Wo es die Reichen hinzieht

Die Welt verändert sich und die oberen 10.000 auch. Wenn die Kaufkraft pro Kopf um wenige Euro im Jahr steigt, dann heißt das nicht für jeden und vor allem nicht überall. Die Einkommensschere klafft weiter auseinander als bisher vermutet und da die Immobilienpreise im innerstädtischen weiter nach oben klettern, können sich nur noch ausgewählte Menschen entweder die hohen Mieten oder den Traum vom eigenen Wohnraum leisten. Dabei gilt: Je exklusiver, desto weniger.

Mit dem Neubau oder der Sanierung von Immobilien entstehen so exklusive Stadtteile. Das derzeit in Deutschland vielleicht bekannteste Beispiel ist die HafenCity von Hamburg mit der darin befindlichen Speicherstadt. Dort hat es die Reichen und damit die neue Kaufkraft nun auch hingezogen. Bruttoseinkommen von über 100.000 Euro sind hier nichts seltenes (vgl. So viel verdienen die Menschen in Ihrem Stadtteil). Kein Wunder, denn Immobilienkaufpreise liegen hier gerne zwischen 800.000 Euro und 1 Mio. Euro (und drüber).

Aufgrund der sich ständig verändernden Einkommens- und Wohnsituation hat infas 360 bis auf Baublockebene die Einkommen mittels Small Area Methoden völlig neu verteilt. So auch in der HafenCity und Speicherstadt wie die nachfolgende Karte von Hamburg zeigt (dunkelgrün bedeutet >90% aller dort wohnenden Haushalte befinden sich in den oberen Einkommensklassen). In älteren Kaufkraftkarten sucht man vergeblich nach diesem Gebiet, wenn man sich für die Reichen Hamburgs interessiert.

Kaufkraft Hamburg Hafencity
Einkommensverteilung der Stadt Hamburg, Klick zur Vergrößerung der Karte

Sie interessieren sich für die neue Kaufkraft oder wollen wissen, wo in Ihrer Stadt die Reichen wohnen? Dann kontaktieren Sie unsere Kaufkraft-Experten unter consulting@infas360.de.