Ein Sommer voller Geo in Bonn

In diesem Jahr ist Bonn Gastgeber von gleich zwei bedeutenden Geo-IT-Veranstaltungen: Mit dem internationalen Symposium der wissenschaftlichen Fernerkundungscommunity „EARSeL“ und der „FOSS4G“ als weltweit wichtigster Konferenz der Free- und Open-Source-Geospatial-Software werden in diesem Jahr rund 1600 Geo-IT-Experten in Bonn erwartet. Die Wirtschaftsförderung Bonn hat gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg – sowie unterstützt durch die Unternehmen infas 360 GmbH und Hexagon Safety & Infrastructure – beide Veranstaltungen zum Anlass genommen, den Geosommer 2016 auszurufen.

„Der Geosommer 2016 bündelt die Veranstaltungen der Geo-Kompetenzregion Bonn. Wir sind stark in Sachen Geo-IT – und das wollen wir zeigen“, so Dr. Ulrich Ziegenhagen, stellvertretender Wirtschaftsförderer der Stadt und Mitbegründer der Geobusiness-Region Bonn.“ Dr. Rainer Neuerbourg von der IHK Bonn/Rhein-Sieg ergänzt: „Ab dem 2. Juni bis in den November hinein bieten wir mit dem Geosommer 2016 Informationsveranstaltungen, Konferenzen und Workshops rund um Geodäsie, Geoinformatik, Fernerkundung, Open-Source-Geoinformation oder freie Geodaten. Wir freuen uns auf einen ausgedehnten Geosommer 2016.“

Neben den o.g. Fachbereichen ist Bonn auch Hochburg für Geomarketing – ein Geofachbereich für Marketing-Anwendungen, der seinen Ursprung in den 70er Jahren bei infas in der damaligen Wahlforschung hat. Daraus hervor gingen u.a. die Bonner Unternehmen Lutum&Tappert sowie infas 360.

Das Programm haben die Akteure des Netzwerks gemeinsam mit Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaftseinrichtungen der Stadt gestaltet.

Der Geosommer im Überblick (PDF, 1,34 MB)

Quelle: https://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales

Bonner Kriminalstatistik im Vergleich

Die Stadt Bonn zählte 2015 zu den sichersten Großstädten in NRW. Ein Blick auf die Stadtbezirke zeigt ein differenziertes Bild.

Die Bonner City hat ein deutlich überdurchschnittliches Gefährdungspotenzial, hingegen waren in 2015 die Bezirke Beuel, Godesberg und Hardtberg unterdurchschnittlich häufig von Straftaten betroffen.

Um die Zahlen von Bonn besser einordnen zu können nachfolgend das Ranking über die sogenannte Häufigkeitszahl (HZ*). Zunächst für gesamt NRW, dann ausgewählter Städte und schließlich der Stadt Bonn und ihrer Bezirke. Quelle: Kriminalstatistik der Polizei Bonn und NRW 2015.

NRW, gesamt = 8.603
Köln = 15.037
Düsseldorf = 13.938
Dortmund = 13.696
Stadt Essen = 11.574

Stadt Bonn = 11.474, davon

Bonn-City = 14.477
Godesberg = 8.320
Hardtberg = 7.424
Beuel = 6.881

* Die Häufigkeitszahl (HZ) drückt in der Kriminalitätsstatistik die durch Kriminalität verursachte Gefährdung als eine normierte Zahl aus. Sie beinhaltet die Zahl der bekannt gewordenen Fälle insgesamt oder innerhalb einzelner Deliktarten, multipliziert mit 100.000, geteilt durch die Einwohnerzahl je Bezirk. Berechnungsgrundlage ist der Einwohnerstand zum 31.12. des Vorjahres.

Unter nachfolgendem Link findet man die polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2015 der Polizei Bonn https://www.polizei.nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/Bonn/PKS-Jahrbuch-2015.pdf

infas 360 hat sich u.a. auf die prognostische Statistik spezialisiert. Die Anwendung moderner Small Area Methoden (auch Small Area Statistics der Small Area Estimation genannt) in Verbindung mit der adressgenauen CASA-Datenbank mit über 300 Gebäude-, Haushalts- und Firmenmerkmalen ermöglicht eine bestmögliche Vorhersage von auftretenden Fällen. In der Kriminalstatistik wird dies auch „Predicitve Policing“ genannt.

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