Mit der kostenlosen Mietpreis-App orstübliche Vergleichsmieten abfragen

Die Mietpreisbremse soll verhindern, dass Mieten höchstens um zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden. Was fehlt sind die Vergleichsmieten. Diese Lücke schließt die Mietpreis-App.  Sie steht zunächst für Android-Geräte kostenlos im Google Play Store zur Verfügung.

Wohnst du zu teuer? Was würde es kosten, wenn du hier wohnen würdest? Ist die aufgerufene Miete für ein Wohnungsangebot angemessen? Wo gibt es Gebiete in Deutschland oder innerhalb einer Stadt mit vergleichbarer Miete? Wie wertig ist der Stadtteil, in dem ich lebe?

Über diese und viele andere Fragen gibt die Mietpreis-App, die von den Bonner Unternehmen infas 360 und infoware entwickelt wurde, in Sekundenschnelle Auskunft: Einfach Standortdienst einschalten oder Adresse eingeben oder innerhalb der interaktiven Karte gewünschtes Wohnumfeld oder gewünschte Adresse anklicken – schon zeigt die App den mittleren, den höchsten und den niedrigsten Mietpreis des gewählten Stadt- oder Ortsteiles.

Ob einfach nur zum Spaß und aus Neugier oder zur Unterstützung in einer konkreten Situation wie etwa Umzugsgedanken, Mietpreiserhöhung oder auch Vermietung einer Immobilie: Die App bringt den Mietpreis auf den Punkt.

Hier geht’s direkt zur App: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.infoware.mietpreisapp

Mit der Mietpreis-App werden erstmals Haus- und Wohnumfeldinformationen per Knopfdruck auch der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht. „Sollte die Anwendung auf großes Interesse stoßen, liegt die Version für das iPhone schon in der Schublade griffbereit. Eine beliebige Erweiterung der Informationsbasis um Kaufpreise, Einkommen, Entfernungen zu Ärzten und KiTas usw. ist ebenfalls denkbar.“, kommentiert Michael Herter, Geschäftsführer der infas 360, die neue Kartenlösung für Android-Smartphones.

Sind Sie ein Showroomer oder ein Webroomer?

In der Marktforschung steht der Begriff des „Showroomings“ für einen Konsumenten-Typ, der sich zunächst im stationären Handel informiert, aber dann online bestellt. Der Showroomer testet z.B. die Haptik oder den Geruch eines Produktes und nimmt den Service vor Ort in Anspruch, was im Einzelhandel auch gerne als „Beratungsklau“ angesehen wird.

Der CASA-Monitor Handel, eine aktuelle, repräsentative Online-Befragung von 10.000 Personen hat ergeben, dass sich 11,48% als Showroomer (offline informieren – online kaufen) einstufen. Für viele überraschend ist der Webroomer mit 24,8%, der über doppelt so häufig vertreten ist. Dieser Shoppertyp informiert sich zuerst ausführlich online und kauft dann aber zur Freude des Einzelhandels stationär ein.

Zwischen den beiden liegt mit 17,88% der „klassische Ladenkäufer„, der sich immer noch im Laden informiert und auch dort einkauft. Klare Nummer 1 stellen aber die „modernen Shopper“ dar, die mit fast 46% eine deutliche Mehrheit unter den 10.000 Befragten darstellt. Sie informieren sich nicht wie andere über Prospekte und Broschüren (Print), sondern ausschließlich und gezielt online, kaufen dann aber je nach Produkt und Preis stationär oder online.

Aufgrund der großen Befragungsmenge und Dank der einzigartigen Kombination mit der mikrogeographischen CASA-Datenbank und ihrer rund 700 Zusatzmerkmale hat infas 360 die neuen 4 Shoppertypen auf alle Haushalte übertragen können. Ideal zur Übertragung ins firmeneigene CRM oder für alle Geomarketing-Anwendungen, Standort- und Filialplanungen.

Weitere Informationen zu den neuen Shoppertypen oder zu aktuellen Ergebnissen des CASA-Monitors erhalten Sie unter consulting@infas360.de

 

Aktuelle Migrationskarten für jede Stadt

Das Jahr 2015 stellt mit einem Wanderungsüberschuss von 1,14 Mio. Ausländerinnen und Ausländern den größten Zuwachs in der Geschichte der BRD dar. Dies veranlasste infas 360 dazu, die regionale Verteilung der ethnischen Gruppen nach den Herkunftsländern

  • Türkei
  • Polen
  • Italien
  • Ex-Sowjetunion
  • Ex-Jugoslawien
  • Muslimische Staaten

komplett neu zu berechnen – und das in der Geschichte der Geomarketings erstmalig bis auf Ebene der Siedlungsblöcke. Nachfolgende Galerie zeigt die Verteilung aller Migrationstypen am Beispiel der Stadt Bonn. Die Daten sind für jede Stadt und Gemeinde Deutschlands bei infas 360 beziehbar.

Migrationsanteil Türken mit OT

Anteil Migranten aus ehem. Jugoslawien

 

Migrationsanteil Italiener Migrationsanteil Osteuropäer Migrationsanteil PolenAnteil Migranten aus muslimischen Staaten mit OT

Erstmals zum Einsatz kam eine rund 7,6 Mio. große Vor- und Nachnamens-Stichprobe, die 54 Mio. Personen repräsentiert. Sie wurde mittels komplexer und wissenschaftlich anerkannter Onomastik-Verfahren analysiert. Auf Basis der amtlichen Daten und den Small Area Methoden (SAM) wurden die Daten dann in mikrogeographische Einheiten statistisch nachvollziehbar geschätzt.

Sich zu besserem gesellen, macht zufriedener

Die neue Wohnzufriedenheitsstudie macht deutlich, dass gerade die Bewohner gut betuchter Wohngegenden (Quartiere mit hohen Einkommen) und mit Eigentum eine deutlich höhere Wohnzufriedenheit aufweisen.

Das gilt interessanterweise auch für die Menschen mit niedrigeren Einkommen in diesen Vierteln. Frau Dr. Kellerhoff, die die Studie im Auftrag der infas 360 ausgewertet hat, wertet dieses Phänomen als „sich zu besserem gesellen, macht zufriedener“.

Lässt man die Einkommen außer Acht, ist auffallend, dass die Jüngeren gleich gerne mit Familien und Senioren im Umfeld leben. Umgekehrt sinkt aber bei Familien und Senioren der Zufriedenheitsfaktor, wenn zu viele 18-30 Jährige die Nachbarschaft prägen.

Weitere Ergebnisse der Studie sind z.B.

  • Bei Mietern: Je höher die Kaufkraft, desto zufriedener sind diese mit dem sozialen Umfeld/Nachbarschaft sowie Infrastruktur und je höher der Mietspiegel desto zufriedener ist man mit dem Wohnumfeld
  • Bei Eigentümern: Je höher der Kaufspiegel desto zufriedener mit der Infrastruktur; dies könnte aber auch bedeuten, dass die Infrastruktur in teureren Lagen besser ist
  • Genrell gilt: Je ähnlicher die Lebensphase desto zufriedener ist man mit dem sozialen Umfeld (Gleich und Gleich gesellt sich gern).

Interesse an weiteren Ergebnissen? Einfach consulting@infas360.de kontaktieren. infas 360 kombiniert in Zeiten von Big Data Befragungsergebnisse mit allen relevanten Datenbanken, um auf Basis von Customer Analytics und Geomarketing neue Erkenntnisse u.a. in der Wohnungswirtschaft zu gewinnen.

Fritten statt Coffee Caramel

Starbucks schließt Filiale in Kölns Toplage. Statt Kaffee der amerikanischen Art gibt’s nun Düsseldorfer Fritten.

Die Düsseldorfer Pommes-Manufaktur „Frittenwerk“ expandiert und hat sich in Köln niedergelassen. Und das nicht an irgendeinem Standort. In Toplage in der Ehrenstraße. Dort wo vorher Starbucks war. Der Coffee Cream XL mit Caramelgeschmack im Pappbecher mit WLAN-Anschluss war am Ende zu wenig wirtschaftlich. Starbucks wollte ursprünglich 185 Standorte eröffnen. Zur Spitzenzeit waren es 159. Seitdem zieht man sich wieder aus der Fläche zurück: „Starbucks to go“ so kann man resümieren.

Aber warum passte das alte Angebot nicht mehr und warum sollen nun Fritten aus Düsseldorf funktionieren? Aus Sicht des Konsumenten wurden die anfänglichen Vorteile von umliegenden Kaffee-anbietenden Lokalitäten (sehr hohe Bar- und Kneipendichte) in den vergangenen Jahren aufgeholt. Das Konzept selbst – teurer Kaffee, dafür wie Du in magst in einer Lounge-artigen Umgebung mit WLAN-Anschluss – ist schon über 10 Jahre alt. Die hiesige Zielgruppe eher jung und preissensibel sehen als Internet-Power-User mit WLAN-Everywhere keine Vorteile mehr.

Das „In-sein“ war einmal. Jetzt erhält man am gleichen Ort für den Preis eines Caramel Macchiato einen Große Portion Hausfritten mit würziger Bratensauce auf vegetarischer Basis, dazu zart schmelzende Mozzarella Cheese Curds. Definitiv mehr fürs gleiche Geld. Da aber zur selben Zeit im Standortumfeld auch die Burger-Ketten sprießen, wird sich zeigen, ob Fritten alleine funktionieren werden. Den Kaffee gibt es jedenfalls nun günstiger.

Weitere Standortinformationen zu allen Filialketten, Franchise-Stores, Bars und Restaurants gibt es bei Consulting@infas360.de

infas 360 bietet auf Basis von Big Data und Geomarketing adressgenaue Standortbewertungen, Zielgruppeninformationen, Shop-Research und Standortempfehlungen aus einer Hand an.

Ein Sommer voller Geo in Bonn

In diesem Jahr ist Bonn Gastgeber von gleich zwei bedeutenden Geo-IT-Veranstaltungen: Mit dem internationalen Symposium der wissenschaftlichen Fernerkundungscommunity „EARSeL“ und der „FOSS4G“ als weltweit wichtigster Konferenz der Free- und Open-Source-Geospatial-Software werden in diesem Jahr rund 1600 Geo-IT-Experten in Bonn erwartet. Die Wirtschaftsförderung Bonn hat gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg – sowie unterstützt durch die Unternehmen infas 360 GmbH und Hexagon Safety & Infrastructure – beide Veranstaltungen zum Anlass genommen, den Geosommer 2016 auszurufen.

„Der Geosommer 2016 bündelt die Veranstaltungen der Geo-Kompetenzregion Bonn. Wir sind stark in Sachen Geo-IT – und das wollen wir zeigen“, so Dr. Ulrich Ziegenhagen, stellvertretender Wirtschaftsförderer der Stadt und Mitbegründer der Geobusiness-Region Bonn.“ Dr. Rainer Neuerbourg von der IHK Bonn/Rhein-Sieg ergänzt: „Ab dem 2. Juni bis in den November hinein bieten wir mit dem Geosommer 2016 Informationsveranstaltungen, Konferenzen und Workshops rund um Geodäsie, Geoinformatik, Fernerkundung, Open-Source-Geoinformation oder freie Geodaten. Wir freuen uns auf einen ausgedehnten Geosommer 2016.“

Neben den o.g. Fachbereichen ist Bonn auch Hochburg für Geomarketing – ein Geofachbereich für Marketing-Anwendungen, der seinen Ursprung in den 70er Jahren bei infas in der damaligen Wahlforschung hat. Daraus hervor gingen u.a. die Bonner Unternehmen Lutum&Tappert sowie infas 360.

Das Programm haben die Akteure des Netzwerks gemeinsam mit Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaftseinrichtungen der Stadt gestaltet.

Der Geosommer im Überblick (PDF, 1,34 MB)

Quelle: https://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales

Bonner Kriminalstatistik im Vergleich

Die Stadt Bonn zählte 2015 zu den sichersten Großstädten in NRW. Ein Blick auf die Stadtbezirke zeigt ein differenziertes Bild.

Die Bonner City hat ein deutlich überdurchschnittliches Gefährdungspotenzial, hingegen waren in 2015 die Bezirke Beuel, Godesberg und Hardtberg unterdurchschnittlich häufig von Straftaten betroffen.

Um die Zahlen von Bonn besser einordnen zu können nachfolgend das Ranking über die sogenannte Häufigkeitszahl (HZ*). Zunächst für gesamt NRW, dann ausgewählter Städte und schließlich der Stadt Bonn und ihrer Bezirke. Quelle: Kriminalstatistik der Polizei Bonn und NRW 2015.

NRW, gesamt = 8.603
Köln = 15.037
Düsseldorf = 13.938
Dortmund = 13.696
Stadt Essen = 11.574

Stadt Bonn = 11.474, davon

Bonn-City = 14.477
Godesberg = 8.320
Hardtberg = 7.424
Beuel = 6.881

* Die Häufigkeitszahl (HZ) drückt in der Kriminalitätsstatistik die durch Kriminalität verursachte Gefährdung als eine normierte Zahl aus. Sie beinhaltet die Zahl der bekannt gewordenen Fälle insgesamt oder innerhalb einzelner Deliktarten, multipliziert mit 100.000, geteilt durch die Einwohnerzahl je Bezirk. Berechnungsgrundlage ist der Einwohnerstand zum 31.12. des Vorjahres.

Unter nachfolgendem Link findet man die polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2015 der Polizei Bonn https://www.polizei.nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/Bonn/PKS-Jahrbuch-2015.pdf

infas 360 hat sich u.a. auf die prognostische Statistik spezialisiert. Die Anwendung moderner Small Area Methoden (auch Small Area Statistics der Small Area Estimation genannt) in Verbindung mit der adressgenauen CASA-Datenbank mit über 300 Gebäude-, Haushalts- und Firmenmerkmalen ermöglicht eine bestmögliche Vorhersage von auftretenden Fällen. In der Kriminalstatistik wird dies auch „Predicitve Policing“ genannt.

Weitere Informationen zum Thema: