Studie zu dermatologischen Marken: Bepanthen klare Nummer 1

Im Mai und Juni befragte infas 360 im Rahmen des CASA Monitors Konsum über 10.000 Personen u.a. zur Bekanntheit und Kauf- und Ausgabeverhalten dermatologischer Marken. Hintergrund war die Anforderung, unterschiedliche Käufertypen zu identifizieren (siehe dazu auch Brand. Needs. Personas), weshalb auch die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Käufergruppen ermittelt wurden.

Ein Ergebnis ist ein aktuelles Ranking 13 dermatologischer Marken, von Bepanthen über Eucerin bis hin zu Physiogel. Die Frage zu der nachfolgenden Graphik lautete: „Welche der folgenden Marken für dermatologische Pflegeprodukte kennen Sie?“

Diagramm Bekanntheitsgrad von Pflegeprodukten

Bei Bepanthen antworteten 55,5%, dass Sie das Produkt gelegentlich oder öfters kaufen würden. Das ist ein unangefochtener erster Platz. Lediglich nur 6% aller Personen sagten von sich, die Marke nicht zu kennen. Geht man bei der Markenbekanntheit nur von diesem Wert aus, belegt Physiogel mit 71,1% den letzten Platz. Dafür überrascht diese Marke im männlichen Segment. Mit 53% männlicher Käufergruppe erschließt sie sich eine besondere Zielgruppe im Markt der Dermatologie, herrschen doch auch gerne Geschlechterverteilungen beim Kauf von 70% Frau zu Mann vor.

Hier das offizielle Ranking nach den Kaufanteilen (grüne Balken):

  1. Bepanthen, 55,5%
  2. Sebamed, 26,1%
  3. Eucerin, 25,9%
  4. Neutrogena, 24,9%
  5. Lavera, 21,2%
  6. Vichy, 15,3%
  7. Eubos, 9,9%
  8. La Roche-Posay, 9,4%
  9. Avène, 8,1%
  10. Bioderma, 7,5%
  11. Phsyiogel, 4,9%
  12. Dermasence, 4,6%
  13. Dermalogica, 3,9%

Durch die Verknüpfung mit Big Data ist der Informationstiefe des CASA Monitors von infas 360 eigentlich keine Grenze gesetzt. Das wird vor allem bei der Personabildung und dem lokalisieren der Zielgruppen genutzt. So gibt es z.B. die Persona Benedikt (47), der die Creme vor allem für seine allergische Haut nutzt. Ihm ist wichtig beim Kauf,

  • dass die Angebote aus seiner Region oder Heimat kommen,
  • dass er mit seinem Kauf einen guten Zweck unterstützt,
  • dass es ein Erlebnis mit Freunden oder der Familie ist,
  • dass die Einkaufsumgebung besonders ansprechend gestaltet ist.

Sie möchten mehr über die Studie erfahren? Dann fordern Sie einfach unsere kostenlose Präsentation Brand. Needs. Personas. Best Case Dermatologie bei unserem Consulting-Team unter Consulting@infas360.de an.

Brand. Needs. Personas: infas 360 auf dem Werbewirkungsgipfel 2019 in Frankfurt.

Am 29. und 30. August 2019 findet im Mariott Hotel in Frankfurt der Werbewirkungsgipfel 2019 statt. Als Aussteller und mit dem Vortrag „Brand. Needs. Personas.“ ist infas 360 dieses Jahr dabei.

Julia Kroth, Research Consultant bei infas 360, und Dr. Guido Beier von de3p.de werden die Bedeutung von Personas und deren unterschiedliche Bedürfnisse auf die Markenführung erläutern. Am Beispiel dermatologischer Marken wird das Basic Human Needs System in Verbindung mit der Personabildung angewendet und erklärt. Im Zentrum dabei stehen die 77 menschlichen Grundbedürfnisse unterteilt in 5 Kategorien, abgeleitet aus 100 Jahren Bedürfnisforschung und 25 Jahren Experience Research. Es ermöglicht Unternehmen eine Markenführung über die gesamte Value Chain: Research, Produktinnovation, Marketing, Sales & Service.

Der Werbewirkungsgipfel 2019 tagt parallel zum Marktforschungs-Kongress „Insights“ der Fachzeitschrift planung & analyse. Sollten Sie nicht die Möglichkeit haben, an einer der beiden Veranstaltungen teilzunehmen, können Sie sich über unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de den Vortrag unverbindlich zuschicken lassen.

The Future of Research: Die neue FOR ist da!

In Zeiten der Digitalisierung sind neue Printmedien selten geworden. Aber Erfolg gibt Recht. Denn wir befinden uns auch in Zeiten von DSGVO & UWG. Und da ist nichts so rechtssicher wie der persönliche Kontakt über Print per postalischer Anschreiben.

Genau mit diesem Thema setzt sich auch die 2. Ausgabe des Magazins „FOR – THE FUTURE OF RESEARCH“ auseinander. Weitere Themen der kostenlosen Ausgabe sind

  • Mobile Onlys: Die Festnetztelefonie stirbt vielerorts aus und fordert einen Umbruch in der regionalen Marktforschung.
  • Der Energiemarkt von morgen: Wie verändert mögliche Energieautarkie die Nachfrage? Wie immer bundesweit und regionalisiert.
  • Personas & CRM: Wie bildet man Zielgruppen, die auch in den Kundendaten wieder auffindbar sind?
  • Wohnungsmarkt 2030: Neue Zielgruppen mit veränderten Ansprüchen.
  • Kaufkraft 2019 je PLZ5 in DIN A0.

Bestellen Sie jetzt unter Consulting@infas360.de Ihr kostenloses Exemplar, das Ihnen selbstverständlich versandkostenfrei zugeschickt wird.

 

DataFest 2019: Heute ist Startschuss und wir sind dabei!

Das DataFest ist Wettbewerb und interdisziplinäreres Team Event zugleich, bei dem StudentInnen die einzigartige Möglichkeit haben, große Datenmengen zu bearbeiten und nach ihren Ideen auszuwerten. Die Bachelor- und Master-Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere der Sozialwissenschaften, Statistik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften formieren sich dabei in Teams von 2 bis 5 Personen.

Daten und Aufgabenstellung werden erst zum Startschuss, am 3. Mai um 18h im Hörsaalgebäude B6 an der Universität Mannheim, bekanntgegeben. Großes Finale ist dann am Sonntag (5.5. um 16h), bei der eine Jury die Auswertungen nach den Kategorien

  • Best Insight
  • Best Visualization
  • Best Use of Outside Data

prämiert. Ein Jury-Mitglied stellt infas 360 mit Dr. Barbara Wawrzyniak, die bereits 2015 die Ergebnisse der Teilnehmer beurteilen durfte. „Es ist ein ganz besonderer Spirit, den alle beim DataFest ausstrahlen.“, kommentiert die Leiterin für Daten und Analysen das Event.

Das DataFest 2019 ist das fünfte Mal in Deutschland und wird von einem Konsortium bestehend aus dem Lehrstuhl für Statistik und sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Universität Mannheim, dem Institut für Statistik der LMU München und der P3 Group organisiert. Unter dem Dach der American Statistical Association finden viele weitere DataFeste in den USA statt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de 

 

 

Kompetenzforum Analytics 2019 in Bonn: Der Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig!

(Copyright Foto: Marriott Hotel Bonn)

Welche Analysen kann man heute eigentlich mit welchen Daten und auf welchen Ebenen noch ohne rechtliche Risiken durchführen? Was bedeuten die neuen Datenschutz-Verordnungen für Analysen, Scoring, Profiling und Targeting, z. B. im CRM? Diese Fragen beschäftigen heutzutage Rechtsexperten und Analysten.

Hier verspricht das Kompetenzforum Analytics von infas 360 am 4. Juni 2019 von 13 bis 17 Uhr Aufklärung und Lösungsansätze. In lockerer Atmosphäre und mit spektakulärem Weitblick aus der obersten Etage des Marriott Hotel am World Conference Center auf den Rhein und das Siebengebirge informieren und talken dazu u. a. Sibel Kocatepe, Rechtsexpertin und Autorin des Buchs „DSGVO im Online-Marketing“, Björn Schmidt, Datenschutzexperte im Marketing sowie Kyriakos Stavrakidis, Data Scientist von der Cosmos Lebensversicherungen. Talken Sie mit.

Hitzige Datenrechtsdebatten finden aktuell auf verschiedensten Ebenen statt. So bricht mitten in die Diskussion um das EU-Urheberrecht schon die nächste Schlagzeile herein. Diesmal geht es um den sogenannten „Scoring-Paragraphen“ 13 im neuen Bundesdatenschutzgesetzt (BDSG-neu). Dieser überträgt den Artikel 22 aus der Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, für Deutschland in nationales Recht. Doch dieser Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig, so die Datenschutzexperten.

Im zugrunde liegenden Artikel 22 der DSGVO geht es um die Rechte von Betroffenen, die durch den Einsatz einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – einer Entscheidung unterworfen werden sollen, die ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt.
Der auf dieser Basis im BDSG ausgestaltete Paragraph 31 allerdings ist, so Rechtsanwalt Björn Schmidt, rechtswidrig, da es sich dabei – so ist sich die Fachliteratur einig (siehe u. a. Simitis) – um eine abschließende Grundverordnung handeln würde.

Dieser und ander Fälle verstärken die Unsicherheiten auch in der Analysewelt, z. B. wenn es um Scoringverfahren im CRM geht. Veranstalter infas 360 lädt alle, die mit dem Thema „Scoring und Profiling im Spannungsfeld der DSGVO“ zu tun haben, zum Austausch mit Experten beim „Kompetenzforum Analytics“.

Die Ticketanzahl ist begrenzt. Das Standard-Ticket kostet 199 €. Teilnehmer am SAS Forum vom 4. bis 6. Juni 2019 in Bonn zahlen ebenso wie Studierende, Lehrende oder wiss. Mitarbeitende an Uni oder Forschungseinrichtung 99 €. Fragen Sie auch nach den Frühbucherrabatten.

Das vorläufige Programmheft finden Sie hier im Web

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Data Analytics ganz nah: infas 360 auf dem SAS Forum 2019 in Bonn

(Copyright Foto: SAS Forum)

Am 4. und 5. Juni 2019 ist es wieder soweit: Das SAS Forum Deutschland lockt mit interessanten Keynotes und Fachvorträgen in den World Conference Center nach Bonn. So zum Beispiel referiert Robert Krüger, Specialist Data Analytics von der Commerzbank, über die digitalen Monitoring-Systeme von SAS und André Pfohl von dm-drogeriemarkt zeigt wie „Customer Experoience & Analytics“ beim Filialisten zum Einsatz kommt.

Grund genug für infas 360 als der Spezialist für Data & Analytics im strategischen und operativen Marketing erstmals als Sponsor und Aussteller mit dabei zu sein. Damit ist man direkt vor Ort für Fragen und Antworten zu neuen Trends wie SAM (Small Area Methoden) oder das erschließen neuer International Data Sources.

Wir auch im vergangenen Jahr bietet die infas 360 am Vortag einen Workshop zum Thema „Datenschutz, Scoring & Co.“ mit dem Fachanwalt Björn Schmidt.

Sie interessieren sich für eines der beiden Events und möchten teilnehmen? Dann kontaktieren Sie uns und sichern sich Vorzugstickets unter Consulting@infas360.de

 

 

 

Freie Fachwerkstätten beim Reifenwechsel bevorzugt. Mehr als jeder zweite kennt seine Reifenmarke. Continental klar an der Spitze.

(Copyright Foto: fotolia.com/Karin & Uwe Annas)

Im Rahmen des aktuellen CASA-Monitors Automotive wurden 10.462 Personen (mit mind. 1 Auto im Haushalt) u.a. nach ihrem Service-Verhalten befragt. Auf die Frage

Welche Art von Werkstatt nutzen Sie für Ihren Reifenwechsel?

verteilen sich die Antworten wie folgt:

  • Freie Fachwerkstatt 37,2 %
  • In Eigenarbeit 27,9%
  • Vertragshändler mit Werkstatt (z. B. VW/Audi, Opel, BMW) 22,5 %
  • Werkstatt-Ketten (z. B. ATU, Pitstop, Vergölst)  12,5 %

Insgesamt 6.070 der 10.462 Befragten bzw. 58% gaben eine bestimmte Reifenmarke an bei der Frage

Welche Reifenmarke fahren bzw. bevorzugen Sie?

Die TOP5 Reifenmarken verteilen sich wie folgt:

    1. Continental mit 1.895 Befragte bzw. 18,1 %
    2. Michelin mit 1.009 Befragte bzw. 9,6%
    3. Goodyear mit 770 Befragte bzw. 7,4%
    4. Hankook mit 731 Befragte bzw. 7%
    5. Dunlop mit 420 Befragte bzw. 4%

4.392 Befragte bzw. 42% antworteten mit

  • Ist mir egal, entscheidet die Werkstatt (1.562 Befragte bzw. 15%)
  • Kann ich nicht beantworten (1.469 Befragte bzw. 14%)
  • Ist mir egal, Hauptsache günstig (1.361 Befragte bzw. 13%)

Der Vorteil des CASA-Monitors besteht nun darin, dass diese Zielgruppenangaben mit mehreren Hundert Variablen gekreuzt werden können. Im Smart-Research-Verfahren entstehen dann bundesweit für alle Haushalte entsprechende Zielgruppenprofile und -Segmentierungen, die auch zur Übertragung ins unternehmensinterne CRM genutzt werden können. Ein Beispiel: Markentreue Reifennutzer (z.B. Continental gegenüber Michelin) werden als regionalisierte Zielgruppenpotenziale in die Fläche übertragen, um so z.B. die Stationsoberfläche zu optimieren (klassische Standortplanung im Geomarketing)

Mehr Informationen erhalten Sie unter Consulting@infas360.de