Deutschlands größte Multi-Client-Studie startet wieder mit dem Schwerpunkt Konsum und Nachhaltigkeit.

Über 10.000 Befragte pro Quartal, eine Datenanreicherung um weitere 1.000 Merkmale auf Gebäudeebene, flächendeckende Übertragung aller Ergebnisse und Regionalisierung in jedes beliebige Gebiet – das sind die Eckdaten des CASA Monitors – Deutschlands größte Multi-Client-Studie.

Im ersten Quartal diesen Jahres geht es um das Konsumverhalten in Verbindung mit der Einstellung zur Nachhaltigkeit. Letzteres war ein Untersuchungsschwerpunkt in 2019. Dabei fand infas 360 heraus, dass 43% der deutschen Bevölkerung einem von zwei Nachhaltigkeitstypen zugeordnet werden können.

„Besonders interessant ist das Phänomen, dass e-Mobilität und Nachhaltigkeit im Konsumbereich derzeit kaum korrelieren“, so Julia Kroth, Consultant für Marketing Research bei infas 360. „Die Einstellungen zur Nachhaltigkeit und Ökokaufverhalten zeigen dagegen einen starken Zusammenhang. Sie waren auch die Dimensionen, die zu den Nachhaltigkeitstypen führten. Das Kaufinteresse für e-Auto wird aber von Kaufkraft und eher männerdominiert getrieben.“, so Julia weiter.

In der anstehenden Befragung sollen diese Erkenntnisse weiter vertieft werden. Wie jedes Quartal haben Unternehmen die Möglichkeit, sich an der Studie mit eigenen Fragen (i.d.R. 3-5 Minuten) zu beteiligen. Bei über 10.000 Befragten lassen sich so ideal ganz spezifische Kundensegmente finden und sogar regionalisieren.

Sollten Sie sich für die Studie zu den Nachhaltigkeitstypen oder einer Beteiligung an der Multi-Client-Studie interessieren, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

 

 

 

 

Zwei neue Zielgruppen für Nachhaltigkeit identifiziert: Sie kommen aus der Großstadt oder vom Land. Beiden liegen Themen zur Umwelt besonders am Herzen.

43% der Deutschen über 18 Jahre legen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Sie treten in zwei Gruppen auf. infas 360 hat die beiden Nachhaltigkeitstypen identifiziert und kann sie mikrogeographisch lokalisieren.

In einer aktuellen Befragung hat infas 360 rund 10.000 Personen online repräsentativ zu ihren Einstellungen und Handlungen hinsichtlich Öko und Nachhaltigkeit untersucht. So lautete z.B. eine der Fragestellungen, ob man bereit sei, höhere Preise für Produkte zu bezahlen, die weniger umweltbelastend sind.

Die Befragungsdaten wurden im Smart Research Verfahren mit den weiteren Daten der infas 360 angereichert und analysiert. Das  Ergebnis: 43% aller befragten Personen ist Nachhaltigkeit besonders wichtig. Sie unterteilen sich in etwa zwei gleichgroße Gruppen zu jeweils 21,5%.

Der erste Typ ist eher Single mit mittlerem Einkommen und lebt in Mehrparteienhäusern (zumeist Altbau) in der Großstadt. Dieser Nachhaltigkeitstyp stellt mit der Altersgruppe 18-49 Jahren die jüngere der beiden Gruppen dar.

Der zweite Typ wohnt eher in einer kleineren Mittelstadt bzw. der Randlage von Städten (Pendler) und setzt sich vorwiegend aus Paaren mit Kindern zusammen. Diese Gruppe liegt im Alter zwischen 45 bis 55 Jahren und ist damit deutlich älter als die Gruppe der Großstädter. „Mir ist wichtig, dass ein Produkt in allen Bereichen nachhaltig ist und die Angebote aus meiner Region oder Heimat kommen“, sagt sie über die Nachhaltigkeit von sich.

Über eine sogenannte Diskriminanzanalyse hat infas 360 auch die restlichen 57% „Nicht-Nachhaltigen“ in Deutschland identifizieren können. Sie teilen sich in weitere drei Gruppen zu je

  • 17% des mittleren bis niedrigen Nachhaltigkeitstyps bei mittlerer bis niedriger Ökobereitschaft lebt eher in der größeren Mittelstadt
  • 27% des niedrigen Nachhaltigkeitstyps bei niedriger Ökobereitschaft kommt am ehesten aus der Großstadt, wovon weitere
  • 13% eher auf dem Land (kleine Kleinstadt) leben

Die somit insgesamt 5 Typen der Nachhaltigkeit kann infas 360 mittels Small Area Methoden in die Fläche prognostizieren und beliebig regionalisieren (pro Postleitzahl, pro Stadtteil und/oder Straße).

Erfahren Sie mir über die neuen Nachhaltigkeitstypen der infas 360 und kontaktieren Sie einfach unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de 

 

 

Apotheken im Umbruch: Jeder vierte kauft mittlerweile frei verkäufliche Arzneimittel online.

Im Rahmen des CASA Monitors Konsum befragte infas 360 im Mai und Juni 2019 über 10.000 Personen online-repräsentativ u.a. zum Einkaufsverhalten in Apotheken und Drogerien.

Neben Produkten wie Pflege & Beauty (siehe dazu auch Blogbeitrag zur Dermatologie) konnten die Befragten angeben wo sie überwiegend frei verkäufliche Arzneimittel kaufen würden. Überraschend stark zeigte sich hier die Online-Apotheke mit 26,9% weiter dominiert von der klassisch stationären Apotheke mit 61,2% (siehe nachfolgende Ergebnistabelle).

Wo kaufen Sie Arzneimittel (nicht rezeptpflichtig, z. B. Kopfschmerztabletten) ein? n=10.303 Befragte, Quelle: CASA Monitor Konsum, 2019
Hauptsächlich in der Apotheke (stationär) 61,20%
Hauptsächlich in der Online-Apotheke 26,90%
Hauptsächlich im Drogeriemarkt 4,11%
Egal wo, Hauptsache im Geschäft 2,37%
Egal wo, Hauptsache online 1,28%
Gar nicht 4,14%

Zum Vergleich: Im Bereich Beauty & Pflege gaben nur 3%, an diese Produkte über die Versandapotheke zu beziehen. Hier dominieren mit 67,5% klar die Drogeriemärkte.

Durch die hohen Fallzahlen und weiteren Datenquellen der infas 360 können nun die einzelnen Käufergruppen beliebig intensiv untersucht werden, so z.B. auch apothekenspezifisch, da die jeweilige Wohnlage zur entsprechend nächsten Apotheke bekannt ist (Geomarketing für Apotheken).

Sollten Sie weiterführende Informationen zu den Online-Apothekenkäufern wünschen, dann kontaktieren Sie einfach unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

P.S.: Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken BVDVA beziffert die Anteile auf seiner Webseite mit 42% (Bitkom, 2018) sogar noch deutlich höher.

 

Studie zu dermatologischen Marken: Bepanthen klare Nummer 1

Im Mai und Juni befragte infas 360 im Rahmen des CASA Monitors Konsum über 10.000 Personen u.a. zur Bekanntheit und Kauf- und Ausgabeverhalten dermatologischer Marken. Hintergrund war die Anforderung, unterschiedliche Käufertypen zu identifizieren (siehe dazu auch Brand. Needs. Personas), weshalb auch die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Käufergruppen ermittelt wurden.

Ein Ergebnis ist ein aktuelles Ranking 13 dermatologischer Marken, von Bepanthen über Eucerin bis hin zu Physiogel. Die Frage zu der nachfolgenden Graphik lautete: „Welche der folgenden Marken für dermatologische Pflegeprodukte kennen Sie?“

Diagramm Bekanntheitsgrad von Pflegeprodukten

Bei Bepanthen antworteten 55,5%, dass Sie das Produkt gelegentlich oder öfters kaufen würden. Das ist ein unangefochtener erster Platz. Lediglich nur 6% aller Personen sagten von sich, die Marke nicht zu kennen. Geht man bei der Markenbekanntheit nur von diesem Wert aus, belegt Physiogel mit 71,1% den letzten Platz. Dafür überrascht diese Marke im männlichen Segment. Mit 53% männlicher Käufergruppe erschließt sie sich eine besondere Zielgruppe im Markt der Dermatologie, herrschen doch auch gerne Geschlechterverteilungen beim Kauf von 70% Frau zu Mann vor.

Hier das offizielle Ranking nach den Kaufanteilen (grüne Balken):

  1. Bepanthen, 55,5%
  2. Sebamed, 26,1%
  3. Eucerin, 25,9%
  4. Neutrogena, 24,9%
  5. Lavera, 21,2%
  6. Vichy, 15,3%
  7. Eubos, 9,9%
  8. La Roche-Posay, 9,4%
  9. Avène, 8,1%
  10. Bioderma, 7,5%
  11. Phsyiogel, 4,9%
  12. Dermasence, 4,6%
  13. Dermalogica, 3,9%

Durch die Verknüpfung mit Big Data ist der Informationstiefe des CASA Monitors von infas 360 eigentlich keine Grenze gesetzt. Das wird vor allem bei der Personabildung und dem lokalisieren der Zielgruppen genutzt. So gibt es z.B. die Persona Benedikt (47), der die Creme vor allem für seine allergische Haut nutzt. Ihm ist wichtig beim Kauf,

  • dass die Angebote aus seiner Region oder Heimat kommen,
  • dass er mit seinem Kauf einen guten Zweck unterstützt,
  • dass es ein Erlebnis mit Freunden oder der Familie ist,
  • dass die Einkaufsumgebung besonders ansprechend gestaltet ist.

Sie möchten mehr über die Studie erfahren? Dann fordern Sie einfach unsere kostenlose Präsentation Brand. Needs. Personas. Best Case Dermatologie bei unserem Consulting-Team unter Consulting@infas360.de an.