The Future of Research: Die neue FOR ist da!

In Zeiten der Digitalisierung sind neue Printmedien selten geworden. Aber Erfolg gibt Recht. Denn wir befinden uns auch in Zeiten von DSGVO & UWG. Und da ist nichts so rechtssicher wie der persönliche Kontakt über Print per postalischer Anschreiben.

Genau mit diesem Thema setzt sich auch die 2. Ausgabe des Magazins „FOR – THE FUTURE OF RESEARCH“ auseinander. Weitere Themen der kostenlosen Ausgabe sind

  • Mobile Onlys: Die Festnetztelefonie stirbt vielerorts aus und fordert einen Umbruch in der regionalen Marktforschung.
  • Der Energiemarkt von morgen: Wie verändert mögliche Energieautarkie die Nachfrage? Wie immer bundesweit und regionalisiert.
  • Personas & CRM: Wie bildet man Zielgruppen, die auch in den Kundendaten wieder auffindbar sind?
  • Wohnungsmarkt 2030: Neue Zielgruppen mit veränderten Ansprüchen.
  • Kaufkraft 2019 je PLZ5 in DIN A0.

Bestellen Sie jetzt unter Consulting@infas360.de Ihr kostenloses Exemplar, das Ihnen selbstverständlich versandkostenfrei zugeschickt wird.

 

DataFest 2019: Heute ist Startschuss und wir sind dabei!

Das DataFest ist Wettbewerb und interdisziplinäreres Team Event zugleich, bei dem StudentInnen die einzigartige Möglichkeit haben, große Datenmengen zu bearbeiten und nach ihren Ideen auszuwerten. Die Bachelor- und Master-Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere der Sozialwissenschaften, Statistik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften formieren sich dabei in Teams von 2 bis 5 Personen.

Daten und Aufgabenstellung werden erst zum Startschuss, am 3. Mai um 18h im Hörsaalgebäude B6 an der Universität Mannheim, bekanntgegeben. Großes Finale ist dann am Sonntag (5.5. um 16h), bei der eine Jury die Auswertungen nach den Kategorien

  • Best Insight
  • Best Visualization
  • Best Use of Outside Data

prämiert. Ein Jury-Mitglied stellt infas 360 mit Dr. Barbara Wawrzyniak, die bereits 2015 die Ergebnisse der Teilnehmer beurteilen durfte. „Es ist ein ganz besonderer Spirit, den alle beim DataFest ausstrahlen.“, kommentiert die Leiterin für Daten und Analysen das Event.

Das DataFest 2019 ist das fünfte Mal in Deutschland und wird von einem Konsortium bestehend aus dem Lehrstuhl für Statistik und sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Universität Mannheim, dem Institut für Statistik der LMU München und der P3 Group organisiert. Unter dem Dach der American Statistical Association finden viele weitere DataFeste in den USA statt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de 

 

 

The Future of Research: infas 360 auf der Research & Results 2018 in München

(Copyright Foto: infas 360 GmbH)

Wie in den vergangenen Jahren war infas 360 auch 2018 wieder auf der Research & Results in München (24./25.10.) vertreten. Das Consulting-Team, bestehend aus Tobias Gödderz, Silke Martin, Julia Kroth und Michael Herter (von links nach rechts), sehen Sie auf dem Bild beim Besuch des Standes von Kooperationspartner respondi, mit dem infas 360 quartalsweise die Haushaltsbefragung CASA Monitor durchführt.

Julia Kroth referierte im Workshop am Mittwoch über die Wohnkonzepte 2030 vor etwa 100 interessierten Zuhörern. Das Thema „Wie und wo möchten Menschen in Zukunft wohnen?“ stieß auf besonders großes Interesse. Die Übertragung der Wohnkonzept-Segmente auf alle Adressen und Haushalte Deutschlands entstand aus einer Kooperation von Analyse & Konzepte, inwis und infas 360.

Ebenso viel Anklang fand der zweite Workshop von infas 360 am Donnerstag mit dem Thema „Energieautarke Haushalte der Zukunft“. Hier wurde aufgezeigt, wie einer komplexen Fragestellung am Beispiel des Energiemarktes mit innovativen Instrumenten der Marktforschung begegnet wird. Und das Ergebnis ließ auch hier die rund 100 Zuhörer staunen: Nicht nur, dass nun erstmals eine bundesweite Zahl von 5 Mio. potenziell energieautarken Haushalten verkündet werden konnte – alle Energietypen liegen zudem flächendeckend adressgenau z. B. für jedes Regionalgebiet jedes Energieversorgers vor.  So ist Münster anteilig die Nummer 1 in der Energieautarkie unter den TOP20 Städten Deutschlands. Mehr dazu erfahren Sie in den kommenden Tagen in einer extra News.

Am Messestand selber konnten die Besucher „Spatial Behaviour Analytics“ live erleben, eine Geotracking-Plattform in Kooperation mit unserem Partner Vodafone.  Die Trackingdaten werden mit Sekundärdaten von infas 360 angereichert und umfassend analysiert. Für alle rund 3.500 Besucher der Messe gab es „The Future of Research“ auch nochmal zum Nachlesen. Extra zur Messe erschien die kostenlose gedruckte Erstausgabe der Zeitung FOR (Future of Research) im DIN A 4-Format, ausfaltbar zu einer A0-Kaufkraftkarte.

Sollten Sie weitere Fragen zu den o.g. Themen haben, stehen wir auch nach der Messe fortlaufend für Sie zur Verfügung unter Consulting@infas360.de 

Ihr Consulting-Team der infas 360

 

 

 

 

Energieautarkie: Marktpotenzial von 5 Millionen Haushalten identifiziert und lokalisiert.

(Copyright Foto: fotolia.com/slavun)

Es begann im Design-Thinking. Wie sehen die Energieautarken Haushalte der Zukunft aus, wie viele sind es und wo wohnen sie? Das fragte sich ein Team zusammengesetzt aus EuPD Research, de3p, den Stadtwerken Düsseldorf und infas 360. Dann wurden über 10.000 Personen ausführlich zum Thema Energienutzung, Ausstattung, Einstellungen und erstmals auch nach ihren Bedürfnissen befragt. Im Smart Research-Verfahren wurden die Befragungsdaten mit weiteren mikrogeographischen Daten verknüpft, so dass für Analysen nun rund 11 Millionen Einzelinformationen zur Verfügung stehen.  Big Data in der Marktforschung nennen wir so etwas bei infas 360.

Die ersten Analyseergebnisse der mehrmonatigen Studie liegen nun vor, die nachfolgend kurz skizziert werden:

  • Das Grundpotenzial für die energieautarken Haushalte setzt sich zusammen aus ‚Wohnen im Eigentum‘ (BRD: 45,9%) und Mietern mit konkretem Plan in den nächsten 24 Monaten im Eigentum zu wohnen (BRD: 10,9%). Dies entspricht einer Haushaltszahl von rund 23 Millionen. Der reine Mietermarkt (BRD: 43,2%) wird getrennt dazu betrachtet.
  • Unter den rund 23 Mio. Haushalten konnten 21 Mio. mit 3 Zielgruppensegmente eindeutig identifiziert werden, die zusammen 24% ausmachen und entweder schon teilautarke Energiesysteme nutzen oder stark an diesen interessiert sind. Dies entspricht in etwa 5 Mio. Haushalten.
  • Die drei energieautarken Segmente (EAC1, EAC5 und EAC7) unterscheiden sich vor allem regional, im Alter, und in ihren Bedürfnissen.
Verteilung der Energiesegmente

Durch die adressgenaue Übertragung der Segmente auf alle Haushalte kann das Marktpotenzial der Energieautarken für jede beliebige Region berechnet werden (siehe Beispiel des regionalen EVU). Außerdem können die Segmente und damit Potenziale im unternehmenseigenen CRM identifiziert werden.

Die umfassenden Ergebnisse der Studie werden auf der Marktforschungsmesse Research & Results (24. /25. Oktober in München) erstmals öffentlich vorgestellt.

Haben Sie weiterführende Fragen dazu, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

Die neue Zielgruppe der Energie-Autarken

(Copyright Foto: fotolia.com/slavun)

Häuslebauer, Modernisierer und E-Autobesitzer. Das könnten sie sein: Die „Energie-Autarken“ von morgen. Mit Smart Research Methoden werden die Gruppen der energetischen Selbstversorger und derer, die es planen, identifiziert und lokalisiert.

Während immer mehr große Kraftwerke vom Netz genommen werden, vollzieht sich in der Gesellschaft ein Umschwung im privaten Bereich. Genauer gesagt: innerhalb der eigenen vier Wände. Hauseigentümer sanieren, modernisieren und investieren in die hauseigene Energie-Effizienz und Stromproduktion.

Eine aktuelle Umfrage der infas 360 (Casa Monitor 03/2018) gewährt einen ersten Einblick in die Phase der Modernisierung von Privathaushalten. Während mehr als jeder zweite Hauseigentümer bereits in bessere Wärmedämmung investiert hat, plant jeder vierte seine Heizanlage zu modernisieren. Jeder sechste will in Zukunft eine Photovoltaikanlage zur Stromproduktion verwenden und nahezu gleich viele Personen planen, sich einen Stromspeicher anzuschaffen. Derzeit besitzt etwa jeder zwanzigste aller befragten Hauseigentümer einen solchen Speicher. Auch im Bereich Smart-Home tut sich einiges: setzen die Befragten ihre Pläne in die Tat um, wird sich die Anzahl der Smart-Home-Nutzer in etwas mehr als den nächsten zwei Jahren mehr als verdoppeln.

Die Häuser werden also nicht nur energie-effizienter, sondern auch smarter. Doch wo wohnen die Menschen, die ihre alte Ölheizung durch Blockheizkraftwerke oder Wärmepumpen ersetzen wollen? Wer wechselt seinen Energie-Anbieter, um sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden? Und wer will seinen eigenen Strom produzieren oder gar weiterverkaufen? Und welche tieferen als ökonomischen Motivationen stecken hinter diesem Verhalten?

Der nächste CASA MONITOR ENERGIE (Start: Mai 2018) liefert Antworten auf diese und viele weitere Fragen! Hier geht´s zum Flyer: CASA Monitor Energie 2018_Flyer

Sie haben Fragen zur geplanten Studie, sind an den Ergebnissen interessiert oder wollen einfach mal in den Fragebogen reinschauen? Kontaktieren Sie mich gerne unter +49 (0)228/74887-380 oder schreiben Sie eine Email an P.Koesling(at)infas360.de

Wuppertal hat nach München in Deutschland das größte Zielgruppenpotenzial für e-Autos

Nach München herrscht in Wuppertal und Düsseldorf das größte Interesse am Kauf von E-Autos. Ein erstmaliges bundesweites Vergleichs-Ranking von infas 360 lokalisiert die Märkte von morgen straßenabschnittsgenau für jede Stadt. Wir zeigen Ihnen Wo in Wuppertal.

infas 360 befragte Ende 2017 im Rahmen des CASA Monitors Automotive“ über 10.000 Personen u. a. zu ihrem konkreten Kaufinteresse an E-Autos. Im bewährten Smart Research-Verfahren wurde dieses Ergebnis angereichert und flächendeckend auf ganz Deutschland übertragen. So konnten alle Haushalte Deutschlands klassifiziert werden von „Besonders am Kauf interessiert“ (9) bis hin zu „Gar nicht am Kauf interessiert“ (1).

In das mikrogeographische Modell auf Gebäudeebene flossen u.a. folgende Variablen ein

Anteil Paare mit Kind(ern), Anzahl Doppelverdiener Haushalte ohne Kinder, Kaufkraft pro Einwohner, Gebäudetypologie, Gebäudebaujahrsklasse, Solaranlage, das dominierende Altersstruktur,Anzahl Schüler im Viertel, PKW- und Kleinwagendichte

Die Daten können vom Ebene des Gebäudes in jede beliebige amtliche oder postalische Struktur hochgerechnet werden. Am Beispiel des Stadtteils Elberfeld zeigt sich so eine der höchsten Affinitäten zu e-Autos in Wuppertal (auf Ebene der amtlichen Siedlungsblöcke mit durchschnittlich ca. 20 Haushalten).

Die gesamte Karte für Wuppertal können Sie hier downloaden. Karte Wuppertal

Sollten Sie die Ergebnisse einer bestimmten Stadt wünschen, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de – das Städteranking wurde hier veröffentlicht. Die Daten können städteweise oder bundesweit für Geomarketing, CRM und Standortplanung lizenziert werden.

 

Auf den Hund gekommen: Wie Small Area Methoden einen Hundeanteil für jedes Stadtviertel in Deutschland ermitteln.

(Copyright Foto: fotolia.com/Jenny Sturm)

Noch immer besetzen die Small Area Methoden in der Statistik eine Nische. infas 360 veröffentlicht erstmals die Stärken und Vorteile in einer Praxisstudie am Beispiel von Hundebesitzern.

Zielsetzung der Studie war die Berechnung einer statistisch validen, nachvollziehbaren Kennziffer, die den

  • Hundeanteil bundesweit je Gemeinde und deren Orts- bzw. Stadtteile (ca. 80.000 feinräumige Gebiete) liefert, um auf dieser Basis bessere Standorte planen zu können.

Die Sekundärrecherche amtlicher Daten zeigte, dass eine entsprechende Potenzialszahl bundesweit flächendeckend nicht verfügbar ist (dafür in wenigen Städten z.B. Berlin, was zur Überprüfung des Schätzmodells hilfreich ist).

Aus diesem Grund wurden im CASA-Monitor 10.931 Personen befragt, ob sie einen oder mehrere Hunde besitzen, was 2.412 Fälle mit „Ja“ beantworteten. Die Fälle wurden mit den über 700 mikrogeographischen Informationen der CASA-Datenbank angereichert und mit drei verschiedenen statistischen Modellen analysiert und verglichen:

  1. Klassisches Scoring
  2. Diskriminanzanalyse
  3. Small Area Methoden

Die Daten wurden dann auf die Stadtbezirke von Berlin hochgerechnet und mit den dort vorhandenen amtlichen Daten verglichen mit folgendem Ergebnis:

Stadtbezirk Anteil Hunde
Logistisches Scoring
Anteil Hunde Diskriminan-zanalyse Anteil Hunde
Small Area Methodik
Anteil Hunde
amtlich
Charlottenburg-Wilmersdorf 2,4 2,8 5,0 7,8
Friedrichshain-Kreuzberg 0,2 0,3 2,5 4,3
Lichtenberg 3,5 4,5 5,0 7,9
Marzahn-Hellersdorf 12,3 14,0 10,1 10,4
Mitte 1,1 0,3 3,7 5,6
Neukölln 9,9 8,0 8,5 8,5
Pankow 9,9 8,9 11,0 9,7
Reinickendorf 14,7 14,4 11,5 10,1
Spandau 11,9 11,2 9,4 9,0
Steglitz-Zehlendorf 11,5 10,8 12,7 9,8
Tempelhof-Schöneberg 9,1 8,6 8,9 8,7
Treptow-Köpenick 13,7 16,2 11,9 8,2
Gesamt Berlin 100,0 100,0 100,0 100,0

Die Small Area Methoden (SAM) weisen mit 0,86 die höchste Korrelation zu den amtlichen Daten auf. Auf Gemeindeebene liegt die Korrelation sogar bei 0,98!

Geschätzt wurde SAM bundesweit auf Gebäudeebene für „Hundebesitzer mit 1, 2 oder mehr Hunden“. Folgende Variablen aus der CASA-Datenbank sind in SAM u.a. eingeflossen:

  • Anteil Personen mit Migrationshintergrund und Anzahl Personen „Ledig“
  • Entfernung zur nächsten ÖPNV-Haltest. (in Metern)
  • Kaufkraft je Haushalt in € pro Jahr und Mietspiegel (€/qm)
  • Anteil pro PLZ1 Ebene der Hundehalter aus dem CASA-Monitor mit > 10.000 Fällen
  • Größe des Gartens, Gebäudevolumen und Baudichte
  • durchschnittliche Wohnfläche pro Haushalt
  • Anteile Einwohner  >=10  bis <15 Jahre und  >=45  bis <60 Jahre

Aggregiert in eine bestimmte amtliche Raumebene, entsteht so z.B. Hundeanteil für jede Gemeinde und Stadtviertel. Ein solche Kennziffer eignet sich hervorragend für Planungszwecke, im Geomarketing oder in der Standortplanung.

Hundeanteil je Stadtbezirk in Berlin

Prinzipiell eignet sich SAM (Small Area Methoden) zur Berechnung jeder regionalen oder lokalen Schätzung von Befragungsdaten. Die komplette Studie ist erhältlich unter Consulting@infas360.de

P.S.: Den Anteil gibt es auch für Katzen und Ausgaben für Tiernahrung in EURO (die mit der Kaufkraft für Tiernahrung ins Verhältnis gesetzt werden kann).