Marketing im Spannungsfeld der DSGVO

Am 4. Juni 2019 fand das Kompetenzforum Analytics mit dem Schwerpunkt „Im Spannungsfeld der DSGVO“ statt. Die Rechtsexperten Dr. Sibel Kocatepe und Björn Schmidt sowie der Data Scientist Kyriakos Stavrakidis von CosmosDirekt führten mit praxisnahen Vorträgen durch den Tag. Die Moderation übernahm Michael Herter, Geschäftsführer der infas 360 GmbH. Er führte auch mit marketingrelevanten Fragestellungen in das Thema „Datenschutzgrundverordnung“ ein.

Hier gibt es den Vortrag zum Thema „Marketing im Spannungsfeld der DSGVO“ als PDF.

Vorträge, Talk und Diskussionen brachten die erwünschten, praxisnahen Antworten. Sollten sich für Sie aus der Präsentation Themen ergeben, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de. Wir halten entsprechende Dokumente und Referenten für Vorträge und Workshops bereit.

Weitere Informationen zum Thema

– Datenschutzerklärung
– Kompetenzforum Analytics 2019 in Bonn: Der Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig!
– Praktischer Leitfaden zur DSGVO, ePrivacy und Geodaten

DataFest 2019: Heute ist Startschuss und wir sind dabei!

Das DataFest ist Wettbewerb und interdisziplinäreres Team Event zugleich, bei dem StudentInnen die einzigartige Möglichkeit haben, große Datenmengen zu bearbeiten und nach ihren Ideen auszuwerten. Die Bachelor- und Master-Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere der Sozialwissenschaften, Statistik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften formieren sich dabei in Teams von 2 bis 5 Personen.

Daten und Aufgabenstellung werden erst zum Startschuss, am 3. Mai um 18h im Hörsaalgebäude B6 an der Universität Mannheim, bekanntgegeben. Großes Finale ist dann am Sonntag (5.5. um 16h), bei der eine Jury die Auswertungen nach den Kategorien

  • Best Insight
  • Best Visualization
  • Best Use of Outside Data

prämiert. Ein Jury-Mitglied stellt infas 360 mit Dr. Barbara Wawrzyniak, die bereits 2015 die Ergebnisse der Teilnehmer beurteilen durfte. „Es ist ein ganz besonderer Spirit, den alle beim DataFest ausstrahlen.“, kommentiert die Leiterin für Daten und Analysen das Event.

Das DataFest 2019 ist das fünfte Mal in Deutschland und wird von einem Konsortium bestehend aus dem Lehrstuhl für Statistik und sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Universität Mannheim, dem Institut für Statistik der LMU München und der P3 Group organisiert. Unter dem Dach der American Statistical Association finden viele weitere DataFeste in den USA statt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de 

 

 

Kompetenzforum Analytics 2019 in Bonn: Der Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig!

(Copyright Foto: Marriott Hotel Bonn)

Welche Analysen kann man heute eigentlich mit welchen Daten und auf welchen Ebenen noch ohne rechtliche Risiken durchführen? Was bedeuten die neuen Datenschutz-Verordnungen für Analysen, Scoring, Profiling und Targeting, z. B. im CRM? Diese Fragen beschäftigen heutzutage Rechtsexperten und Analysten.

Hier verspricht das Kompetenzforum Analytics von infas 360 am 4. Juni 2019 von 13 bis 17 Uhr Aufklärung und Lösungsansätze. In lockerer Atmosphäre und mit spektakulärem Weitblick aus der obersten Etage des Marriott Hotel am World Conference Center auf den Rhein und das Siebengebirge informieren und talken dazu u. a. Sibel Kocatepe, Rechtsexpertin und Autorin des Buchs „DSGVO im Online-Marketing“, Björn Schmidt, Datenschutzexperte im Marketing sowie Kyriakos Stavrakidis, Data Scientist von der Cosmos Lebensversicherungen. Talken Sie mit.

Hitzige Datenrechtsdebatten finden aktuell auf verschiedensten Ebenen statt. So bricht mitten in die Diskussion um das EU-Urheberrecht schon die nächste Schlagzeile herein. Diesmal geht es um den sogenannten „Scoring-Paragraphen“ 13 im neuen Bundesdatenschutzgesetzt (BDSG-neu). Dieser überträgt den Artikel 22 aus der Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, für Deutschland in nationales Recht. Doch dieser Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig, so die Datenschutzexperten.

Im zugrunde liegenden Artikel 22 der DSGVO geht es um die Rechte von Betroffenen, die durch den Einsatz einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – einer Entscheidung unterworfen werden sollen, die ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt.
Der auf dieser Basis im BDSG ausgestaltete Paragraph 31 allerdings ist, so Rechtsanwalt Björn Schmidt, rechtswidrig, da es sich dabei – so ist sich die Fachliteratur einig (siehe u. a. Simitis) – um eine abschließende Grundverordnung handeln würde.

Dieser und ander Fälle verstärken die Unsicherheiten auch in der Analysewelt, z. B. wenn es um Scoringverfahren im CRM geht. Veranstalter infas 360 lädt alle, die mit dem Thema „Scoring und Profiling im Spannungsfeld der DSGVO“ zu tun haben, zum Austausch mit Experten beim „Kompetenzforum Analytics“.

Die Ticketanzahl ist begrenzt. Das Standard-Ticket kostet 199 €. Teilnehmer am SAS Forum vom 4. bis 6. Juni 2019 in Bonn zahlen ebenso wie Studierende, Lehrende oder wiss. Mitarbeitende an Uni oder Forschungseinrichtung 99 €. Fragen Sie auch nach den Frühbucherrabatten.

Das vorläufige Programmheft finden Sie hier im Web

Hier anmelden und Ticket bestellen

Ihre Fragen an uns

 

Wie digital ist unser Kaufverhalten? Was kaufen wir wo? Sterben Filialen wie Apotheken aus? Diese und viele weitere Fragen beleuchtet der CASA Monitor Handel. Er startet in Kürze – machen Sie mit!

(Copyright Foto: infas 360 GmbH)

Und wieder geht der CASA Monitor ins Feld. Wie in jedem Quartal befragen wir wieder online ca. 10.000 Personen zu Konsumverhalten und Einstellungen. Dieses Mal bildet das Thema „Stationärer und Digitaler Handel“ den inhaltlichen Schwerpunkt. Bereits 2017 hatten wir uns intensiv mit den aktuellen Herausfoprderungen des Handels beschäftigt (siehe auch https://blog.infas360.de/category/casa-monitor-handel/ ) und in diesem Zusammenhang u. a. die neue Zielgruppe der OFOs (Ordering Food Online) identifiziert.

Auch dieser CASA Monitor bietet wieder einen Multi-Client-Ansatz. Für Unternehmen besteht also grundsätzlich die Möglichkeit, sich an der Befragung zu beteiligen. So können z. B. gezielt eigene Fragen integriert werden. Diese Themenfelder stehen bereits fest:

  • Bildung und Veränderung von Shopper-Typen (siehe auch Befragungsergebnisse aus 2017):
    – Kanalaffinitäten
    – Online vs. Offline
  • Apotheken:
    – Wie unterscheiden sich Apotheken- und Drogeriemarkt-Käufer?
    – Stationär vs. Online-Apotheke
    – Haushaltsausgaben für Dermatologika
  • Digitalisierungsgrad im Konsumverhalten
  • Öko-Affinität:
    – Wie wichtig sind die Themen „Öko“ und „Nachhaltigkeit“ bei der Produktauswahl und wie korrelieren sie mit den sog. „Basic Human Needs“, die bereits beim CASA Monitor Energie zum Einsatz kamen?

Sie interessieren sich an einer Teilnahme am CASA Monitor Handel? Dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de

 

 

Praktischer Leitfaden zur DSGVO, ePrivacy und Geodaten

(Copyright Foto: fotolia.com/anyaberkut)

infas 360 und Rechtsanwalt Björn Schmidt gestalten seit Jahren die Anwendung des Datenschutzes in der Wirtschaft aktiv mit. Ob in Vorträgen oder auf Workshops für Kunden in der Energiebranche, Automotiv, Telekommunikation oder Immobilienwirtschaft: Wenn es um die DSGVO in der Praxis geht stößt man auf offene Augen und Ohren.

Nun hat Rechtsanwalt Schmidt im Auftrag der infas 360 einen 20-seitigen Leitfaden branchenübergreifend für Unternehmen erstellt, der bei infas 360 kostenlos angefordert werden kann. Hier das Inhaltsverzeichnis

  1. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
  2. Anwendungsbereich BDSG-neu
  3. Auslegung des Merkmals des Personenbezugs
  4. Exkurs: Cookies
  5. Sind Geodaten personenbezogene Daten oder Sachdaten?
  6. Die ePrivacy-Verordnung – Sachstand und Ausblick
  7. Anhang: Nutzung von Kundenadressen u.a. zu Marktforschungszwecken, hier Kundenzufriedenheit, mit Bezug zu DSGVO und UWG

An dieser Stelle soll dem Blog-Leser ein exklusiver Einblick in einen der zentralen Abschnitte zum Thema „Geodaten“ gewährleistet werden. Der Leitfaden sagt u.a. zu Geodaten:

Entscheidend für die Einordnung als personenbezogenes Datum ist seit dem 25.05.2018 dessen Qualifikation als „Information“ i.S.v. Art. 4 Nr. 1 DSGVO. 

Reine Sachdaten sind als solche keine „Information“ im Sinne der DSGVO. Sie werden erst dann zu solchen Informationen, wenn sie konkret einen personenbezogenen Verarbeitungszusammenhang haben oder sie einer Person – identifizierbar oder nicht – zugeordnet werden bzw. mit bereits vorhandenen technisch-organisatorisch nicht hinreichend separierten Zusatzinformationen zugeordnet werden könnten, sowie wenn sie (auch zusammengefasst) von der verantwortlichen Stelle dazu bestimmt sind, einer Person zugeordnet zu werden.

Die bloße Möglichkeit, zwischen bestimmten Sachdaten und einer identifizierbaren Person einen nicht weiter qualifizierten Bezug herzustellen, ist nur Ausdruck einer mehr oder weniger zufälligen Aktualisierung der unendlich vielen Beziehungsmöglichkeiten im sozialen Raum-Zeit-Gefüge, wo nahezu alles mit jedem in irgendeine Verbindung treten kann. Eine solche beliebige Beziehung macht die Sachdaten jedoch nicht zu einer Beschreibung der Verhältnisse einer Person. Daraus folgt, dass Daten, die eine Sache bestimmen und beschreiben, Angaben über diese Sache sind, jedoch keine Angaben über natürliche Personen darstellen, die zu der Sache zwar objektiv eine Beziehung haben, zu deren Existenz und Natur die Verarbeitung der Sachdaten selbst aber keinerlei Kontext herstellt.

Sie möchten den 20-Seitigen Leitfaden kostenlos beziehen, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

infas Holding AG übernimmt Bonner Geomarketing-Spezialisten Lutum+Tappert

(Copyright Foto: Lutum+Tappert GmbH/Tânia Flores)

Die infas Holding AG übernimmt den Bonner Geomarketingspezialisten Lutum+Tappert. Das traditionsreiche Unternehmen entwickelt seit vielen Jahren erfolgreich kartenbasierte Softwarelösungen, die sich vor allem in der Vertriebsplanung und -steuerung etabliert haben. Durch die Verbindung des weiterhin selbständig agierenden Unternehmens wird damit das Leistungsportpolio der Holding-Tochter infas 360, bestehend aus Data & Analytics, um Software-Development und Geomarketing-Beratung gezielt gestärkt.

„Mit dieser Akquisition verfolgen wir konsequent unsere Wachstumsstrategie und erweitern damit den Unternehmensverbund erstmals um Softwaretechnologie“, so Menno Smid, Alleinvorstand der infas Holding AG. Gemeinsam mit dem Datenspezialisten infas 360 sieht sich das Unternehmen völlig neuen Perspektiven gegenüber. „Wir begrüßen, dass Lutum+Tappert als weiterhin eigenständiges Unternehmen zur Bereicherung des Leistungsspektrums der infas Holding AG beitragen wird und sehen daher unser unternehmerisches Erbe in besten Händen,“ ergänzen die ehemaligen Gesellschafter Joachim Lutum und Werner Tappert.

Beide Unternehmen werden eng zusammenarbeiten und die zahlreich vorhandenen Synergien realisieren. Aus diesem Grund wird auch Michael Herter als zukünftiger Geschäftsführer bestellt. „Für die Kunden ist der offensichtlichste Vorteil sicherlich die Verknüpfung des umfassenden Geo- und Marktdatenpools von infas 360 mit der seit 1986 ständig erweiterten und optimierten Software EasyMap. Wir hatten schon vor zehn Jahren beim gemeinsamen Kompetenzforum Geomarketing von den Synergien profitieren können. Im infas-Verbund als 100%ige Unternehmensschwester gibt es nun gesehene und ungeahnte Chancen.“, so Herter, Geschäftsführer der infas 360.

Die ausführliche Pressemitteilung als PDF

Internationale Marktdaten: Same same but different. infas 360 erweitert Datenozean um Thailand und weitere asiatische Länder.

(Copyright Foto: fotolia.com/virojt)

„Same same but different“ lautet in Thailand standardmäßig die Antwort, wenn man sich über eine Sehenswürdigkeit erkundigt und bedeutet soviel wie „Ist gleich, aber irgendwie anders“. So lässt sich auch das neu entstehende Standarddatenpaket für Fernost beschreiben.

Bisher lag bei infas 360 der Fokus internationaler Marktdaten auf den europäischen Ländern, wozu inhaltlich auch noch die Türkei zählt. Aus Datensicht blieb der mittlere Osten und der asiatische Raum bis dato unerschlossen. Das ändert sich nun zum Jahresabschluss beginnend mit Thailand.

Die Standarddaten je Land umfassen administrative Grenzen, zugehörige Adressen und Gebäude sowie natürlich sozio-demographische Marktdaten (siehe Kartenbeispiel Einwohner in Thailand je Tambon).

Internationale Marktdaten Thailand am Beispiel der Einwohner je Tambon in der Bucht von Bangkok

Sollten Sie weitere Fragen zu internationalen Marktdaten haben, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de