Die Liebe und das Vereinsleben: Gemeinsame Sport- & Freizeitaktivitäten fördern die Paarbildung

Gemäß einer Studie des infas Instituts geben 21% aller Befragten an, ihren aktuellen oder letzten Partner bei gemeinsamen Sport- bzw. Freizeitaktivitäten kennengelernt zu haben. Noch wichtiger ist nur der erweiterte Freundeskreis mit 28%.

In Zeiten von Parship & Co. verwundert es fast, dass nur 4% angeben, ihren Partner über das Internet kennengelernt zu haben. Wobei immerhin 11% der Bevölkerung ab 18 Jahren angibt, das Internet als gezielte Partnersuche im Internet einzusetzen.

Orte des Kennenlernens

Vielleicht ist das auch der Grund, warum sich so viele Menschen in Sportvereinen und -Clubs engagieren? Alleine im DFB (Deutscher Fußballbund) sind knapp 7 Mio. Mitglieder in rund 25.000 Vereinen bundesweit organisiert und der DTB (Deutsche Tennisbund) zählt 1,4 Mio. Mitglieder in über 9.100 Vereinen. Nur eine Sportaktivität schlägt sie alle: Rund 8.000 Fitnessclubs bringen es zusammen auf über 9 Mio. Mitglieder.

infas 360 hat sich u.a. darauf spezialisiert fortlaufend alle Freizeiteinrichtungen zu recherchieren und lokalisieren. In ihrer POI-Datenbank (Points-Of-Interest) werden u.a. alle rund 480.000 Vereine, alle Sportstätten, Cafés und Bars, über 4,5 Mio. aktuelle Firmen mit postalischer Anschrift, eMail-Adressen, Ansprechpartnern, Öffnungszeiten, Webseiten und Koordinaten (u.v.m.) gespeichert.

Sollten Sie Fragen zur Studie oder der POI-Datenbank haben, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de

 

„Die Digitalisierung führt zur kompletten Neuordnung unserer Gesellschaft“

Eine weihnachtliche Videobotschaft von Dr. Alexander Markowetz.

„Die Digitalisierung stellt alles in Frage, was wir als gegeben ansehen. Wir werden die Welt komplett neu erschaffen müssen.“ Das ist das Fazit von Dr. Alexander Markowetz. Der Informatiker, Denker und Buchautor (Digitale Burnout) hat in spannenden Projekten die Folgen der Digitalisierung untersucht. Er ist persönlicher Berater der infas 360 GmbH.

Das Video beinhaltet einen inhaltlichen Ausschnitt aus einem seiner aktuellen Vorträge.

Digitale Transformation im Mittelstand – wirklich grenzenlos?

14. Dezember 2016. Ein kurzer Rückblick auf den 8. Bonner Netzwerkabend mit dem Thema „Digitale Transformation und Anpassungsstrategien im Mittelstand – Grenzenlos, chancenreich, disruptiv“

Rund 250 Teilnehmer waren der Einladung der Stadt Bonn und IHK ins Haus der Geschichte gefolgt. Das Thema bewegt den Mittelstand. Das war nicht nur erkennbar, weil der Saal voll war. Sicherlich wirkte auch die  KeyNote von Andy Abel „Paradigmenwechsel! Die digitale Radio-Transformation – und was wir dabei gelernt haben.“ entsprechend anziehend.

Andy Abel, Leiter Digitale Entwicklung der RPR Unternehmensgruppe, zeigte einmal mehr wie sich ein Geschäft mit klassischen Werbespots im (analogen) Radio der digitalen Transformation stellen muss, bevor es zu spät ist. Locker und souverän präsentierte er die dazu entwickelte Strategie von vor 5 Jahren und betonte dabei den notwendigen Veränderungsprozess des gesamten Unternehmens (und damit aller Mitarbeiter), der sich im Kern über einen Zeitraum von 3 Jahren hinzog.

Die Podiumsrunde, zu der auch infas 360 mit ihrem Geschäftsführer Michael Herter zählte, nahm die Impulse aus der Medienbranche auf und diskutierte die aktuelle Notwendigkeit zur Transformation im Mittelstand. Michael Herter unterstrich dabei die Bedeutung und den Nutzen gezielter Informationsgewinnung (aus Big Data), um im harten Wettbewerb der Digitalisierung einen entscheidenden Wissensvorsprung aufbauen zu können. „Dabei spielt die Qualität einer Information zukünftig eine tragende Rolle“, so Herter.

Spätestens als die Diskussion das Publikum erreichte wurde klar: Die Digitale Revolution hat längst begonnen und nicht nur der Mittelstand steht fragend vor einem WIE? Die Digitalisierung betrifft nicht nur Prozesse, sondern vor allem die Menschen und ihre Gesellschaft. Und sie ist vielleicht deshalb grenzenlos, weil es noch gar keine Spielregeln dazu gibt. Und eine wertorientierte Diskussion fehlt politisch wie wirtschaftlich gänzlich, so schien das Fazit der aller Anwesenden.

“Danke, 2016. Du warst schräg“: Spotify beendet mit globaler Outdoor-Kampagne das Jahr – und spielt dabei mit User Data

Quelle: “Danke, 2016. Du warst schräg“: Spotify beendet mit globaler Outdoor-Kampagne das Jahr – und spielt dabei mit User Data

Der Graph Explorer: In Sekundenschnelle das gesamte deutsche Management-Netzwerk erkunden und bewerten

Knapp 4 Mio. Firmen aus dem deutschen Handelsregister seit 1991 beinhalten ebenfalls rund 4 Mio. Geschäftsführer wie Prokuristen. Aus diesen Daten bildet der Graph Explorer ein interaktives Business Netzwerk. In Sekundenschnelle erfährt man per Mausklick aktuelles über die erste Führungsebene eines Unternehmens, z.B. wo und mit wem hat jemand in der Vergangenheit gearbeitet?

Das Besondere: Es handelt sich um das vollständige Beziehungsnetzwerk aus Unternehmen und Personen aus (tages-)aktuellen wie historisch veröffentlichten Daten, die über 15 Jahre zurückreichen. Welcher Manager hat wo bereits und wie lange gearbeitet? Welche Firmen sind erloschen oder wurden in den vergangenen 3 Jahren gegründet? Wie alt ist die Führungsebene usw. usw.

Ein ausführlicher Artikel zum Thema erschien in der Ausgabe 6 der Research & Results unter http://www.research-results.de/fachartikel/2016/ausgabe-6/status-in-einer-beziehung.html

Sie interessieren Sich für den Graph Explorer, der fortlaufend weitere Datenquellen erschließt und miteinander verknüpft? Dann kontaktieren Sie unser Team consulting@infas360.de und fordern Sie einen kostenlosen Testzugang an (nur für ausgewählte B2B-Interessenten möglich) oder bestellen Sie einfach direkt einen kostengünstiges Abo auf Monatsbasis.

Ordering Food Online: Die neue Zielgruppe der OFOs

Immer mehr Kunden bestellen Lebensmittel online. In Amerika nennt man diese Selbstverständlichkeit Ordering Food Online, kurz OFO. Deren Nutzerzahl soll weiter massiv steigen, weshalb die etablierten stationären Supermarktketten wie Edeka, REWE und LIDL den massiven Ausbau von Lieferservices planen. Natürlich streben auch neue Unternehmen auf diesen Markt wie jüngst Amazon Fresh. Experten warnen deshalb vielleicht zurecht vor einem Filialsterben.

Grund genug für infas 360 sich die Zielgruppe der OFOs einmal genauer anzuschauen. Mit Hilfe des CASA Monitors wurden 1.247 Menschen untersucht, die online Lebensmittel bestellen. Und das mindestens 1x im Monat. Im Smart-Research-Verfahren wurden die 1.247 Befragten mit über 700 zusätzlichen Merkmalen angereichert und analysiert. Heraus kam eine sehr interessante, neue Zielgruppe: Die OFOs.

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Die OFOs wurden anschließend in den Gesamtmarkt (auf alle Haushalte) übertragen und liegen so auch flächendeckend regionalisiert wie adressgenau als Potenziale vor. Dies dient der besseren stationären Planung, da man nun einerseits feststellen kann, welche Gebiete zukünftig von der Abwanderung der Kaufkraft hin zum Online-Handel betroffen sein könnten und andererseits so besser die zukünftig notwenigen Lieferservicestrukturen aufbauen kann (siehe auch nachfolgende Beispielkarte in Berlin, Vergrößerung durch Klick).

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Die Kurzstudie über die OFOs ist erhältlich über Consulting@infas360.dekostenlos beziehbar. Das detaillierte Zielgruppenprofil gegen eine Servicepauschale von 750 Euro.

P.S.: OFOs reagieren deutlich weniger auf klassische Werbeformen wie Haushaltswerbung.