Energieautarkie deutscher Haushalte wächst kaum

In einer jährlich wiederkehrenden Studie untersucht infas 360 die Ausstattung und Investitionsbereitschaft deutscher Haushalte in energieautarke Lösungen für das Eigenheim. Befragt wurden dazu in 2018 und 2019 jeweils über 10.000 Personen (Haushaltsentscheider).

In weiterführenden Auswertungen wird der sog. Autarkie-Score entwickelt, der es ermöglicht, Haushalte in ihrer Energieautarkie zu vergleichen. In der nachfolgenden Graphik sieht man die Entwicklung unterteilt in 8 Klassen (1 = überhaupt nicht energieautark bis 8 = extrem energieautark). Ein Trend hin zur Energieautarkie in Deutschland ist demnach erkennbar, aber nur sehr gering.

Entwicklung der Energieautarkie deutscher Haushalte 2019 zu 2018
Quelle: infas 360 GmbH, CASA Monitor Energie 2019 und 2018

Eine weitere interessante Erkenntnis ist, dass 56% der rund 3.300 Wiederbefragten 2019 einen höheren, 4% einen unveränderten und 40% einen niedrigeren Autarkieindex als 2018 haben. Letztere ist diejenige Gruppe, die zwischenzeitlich das Interesse an bestimmten Lösungen, z.B. die mögliche Anschaffung einer Wallbox, verloren haben.

Der Autarkie-Score wurde im Smart Research-Verfahren für alle rund 19,5 Mio. Adressen von Wohnimmobilien (bzw. rund 42 Mio. Haushalte) berechnet. Damit stehen die Werte auch für regionale Analysen (z.B. Geomarketing) zur Verfügung. Bei weiteren Fragen können Sie gerne unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de kontaktieren.

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