Wärme ist ein Grundbedürfnis aller Menschen. Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Effizienz sind die Antriebsfedern für Energieautarkie.

Bereits Abraham Maslow stellte fest, dass Wärme zu den physiologischen Bedürfnissen des Menschen zählt. Diese bilden die Basis in der Bedürfnishierarchie und genießen somit die höchste Priorität.

Die nun fertiggestellte Studie zur Energieautarkie von infas 360 untersuchte in Zusammenarbeit mit de3p.de neben den grundlegenden Bedürfnisses des Menschen auch die, warum Menschen überhaupt energieautark sein möchten (und warum nicht).

Dafür wurden über 10.000 Haushaltsentscheider u.a. mit rund 50 bedürfnisorientierten Aussagen konfrontiert, die sie entsprechend bewerten sollten. Unterteilt wurde inhaltlich nach generellen Aussagen, so z.B.

… Besonderes zu leisten.
… nach meinem Glauben zu handeln.
… nachfolgenden Generationen etwas zu hinterlassen.

und nach Aussagen mit Energierelevanz, so z.B.

… meine Familie bestmöglich mit Energie zu versorgen.
… auch in Notfällen eine gesicherte Energieversorgung zu haben.
… selbst zu bestimmen, aus welchen Quellen die Energie stammt.

Die bewerteten Aussagen wurden in Kombination der neu gewonnenen Energietypen (EAC1 – EAC7) analysiert und ausgewertet mit dem Ergebnis, welche Bedürfnisse energieautarke Haushalte (EAC1, EAC5 und EAC7), die in Deutschland rund 5 Mio. Haushalte ausmachen, treibt (siehe nachfolgende Bedürfnisgraphik).

Die 7 Energietypen und ihre Bedürfnisse, Quelle: infas360, de3p

Dank des innovativen Smart Research-Verfahrens können die Bedürfnistypen auf alle Adressen Deutschlands umgerechnet und damit für jedes regionale Marktgebiet ausgewiesen werden. Ob für Ihre Strategie, CRM oder Geomarketing-Anwendungen.

Sie wünschen weitere Informationen zur Studie? Dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

 

Energieautarkie: Marktpotenzial von 5 Millionen Haushalten identifiziert und lokalisiert.

Es begann im Design-Thinking. Wie sehen die Energieautarken Haushalte der Zukunft aus, wie viele sind es und wo wohnen sie? Dann wurden über 10.000 Personen ausführlich zum Thema Energienutzung, Ausstattung, Einstellungen und erstmals auch nach ihren Bedürfnissen befragt. Im Smart Research-Verfahren wurden die Befragungsdaten mit weiteren mikrogeographischen Daten verknüpft, so dass für Analysen nun rund 11 Millionen Einzelinformationen zur Verfügung stehen.  Big Data in der Marktforschung nennen wir so etwas bei infas 360.

Die ersten Analyseergebnisse der mehrmonatigen Studie liegen nun vor, die nachfolgend kurz skizziert werden:

  • Das Grundpotenzial für die energieautarken Haushalte setzt sich zusammen aus ‚Wohnen im Eigentum‘ (BRD: 45,9%) und Mietern mit konkretem Plan in den nächsten 24 Monaten im Eigentum zu wohnen (BRD: 10,9%). Dies entspricht einer Haushaltszahl von rund 21 Millionen. Der reine Mietermarkt (BRD: 43,2%) wird getrennt dazu betrachtet.
  • Unter den 21. Mio. Haushalten konnten 3 Zielgruppensegmente identifiziert werden, die zusammen 24% ausmachen und entweder schon teilautarke Energiesysteme nutzen oder stark an diesen interessiert sind. Dies entspricht in etwa 5 Mio. Haushalten.
  • Die drei energieautarken Segmente (EAC1, EAC5 und EAC7) unterscheiden sich vor allem regional, im Alter, und in ihren Bedürfnissen.
Verteilung der Energiesegmente

Durch die adressgenaue Übertragung der Segmente auf alle Haushalte kann das Marktpotenzial der Energieautarken für jede beliebige Region berechnet werden (siehe Beispiel des regionalen EVU). Außerdem können die Segmente und damit Potenziale im unternehmenseigenen CRM identifiziert werden.

Die umfassenden Ergebnisse der Studie werden auf der Marktforschungsmesse Research & Results (24. /25. Oktober in München) erstmals öffentlich vorgestellt.

Haben Sie weiterführende Fragen dazu, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de