Was alle bewegt: Neue Zielgruppenadressen und Standorte zum Thema Sport

Deutschland ist ein Sportland. Alleine der Olympische Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) umfasst 101 Mitgliedsorganisationen mit mehr als 27 Millionen Mitgliedschaften in über 90.000 Turn- und Sportvereinen mit 740.000 Amtsträgern auf der Vorstandsebene. Weit über 10 Millionen Mitglieder sind in 8.988 Fitness-Studios mit rund 210.000 Beschäftigte organisiert. (siehe PDF ).

Grund genug für infas 360 diese große Zahlen in einer einzigartigen Sportdatenbank festzuhalten. Sie speist sich aus den

  • Sportvereinsadressen (inkl. Sportart),
  • den geographischen Lokalitäten der Sportstätten, die von den Vereinsadressen des Öfteren abweichen können
  • Fitness-Studios
  • Freizeitstätten wie z.B. Schwimmbäder, Bowling-Center, Kletterhallen etc.
  • Ansprechpartner (z.B. Vorstand) wie Kontaktdaten (z.B. Internetadresse)
  • Erweiterte Points-of-Interest (POIs) wie Sportärzte, Physiotherapeuten, Yoga etc.

So zum Beispiel gibt es, verteilt auf rund 9.167 Vereine, 46.808 Tennis-Courts in Deutschland. Davon entfallen 41.588 auf Freiluftplätze, 5.220 sind Hallenplätze. Diese Daten sind nun ab sofort für Research, Geomarketing & CRM-Analytics erhältlich.

Sie haben Fragen zur geplanten Studie, sind an den Ergebnissen interessiert oder wollen einfach mal in den Fragebogen reinschauen? Kontaktieren Sie mich gerne unter +49 (0)228/74887-370 oder schreiben Sie eine Email an s.jablonski@infas360.de

Ein Überblick zu den beliebtesten Sportarten siehe folgenden Blog-Beitrag:

Sportlich, Sportlich: Deutsche lieben den Workout im Fitness-Studio. Kopf an Kopf mit Schwimmen.

 

 

 

Die neue Zielgruppe der Energie-Autarken

Häuslebauer, Modernisierer und E-Autobesitzer. Das könnten sie sein: Die „Energie-Autarken“ von morgen. Mit Smart Research Methoden werden die Gruppen der energetischen Selbstversorger und derer, die es planen, identifiziert und lokalisiert.

Während immer mehr große Kraftwerke vom Netz genommen werden, vollzieht sich in der Gesellschaft ein Umschwung im privaten Bereich. Genauer gesagt: innerhalb der eigenen vier Wände. Hauseigentümer sanieren, modernisieren und investieren in die hauseigene Energie-Effizienz und Stromproduktion.

Eine aktuelle Umfrage der infas 360 (Casa Monitor 03/2018) gewährt einen ersten Einblick in die Phase der Modernisierung von Privathaushalten. Während mehr als jeder zweite Hauseigentümer bereits in bessere Wärmedämmung investiert hat, plant jeder vierte seine Heizanlage zu modernisieren. Jeder sechste will in Zukunft eine Photovoltaikanlage zur Stromproduktion verwenden und nahezu gleich viele Personen planen, sich einen Stromspeicher anzuschaffen. Derzeit besitzt etwa jeder zwanzigste aller befragten Hauseigentümer einen solchen Speicher. Auch im Bereich Smart-Home tut sich einiges: setzen die Befragten ihre Pläne in die Tat um, wird sich die Anzahl der Smart-Home-Nutzer in etwas mehr als den nächsten zwei Jahren mehr als verdoppeln.

Die Häuser werden also nicht nur energie-effizienter, sondern auch smarter. Doch wo wohnen die Menschen, die ihre alte Ölheizung durch Blockheizkraftwerke oder Wärmepumpen ersetzen wollen? Wer wechselt seinen Energie-Anbieter, um sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden? Und wer will seinen eigenen Strom produzieren oder gar weiterverkaufen? Und welche tieferen als ökonomischen Motivationen stecken hinter diesem Verhalten?

Der nächste CASA MONITOR ENERGIE (Start: Mai 2018) liefert Antworten auf diese und viele weitere Fragen! Hier geht´s zum Flyer: CASA Monitor Energie 2018_Flyer

Sie haben Fragen zur geplanten Studie, sind an den Ergebnissen interessiert oder wollen einfach mal in den Fragebogen reinschauen? Kontaktieren Sie mich gerne unter +49 (0)228/74887-380 oder schreiben Sie eine Email an P.Koesling(at)infas360.de

Warum Geocodierung für Ihre Adressen zur kommenden DS-GVO so wichtig ist

Bei der Geocodierung geht es in erster Linie nicht – wie viele Geo-Fachleute meinen – um die Anreicherung einer bestmöglichen Koordinate an eine oder mehrere Adressen. Nein, es geht vielmehr um das Anreichern von Adressen um sogenannte Geoschlüssel. Und diese Schlüssel spielen für den Datenschutz eine zentrale Rolle.

Ein Geoschlüssel stellt eine räumliche Ebene dar. Lediglich die Einzeladresse entspricht dabei einer Pseudonymisierung. Alle anderen Ebenen bilden räumliche Datenaggregationen, beginnend mit dem Gebäudeschlüssel (da dort mehrere Adressen vorherrschen können), über Straßenabschnitte, Siedlungsblöcke, Quartiere und Stadtviertel bis hin zur – von der Geocodierung geprüften und ggf. korrigierten – Postleitzahl und der Gemeindekennziffer (Amtlicher Gemeindeschlüssel, kurz AGS).

Je nach räumlicher Aggregation enthält die jeweilige Ebene eine oder viele Haushaltsadressen (bis hin zu mehreren Hundert oder Tausend). Je nach nachgelagerter Anwendung und „entsprechend variierender Auffassung des Datenschutzes“ kann später immer noch von einer tieferen (feineren) Ebene in die nächst höhere Ebene aufaggregiert werden (u.a. Fragestellung der Datensparsamkeit und Anonymisierungsgrad). Zunächst bedient man sich i.d.R. des Gebäudeschlüssels, um danach bedarfsgerecht handeln zu können.

Die Koordinate kann zu Beginn dazu benutzt werden ad-hoc geobasierte Analysen wie umliegende Points-of-Interest oder Fahrtzeiten auszurechnen. Sie wird aber längerfristig (im Gegensatz zu den Schlüsseln) nicht unbedingt benötigt. Der Nachteil der Koordinaten ist auch, dass sie keine direkten Aggregationsmöglichkeiten bilden. Nur durch sogenannte nachgelagerte „räumliche Verschneidungen“ käme man zu den o.g. räumlich höheren Datenebenen. Ein Vorteil wiederum bilden Koordinaten, um – von den o.g. Ebenen unabhängig – Dichteanalysen (Grid- bzw. Rasteranalytik) durchführen zu können (z.B. Mobilitätsdichte).

Beispiel für Geoschlüssel, die als Output einer Geocodierung dienen. Quelle: infas 360, PAGS CODER 2016

Sie wünschen sich ausführliche Informationen zu den Stärken von Geocodierungen Ihrer Adressen oder möchten sich zur anstehenden DS-GVO tiefergehend informieren, dann kontaktieren Sie unsere Consulting-Team unter Consulting@infas360.de und fordern Sie kostenloses Informationsmaterial an.