Sich zu besserem gesellen, macht zufriedener

Die neue Wohnzufriedenheitsstudie macht deutlich, dass gerade die Bewohner gut betuchter Wohngegenden (Quartiere mit hohen Einkommen) und mit Eigentum eine deutlich höhere Wohnzufriedenheit aufweisen.

Das gilt interessanterweise auch für die Menschen mit niedrigeren Einkommen in diesen Vierteln. Frau Dr. Kellerhoff, die die Studie im Auftrag der infas 360 ausgewertet hat, wertet dieses Phänomen als „sich zu besserem gesellen, macht zufriedener“.

Lässt man die Einkommen außer Acht, ist auffallend, dass die Jüngeren gleich gerne mit Familien und Senioren im Umfeld leben. Umgekehrt sinkt aber bei Familien und Senioren der Zufriedenheitsfaktor, wenn zu viele 18-30 Jährige die Nachbarschaft prägen.

Weitere Ergebnisse der Studie sind z.B.

  • Bei Mietern: Je höher die Kaufkraft, desto zufriedener sind diese mit dem sozialen Umfeld/Nachbarschaft sowie Infrastruktur und je höher der Mietspiegel desto zufriedener ist man mit dem Wohnumfeld
  • Bei Eigentümern: Je höher der Kaufspiegel desto zufriedener mit der Infrastruktur; dies könnte aber auch bedeuten, dass die Infrastruktur in teureren Lagen besser ist
  • Genrell gilt: Je ähnlicher die Lebensphase desto zufriedener ist man mit dem sozialen Umfeld (Gleich und Gleich gesellt sich gern).

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Glücklich mit Wohnung und Nachbarschaft?

86% aller Deutschen sind zufrieden bis sehr zufrieden mit Ihrer Wohnung und Ihrer Wohnumgebung. Das ergibt die Studie CASA-Monitor Wohnen 2016, bei der 10.000 Personen online-repräsentativ befragt wurden.

Interessant dabei ist, dass sich deutlich mehr Frauen glücklicher in Ihrer Wohnungssituation schätzen. 42% aller Frauen gegenüber nur 35% aller Männer gaben „sehr zufrieden“ an.

Auch regionale Unterschiede sind fest zu stellen: Liegen Bayern, NRW und Schleswig-Holstein beim Wohnungsglück vorne, bilden überraschender Weise die norddeutschen Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg das Schlusslicht, sich und seine Situation als „sehr zufrieden“ einzustufen.

Entscheidender Faktor beim Wohnungs- und Nachbarschaftsglück ist auch das Alter und das Einkommen. Es gilt: Je älter oder höher das Einkommen, desto glücklicher die Einschätzung zur Wohnsituation. 55% aller sehr gut verdienenden Bürger und 47% der über 60-Jährigen gaben an „sehr zufrieden“ mit Ihrer Situation zu sein, dagegen nur rund 30% der schlechteren Einkommen und 33% der unter 40-Jährigen.

Die komplette Studie „Wohnen 2016“ ist unter Anfrage einer eMail an Consulting@infas360.de erhältlich.