Open WLAN macht Big Data noch Bigger

Bisher konnten Anbieter freier WLAN-Hotspots für die illegale Nutzung Dritter haftbar gemacht werden. Wenn sich z.B. ein Besucher eines Events über den angebotenen WLAN-Anschluss im Internet widerrechtliche Inhalte heruntergeladen oder eingestellt hat, dann haftete bisher nicht nur der User, sondern auch der Anbieter des WLANs.

Diese Rechtslage hemmte bisher den Ausbau offener WLAN-Zugänge in Deutschland. Im Ausland wie z.B. in Holland sind solche Open WLANs längst selbstverständlich und von den Nutzern breit akzeptiert. So sind Cafés oftmals auch dort besser besucht, wo es einen kostenlosen WLAN-Zugang gibt. Die Beliebtheit beim Anwender liegt vor allem darin begründet, dass sein Handy-Tarif – egal ob Flat oder nicht – eine monatliche Datenvolumenbegrenzung hat und durch die immer stärker werdende Nutzung von Datendiensten wie Social-Media und Video-Streaming dieses Datenvolumen schnell verbraucht ist.

In Zukunft sollen Anbieter von Open-WLAN nicht mehr für Rechtsverstöße ihrer Nutzer haften. Damit wird es attraktiver, sein Netz für andere zu öffnen bzw. ein Hotspot für seine Besucher/Gäste anzubieten. Das WLAN muss nicht einmal mehr durch eine Vorschaltseite oder ein Passwort vor Missbrauch geschützt werden. Sehr wohl ist dies aber zu empfehlen, um aus Big Data smarte Informationen ableiten zu können. Denn eines ist sicher: Open WLAN wird Big Data noch bigger machen. Ein aktuelles Beispiel dazu ist Digital Out-of-Home-Media, kurz DOOH, mit einem sogenannten Audience Measurement.

Weiterführende Links zum Thema:
DOOH am Point-of-Sale oder Mobile Research mit Location Intelligence

Kontakt unter Consulting@infas360.de

Glücklich mit Wohnung und Nachbarschaft?

86% aller Deutschen sind zufrieden bis sehr zufrieden mit Ihrer Wohnung und Ihrer Wohnumgebung. Das ergibt die Studie CASA-Monitor Wohnen 2016, bei der 10.000 Personen online-repräsentativ befragt wurden.

Interessant dabei ist, dass sich deutlich mehr Frauen glücklicher in Ihrer Wohnungssituation schätzen. 42% aller Frauen gegenüber nur 35% aller Männer gaben „sehr zufrieden“ an.

Auch regionale Unterschiede sind fest zu stellen: Liegen Bayern, NRW und Schleswig-Holstein beim Wohnungsglück vorne, bilden überraschender Weise die norddeutschen Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg das Schlusslicht, sich und seine Situation als „sehr zufrieden“ einzustufen.

Entscheidender Faktor beim Wohnungs- und Nachbarschaftsglück ist auch das Alter und das Einkommen. Es gilt: Je älter oder höher das Einkommen, desto glücklicher die Einschätzung zur Wohnsituation. 55% aller sehr gut verdienenden Bürger und 47% der über 60-Jährigen gaben an „sehr zufrieden“ mit Ihrer Situation zu sein, dagegen nur rund 30% der schlechteren Einkommen und 33% der unter 40-Jährigen.

Die komplette Studie „Wohnen 2016“ ist unter Anfrage einer eMail an Consulting@infas360.de erhältlich.

Bonner Kriminalstatistik im Vergleich

Die Stadt Bonn zählte 2015 zu den sichersten Großstädten in NRW. Ein Blick auf die Stadtbezirke zeigt ein differenziertes Bild.

Die Bonner City hat ein deutlich überdurchschnittliches Gefährdungspotenzial, hingegen waren in 2015 die Bezirke Beuel, Godesberg und Hardtberg unterdurchschnittlich häufig von Straftaten betroffen.

Um die Zahlen von Bonn besser einordnen zu können nachfolgend das Ranking über die sogenannte Häufigkeitszahl (HZ*). Zunächst für gesamt NRW, dann ausgewählter Städte und schließlich der Stadt Bonn und ihrer Bezirke. Quelle: Kriminalstatistik der Polizei Bonn und NRW 2015.

NRW, gesamt = 8.603
Köln = 15.037
Düsseldorf = 13.938
Dortmund = 13.696
Stadt Essen = 11.574

Stadt Bonn = 11.474, davon

Bonn-City = 14.477
Godesberg = 8.320
Hardtberg = 7.424
Beuel = 6.881

* Die Häufigkeitszahl (HZ) drückt in der Kriminalitätsstatistik die durch Kriminalität verursachte Gefährdung als eine normierte Zahl aus. Sie beinhaltet die Zahl der bekannt gewordenen Fälle insgesamt oder innerhalb einzelner Deliktarten, multipliziert mit 100.000, geteilt durch die Einwohnerzahl je Bezirk. Berechnungsgrundlage ist der Einwohnerstand zum 31.12. des Vorjahres.

Unter nachfolgendem Link findet man die polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2015 der Polizei Bonn https://www.polizei.nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/Bonn/PKS-Jahrbuch-2015.pdf

infas 360 hat sich u.a. auf die prognostische Statistik spezialisiert. Die Anwendung moderner Small Area Methoden (auch Small Area Statistics der Small Area Estimation genannt) in Verbindung mit der adressgenauen CASA-Datenbank mit über 300 Gebäude-, Haushalts- und Firmenmerkmalen ermöglicht eine bestmögliche Vorhersage von auftretenden Fällen. In der Kriminalstatistik wird dies auch „Predicitve Policing“ genannt.

Weitere Informationen zum Thema:

Die Erde ist eine Google

Google Maps zeigt Stadt Köln mit Dom in beeindruckender 3D-Qualität

Seit kurzem werden in Google Maps die deutschen Großstädte auch 3-dimensional mit Höhen und Texturen dargestellt. So wie man es bereits aus Google Earth kennt. Die Ergebnisse sind beeindruckend, zumal die Karten kombiniert mit allen Angaben der POIs (Points-of-Interest) zur Verfügung stehen.

Hier geht’s zum Kölner Dom in 3D: https://www.google.de/maps/place/koelner-dom

Seit letzter Woche ist die Datenbasis von Google Maps auch integraler Bestandteil des Data Intelligence Networks von infas 360. Dies ermöglicht Kunden- und Standortanalysen im Geomarketing und der Location Intelligence völlig neue Möglichkeiten.

Gewinnspielkarten unter der Lupe

Wichtiges Gutachten für Gewinnspiel- und Teilnahmekarten oft ungenutzt

Bei Gewinnspielkarten entstehen personenbezogene Daten. Hinsichtlich des Datenschutzes gibt es dabei vieles zu beachten, was nicht jeder Agentur bzw. den dahinter stehenden Auftraggebern bekannt ist. So entstehen unterschiedliche Formulierungstexte, die im Falle eines Falles, sogar teuer werden könnten. Das ist unnötig. infas 360 hat zu diesem Zweck ein juristisches Gutachten beauftragt, was für viele „Licht ins Datendunkel“ bringen dürfte.

Gutachten einfach anfordern unter Consulting@infas360.de

Mit Vollgas zu neuen Zielgruppen

Anwendungsbeispiel: Cross-Mediale Zielgruppenbefragung

Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring bot vergangenes Wochenende eine optimale Plattform für die Kommunikation mit auto- und rennsportbegeisterten Zielgruppen: Über 200.000 Besucher vor Ort und 1 Mio. Besucher online.

RPR1. und infas 360 waren bei dem Mega-Event vom 26.-29. Mai live und cross-medial dabei. Im Rahmen einer kombinierten Online- und Offlineaktion wurde die Community u. a. nach ihrem Interesse an E-Autos und der Kaufprämie als Anreiz befragt.

Zielgruppe Migrationshintergrund

21% der in deutschen Einwohner haben in 2015 laut Statistisches Bundesamt einen Migrationshintergrund. Bezieht man die Zahl nur auf die Menschen mit deutschem Pass kommt man auf rund 11%. In der derzeitigen Auswahl der Deutschen Nationalmannschaft liegt dieser Wert bei 37% und damit 3,5-fach höher.

Den Migrationshintergrund kann man u. a. durch ein wissenschaftlich bewährtes Verfahren, der Onomastik, d. h. einer Analyse der Vor- und Nachnamen, ermitteln.

Teils vollautomatisch, teils semi-manuell werden Kundendaten so nach Anteilen ethnischer Gruppen untersucht und segmentiert. Richtet man Produkte und Angebote auf eine dieser speziellen Zielgruppen aus, spricht man von Ethno-Marketing.

Weitere Informationen zum Thema unter http://infas360.de/service/news/wo-viele-muslime-leben/