Nutzeranzahl von Radio-Streaming sinkt gegenüber 2016

Im Rahmen der Studie „Vernetztes Wohnen“ wurden aktuell wieder rund 10.000 Personen befragt. Darunter u.a. die Frage: Nutzen Sie das Onlinestreaming-Angebot von Radiosendern?

Und hier die Ergebnisse für 2017. In Klammern dazu die Ergebnisse aus 2016.

Ja, täglich: 7,9% (7,7%)

Ja, 3- bis 6-mal pro Woche: 7,9% (8,0%)

Ja, 1- bis 2-mal pro Woche: 7,0% (7,0%)

Ja, gelegentlich: 24,10% (28,0%)

Nein: 53,1% (49,3%)

Im Gegensatz dazu haben Musik-Streamingdienste wie Spotify & Co. deutlich zu gelegt (vgl. dazu auch  http://blog.infas360.de/2017/08/08/amazon-prime-boomt-netflix-waechst-maxdome-stagniert-spotify-co-legen-im-musik-streaming-ebenfalls-zu/ )

Zu erklären ist dies damit, dass Nutzer (n= rund 400) aus der Gruppe der „gelegentlichen Hörer“, die in 2016 noch bei 28% lag und 2017 auf 24% gesunken ist, nun kein Radio-Streaming mehr verfolgen.

Möchten Sie wissen, ob diese rund 400 Befragten nun mehr Spotify oder Deezer nutzen? Oder zu Amazon Prime wechselten? Der CASA-Monitor „Vernetztes Wohnen“ hat mittlerweile über 20.000 Personen in 2016/17 befragt. Davon alleine 3.000 erneut. Somit lassen sich in Kombination mit rund 700 mikrogeographischen Merkmalen beliebige Zielgruppenprofile ableiten.

Kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de

Vernetztes Wohnen 2017: Desinteresse an Smart-Home aufgrund zu hoher Kosten und Sicherheitsbedenken unverändert groß.

Rund 68% aller 10.150 Befragten im aktuellen CASA-Monitor „Vernetztes Wohnen“ gaben an, kein Interesse am Einsatz von Smart-Home-Technologien zu haben. Wieder 68% muss man sagen. Denn der online-repräsentative ermittelte Umfragewert befindet sich damit exakt auf dem Vorjahresniveau von 2016.

Vor allem die zu hohen Kosten und die Bedenken zur möglichen Überwachung und dem fehlendem Datenschutz werden als Hauptgründe angeführt. Generell eher Frauen, aber vor allem Singles und Paare im Alter ab 50 Jahren sowie Kaufkraft schwächere Haushalte geben an, mit Smart-Home nichts anfangen zu können.

Durch die Befragung zum Thema „Vernetztes Wohnen“ von nun rund 20.000 Personen in 2016 und 2017, von denen alleine rund 3.100 Teilnehmer wieder befragt wurden, lassen sich in Kombination mit den über 700 mikrogeographischen Merkmalen der CASA-Datenbank beliebige Zielgruppenprofile erstellen und ins CRM übertragen oder für professionelles Geomarketing verwenden.

Haben Sie weitere Fragen zum (Des-)Interessierten Smart-Homie? Dann fordern Sie einfach ein beliebiges Smart-Home-Zielgruppenprofil bei uns unter Consulting@infas360.de an.

 

Fußballverein-Fans unter Lupe: Bonner Region ist Hochburg des 1. FC Köln.

Rechtzeitig zum Start des DFB-Pokals, an dem auch der Bonner SC dieses Wochenende gegen Hannover 96 spielt, veröffentlicht infas 360 die bundesweite Verteilung der Fußballverein-Fans auf Ebene der Postleitregionen auf Basis von 10.150 befragten Personen.

Für die Bonner Region 53 (Bonn, Siegburg, Bad Neuenahr Ahrweiler und Euskirchen) ergibt sich folgende TOP3- Fan-Verteilung:

  1. 39% 1. FC Köln
  2. 20% Borussia Dortmund
  3. 11% FC Bayern München

Damit ist die Region nach den Postleitregionen 50 (mit 63% FC-Fans) und 51 (43% FC-Fans) bundesweit die Nummer 3 der Kölner Hochburgen.

Zur Studie: Im Rahmen der fortlaufenden Befragung von über 10.000 Personen mit dem CASA-Monitor wurde aktuell u. a. das Freizeitverhalten ermittelt (Sport, Kino, Fernsehen, Lesen, Museen, usw.). Enthalten waren auch konkrete Fragen zum Fußball, Aktivitäten im Verein und mit welchem Fußballverein man sympathisiert. Die Antworten liegen regional verteilt für alle Postleitregionen in Deutschland vor. Aber nicht nur das. Durch die enorme Befragungsgröße und dem neu entwickelten Smart-Research-Verfahren lässt sich nahezu beliebige Fußball-Zielgruppenprofil erstellen, miteinander vergleichen und feinräumig übertragen. So läßt sich nun z.B. der weibliche BVB Dortmund-Fan im Alter von 45-64 Jahren mit über 700 weiteren Merkmalen genauestens typisieren.

Weitere Informationen erhalten Sie über unser Consulting-Team Consulting@infas360.de

 

 

Aktuelle Entwicklungen für TV- und Musik-Streaming: Amazon Prime boomt, Netflix wächst, aber Maxdome stagniert. Spotify & Co. legen ebenfalls zu.

Die neuen Umfrageergebnisse von 10.150 Personen zum Thema „Vernetztes Wohnen“ offenbaren es: Kostenpflichtige TV-Streamingdienste haben im Vergleich zu 2016 unsere Haushalte regelrecht erobert.

Alleine die Entwicklung von Amazon Prime in den letzten 12 Monate wirkt atemberaubend. Haben in 2016 noch rund 25% der Befragten angegeben, den Dienst zu nutzen, brilliert Amazon Prime in der aktuellen Untersuchung mit einem Nutzerkreis von 41%. Und lässt damit alle anderen Dienste weit hinter sich.

Auch Netflix überrascht mit einem Wachstum von 10% zum Vorjahr.  Lag der Nutzeranteil in 2016 noch bei 9%, so sind es rund 12 Monate später ganze 19%. Weitere 8% wollen den Dienst innerhalb des nächsten Jahres abonnieren. Von dem TV-Streaming-Boom kann maxdome nicht profitieren. Der Dienst weist 2016 wie auch 2017 einen stagnierenden Marktanteil von rund 6% auf.

Im Musik-Bereich heißen die Gewinner Spotify und Deezer. Spotify bringt es auf einen Nutzerkreis von nun fast 22% (2016: waren dies noch 15%). Deezer legt von 3% im Vorjahr auf 6% zu.

Zur Studie: Der CASA-Monitor „Vernetztes Wohnen“ ist online-repräsentativ und untersucht fortlaufend, bundesweit u.a. das Digitale Nutzungsverhalten. Mit 10.150 Befragten lassen sich die Ergebnisse regionalisieren und ins CRM übertragen. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de zur Verfügung.

Dortmund schließt zu Bayern auf. Köln knapp vor Gladbach.

Die Fußball-Saison 2017/18 der 1. Bundesliga steht kurz vor dem Beginn.  Waschechte Fußballfans können die Spielbegegnungen und deren Ergebnisse kaum noch abwarten. Mit dem neuen Fußball-Monitor von infas 360 stehen viele Ergebnisse und Erkenntnisse schon heute fest.

Untersucht wurden im Rahmen der fortlaufenden Regionalstudie CASA-Monitor aktuell bundesweit 10.150 Personen. Davon gaben 4.729 bzw. 46,59% an kein Fan bzw. Sympathisant eines Vereins zu sein. 5.421 bzw. 53,41% bejahten die Frage mit mindestens einer Vereinsangabe. Von diesen spielen rund 30% selber aktiv Fußball.

Wenig überraschend ist, dass unter den Fußballvereinsanhängern der FC Bayern die meisten Fans mit 23,1% stellt. Umso erstaunlicher die Entwicklung von Borussia Dortmund. Belief sich der Anteil des BVB in 2012 noch auf 17%, bringt es die gelb-schwarze Fangemeinde in diesem Sommer auf beachtliche 21,8% und liegt damit nur (noch ganz) knapp hinter den Bayern.

Bei den rheinländischen Rivalen Gladbach und Köln haben die Fohlen ganz knapp das Nachsehen. Das Fan-Duell entschied mit 5,91% der FC für sich (Gladbach kommt auf 5,41%). Im Elfmeterschießen nach Verlängerung würde der Fußball-Jeck sagen. Das liegt vor allem an den Fan-Hochburgen der Postleitregionen 50, 51 und 53, bei denen der FC vor allen anderen Clubs dominiert. Bei den Gladbachern sind das „nur“ die Regionen 41 und 47. Im direkten Vergleich zueinander sieht die Verteilung im Rheinland wie folgt aus:

Fanverteilung 1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach pro Postleitregion (rot = mehr FC-Fans, grün = mehr Gladbach-Fans, schraffiert = unentschieden. Quelle/Copyright: infas 360 GmbH, CASA-Monitor 2017/1)

Mit 10.150 untersuchten Fällen lassen sich die Ergebnisse nicht nur regionalisieren. Es können damit beliebige Zielgruppen beschrieben werden. Zum Beispiel gibt es in der Bevölkerung rund 5% aktive Hobby-Fußballspieler (öfter oder gelegentlich), die mit keinem Fußballverein sympathisieren.

Sie möchten wissen, wie viele Fans davon Sky abonniert haben und an einer Smart-Home-Lösung interessiert sind. Oder Sie haben eine andere nahezu beliebige Fragestellung, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

Zum CASA-Monitor: Der CASA-Monitor ist Deutschlands größte, fortlaufende, online-repräsentative Befragung von jeweils rund 10.000 Teilnehmern. Untersucht werden mehrmals im Jahr das Konsumverhalten und bestimmte Einstellungen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf die Regionalisierung der Ergebnisse und Übertragungen ins CRM.

 

Falscher Plakatstandort: Das wäre mit den richtigen Geodaten nicht passiert!

Gestern ging eine Welle der Entrüstung durch die (sozialen) Medien: In Köln vermarktet ein Plakatierer seine Werbefläche direkt an einer katholischen Grundschule in Köln. Geworben wird hier nicht für „Magnum“ das Eis, sondern einem Saunaclub aus der Region.

http://www.express.de/koeln/geht-s-noch–riesiges-sex-plakat-vor-grundschule-in-koeln-deutz-27958678

„Dass das mit den richtigen Geodaten hätte gar nicht erst passieren dürfen“, bestätigt Eckhard Georgi, Marketingleiter der infas 360 GmbH. Er kennt die Außenwerbungsbranche schon seit Jahren und fragt sich, warum in die Standortanalysen keine Schülerfrequenzdaten einfließen. Zu Recht, denn der bereits Anfang 2016 entwickelte Schülerfrequenzatlas zeigt nicht nur die exakte Lager aller Schulen (und deren Ausprägung), sondern auch den Weg, den die Schüler nehmen.

Schülerfrequenzatlas der infas 360 GmbH

Wie die ideale Verbindung aus Geodaten und lokaler Außenwerbung  ausssieht zeigt eindrucksvoll eine Kölner Bierbrauerei. Auf Basis der Ortsteilnamen (hier Bonn Endenich)  wurde ein entprechender Werbeslogan kreiert.

Foto: V. Rüther

Interessieren Sie sich für den bundesweiten Schülerfrequenzatlas? Oder die Optimierung von Plakatstandorten? Dann kontaktieren Sie einfach unser Consultingteam unter Consulting@infas360.de

 

Standortanalysen in Zeiten von Big Data

Neues White Paper zur Berechnung von Erfolgsfaktoren für Standorte und Filialen auf Basis von Mehrebenenmodellen (Small Area Statistics) erhältlich

In Zeiten von Big Data hat ein Filialnetzbetreiber direkt oder indirekt Zugriff auf unzählige Informationsquellen, die genutzt werden können, um gute von schlecht laufenden Filialen zu unterscheiden. Die erklärenden Parameter, z.B. für einen Umsatz pro Filiale (je qm Ladenfläche), sind die sogenannten Erfolgsfaktoren. Die Erfolgsfaktoren dienen dem Management z.B. zur Berechnung von Prognosewerten bestehender Standorte und/oder zur Lokalisierung neuer, geeigneter Standorte (White Spots).

Das bei infas 360 neu erhältliche White Paper erklärt das Verfahren wie man interne und externe Erfolgsfaktoren bestimmt und wie man letztere dazu benutzt die White Spots zu ermitteln.

White Paper „Standortanalysen im Geomarketing in Zeiten von Big Data – Berechnung von Erfolgsfaktoren für Standorte und Filialen auf Basis von Mehrebenenmodellen“ hier anfordern (consulting@infas360.de).