Sportlich, Sportlich: Deutsche lieben den Workout im Fitness-Studio. Kopf an Kopf mit Schwimmen.

 

infas 360 hat kürzlich 10.931 Personen befragt, welche der folgenden Sportarten sie wie oft betreiben (sehr häufig bis gar nicht). Fasst man die Antworten „Sehr häufig und oft“ zusammen, ergibt sich folgende statistische Verteilung (Mehrfachnennungen möglich):

Sportart Prozent
Fitnessstudio 17,8
Schwimmen 17,4
Joggen 15,0
Rennrad, Mountainbike fahren 10,6
Yoga, Thai Chi, Mediation, etc. 8,2
Nordic Walking 7,6
Fussball 7,0
Bowling, Kegeln 4,7
Turnen 3,6
Tennis 3,1
Reiten 2,5
Motorsport 2,3
Klettern 2,1
Handball 1,7

Quelle: CASA Monitor 2017/07, Befragte n=10.931. > 18 Jahre, online-repräsentativ.

Von den 10.931 Personen haben 5.477 (also 50,1%) mindestens eine der Sportarten mit „sehr häufig“ oder „oft“ angeben. Das ist sportlich! Beim Schwimmen vor allem die Frauen: Hier gab fast jede 5. Frau an regelmäßig zu schwimmen (gegenüber 15% bei den Männern).

2.367 von den 10.931 Befragten (21,7%) haben angegeben, gar keine der o.g. Sportarten zu betreiben. In diesen Fällen muss von Sportmuffeln deshalb noch lange keine Rede sein – andere sportliche Tätigkeiten (wie z.B. Wandern) wurden gesondert untersucht.

Durch die Befragungsgröße und den über 700 Merkmalen zur Sozio-Demographie, Digitales Wohnen und Freizeitverhalten lassen sich beliebige weitere Tiefenkenntnisse zu jeder Sportart bilden. Fragen Sie uns! Consulting@infas360.de

 

 

 

 

 

Nutzeranzahl von Radio-Streaming sinkt gegenüber 2016

Im Rahmen der Studie „Vernetztes Wohnen“ wurden aktuell wieder rund 10.000 Personen befragt. Darunter u.a. die Frage: Nutzen Sie das Onlinestreaming-Angebot von Radiosendern?

Und hier die Ergebnisse für 2017. In Klammern dazu die Ergebnisse aus 2016.

Ja, täglich: 7,9% (7,7%)

Ja, 3- bis 6-mal pro Woche: 7,9% (8,0%)

Ja, 1- bis 2-mal pro Woche: 7,0% (7,0%)

Ja, gelegentlich: 24,10% (28,0%)

Nein: 53,1% (49,3%)

Im Gegensatz dazu haben Musik-Streamingdienste wie Spotify & Co. deutlich zu gelegt (vgl. dazu auch  http://blog.infas360.de/2017/08/08/amazon-prime-boomt-netflix-waechst-maxdome-stagniert-spotify-co-legen-im-musik-streaming-ebenfalls-zu/ )

Zu erklären ist dies damit, dass Nutzer (n= rund 400) aus der Gruppe der „gelegentlichen Hörer“, die in 2016 noch bei 28% lag und 2017 auf 24% gesunken ist, nun kein Radio-Streaming mehr verfolgen.

Möchten Sie wissen, ob diese rund 400 Befragten nun mehr Spotify oder Deezer nutzen? Oder zu Amazon Prime wechselten? Der CASA-Monitor „Vernetztes Wohnen“ hat mittlerweile über 20.000 Personen in 2016/17 befragt. Davon alleine 3.000 erneut. Somit lassen sich in Kombination mit rund 700 mikrogeographischen Merkmalen beliebige Zielgruppenprofile ableiten.

Kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de

Vernetztes Wohnen 2017: Desinteresse an Smart-Home aufgrund zu hoher Kosten und Sicherheitsbedenken unverändert groß.

Rund 68% aller 10.150 Befragten im aktuellen CASA-Monitor „Vernetztes Wohnen“ gaben an, kein Interesse am Einsatz von Smart-Home-Technologien zu haben. Wieder 68% muss man sagen. Denn der online-repräsentative ermittelte Umfragewert befindet sich damit exakt auf dem Vorjahresniveau von 2016.

Vor allem die zu hohen Kosten und die Bedenken zur möglichen Überwachung und dem fehlendem Datenschutz werden als Hauptgründe angeführt. Generell eher Frauen, aber vor allem Singles und Paare im Alter ab 50 Jahren sowie Kaufkraft schwächere Haushalte geben an, mit Smart-Home nichts anfangen zu können.

Durch die Befragung zum Thema „Vernetztes Wohnen“ von nun rund 20.000 Personen in 2016 und 2017, von denen alleine rund 3.100 Teilnehmer wieder befragt wurden, lassen sich in Kombination mit den über 700 mikrogeographischen Merkmalen der CASA-Datenbank beliebige Zielgruppenprofile erstellen und ins CRM übertragen oder für professionelles Geomarketing verwenden.

Haben Sie weitere Fragen zum (Des-)Interessierten Smart-Homie? Dann fordern Sie einfach ein beliebiges Smart-Home-Zielgruppenprofil bei uns unter Consulting@infas360.de an.

 

Wahlkampf 2017: Auf welche Werbemedien die Wähler der Parteien reagieren

Im letzten CASA Monitor, der wiederkehrend rund 10.000 Personen im Online-Panel nach Einstellungen und Konsumverhalten befragt, wurden u.a. die Werbemedien beleuchtet, die der Konsument als positiv oder belästigend empfindet. So wurde u.a. auch gefragt:

Über welches Werbemedium wurden Sie in den letzten 12 Monaten zum Kauf bewusst angeregt oder haben dieses bewusst wahrgenommen?

Untersucht wurden dabei die Werbekanäle Plakat, Post, TV & Radio, Broschüren und Beilagen, eMail, Bannerwerbung sowie Social Media (Facebook & Co.).

Diese Frage wurde nun mit den Wählern der Parteien verknüpft und für die Wahlen 2017 ausgewertet mit folgenden interessanten Erkenntnissen:

  1. Die FDP-Wähler sind mit Abstand die postaffinste Gruppe in der Parteienlandschaft und reagiert auch am stärksten auf Plakatwerbung.
  2. Die Wähler von Bündnis90/Grüne reagieren im Vergleich zu den anderen Wählern am besten auf Radiowerbung und Mobile Apps.
  3. Die SPD-Wähler „erfreuen“ sich am meisten über Beilagen und Prospekte (das Werbemedium ist bei allen das beliebteste), gefolgt von der CDU.
  4. FDP- und AfD-Wähler reagieren am stärksten auf Bannerwerbung.
  5. Youtube scheint am effektivsten bei Bündnis90/Grüne und die Linke.

Dadurch, dass die Ergebnisse des CASA Monitors beliebig mit der CASA Datenbank kombiniert werden können, sind natürlich auch unzählige weitere Auswertungen möglich. Besonderer USP ist dabei die mikrogeographische Übertragung von Affinitäten auf alle Haushalte und damit in die Fläche (=feinräumig regionalisierbar).

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich einfach an unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

Neue Studie zu Smart Home belegt: Breitbandverfügbarkeit ist kein Nachfragetreiber für Vernetztes Wohnen

Im Rahmen des CASA-Monitor „Vernetztes Wohnen“ hat infas 360 rund 10.000 Menschen online repräsentativ befragt. 8% davon gaben an, bereits Smart-Home-Technologien wie z.B. Sicherheitstechniken einzusetzen. 29% der Befragten interessieren sich für den Einsatz von Smart-Home und immer noch 9% können mit dem Begriff gar nichts anfangen.

Die Interessentengruppe von 2.858 Fällen hat infas 360 nun näher betrachtet. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen in einer Studie dazu veröffentlicht.

Eine Erkenntnis aber vorab: Durch das Smart-Research-Verfahren wurden die Befragungsdaten mit der mikrogeographischen Datenbank CASA verknüpft. Dadurch konnte das Interesse an Smart Home z.B. auch detailliert nach den Breitbandverfügbarkeiten untersucht werden. Denn eine Hypothese war: Die Nachfrage ist abhängig vom Breitbandausbau des Internets.

Dazu folgende Tabelle:

Internet-
Verfügbarkeit
Anzahl
Haushalte
Haushalts-
verteilung in %
Verteilung der Befragungs-
gruppe
Interessiert
an Smart-
Home in %
Nicht-
Interessiert
in %
< 1 Mbit 1.819.923 4.52 3,2 2,9 3,4
> 1 Mbit 721.608 1.79 1,6 1,7 1,5
> 2 MBit 2.374.462 5.89 5,6 5,6 5,5
> 6 MBit 4.722.196 11.72 10,3 10,8 10,1
> 16 MBit 6.186.089 15.36 15,2 15,6 15,1
> 30 MBit 4.122.059 10.23 10,0 10,0 9,9
> 50 MBit 20.340.301 50.49 54,1 53,3 54,5

Nur in den Gruppen > 1 < 2 MBit und > 6 < 16 MBit gibt es ein leicht überproportionales Interesse. Ansonsten wird Smart Home ungeachtet der Breitbandverfügbarkeit nahezu gleichverteilt nachgefragt bzw. es besteht kein Interesse.

Mehr Informationen zur Studie kann man unter Consulting@infas360.de anfordern.

P.S: Mit 66% liegt das Hauptinteresse am Senken des Energieverbrauchs.

Ordering Food Online: Die neue Zielgruppe der OFOs

Immer mehr Kunden bestellen Lebensmittel online. In Amerika nennt man diese Selbstverständlichkeit Ordering Food Online, kurz OFO. Deren Nutzerzahl soll weiter massiv steigen, weshalb die etablierten stationären Supermarktketten wie Edeka, REWE und LIDL den massiven Ausbau von Lieferservices planen. Natürlich streben auch neue Unternehmen auf diesen Markt wie jüngst Amazon Fresh. Experten warnen deshalb vielleicht zurecht vor einem Filialsterben.

Grund genug für infas 360 sich die Zielgruppe der OFOs einmal genauer anzuschauen. Mit Hilfe des CASA Monitors wurden 1.247 Menschen untersucht, die online Lebensmittel bestellen. Und das mindestens 1x im Monat. Im Smart-Research-Verfahren wurden die 1.247 Befragten mit über 700 zusätzlichen Merkmalen angereichert und analysiert. Heraus kam eine sehr interessante, neue Zielgruppe: Die OFOs.

ofos

Die OFOs wurden anschließend in den Gesamtmarkt (auf alle Haushalte) übertragen und liegen so auch flächendeckend regionalisiert wie adressgenau als Potenziale vor. Dies dient der besseren stationären Planung, da man nun einerseits feststellen kann, welche Gebiete zukünftig von der Abwanderung der Kaufkraft hin zum Online-Handel betroffen sein könnten und andererseits so besser die zukünftig notwenigen Lieferservicestrukturen aufbauen kann (siehe auch nachfolgende Beispielkarte in Berlin, Vergrößerung durch Klick).

zielgruppe-auf-hausebene

Die Kurzstudie über die OFOs ist erhältlich über Consulting@infas360.dekostenlos beziehbar. Das detaillierte Zielgruppenprofil gegen eine Servicepauschale von 750 Euro.

P.S.: OFOs reagieren deutlich weniger auf klassische Werbeformen wie Haushaltswerbung.