Fritten statt Coffee Caramel

Starbucks schließt Filiale in Kölns Toplage. Statt Kaffee der amerikanischen Art gibt’s nun Düsseldorfer Fritten.

Die Düsseldorfer Pommes-Manufaktur „Frittenwerk“ expandiert und hat sich in Köln niedergelassen. Und das nicht an irgendeinem Standort. In Toplage in der Ehrenstraße. Dort wo vorher Starbucks war. Der Coffee Cream XL mit Caramelgeschmack im Pappbecher mit WLAN-Anschluss war am Ende zu wenig wirtschaftlich. Starbucks wollte ursprünglich 185 Standorte eröffnen. Zur Spitzenzeit waren es 159. Seitdem zieht man sich wieder aus der Fläche zurück: „Starbucks to go“ so kann man resümieren.

Aber warum passte das alte Angebot nicht mehr und warum sollen nun Fritten aus Düsseldorf funktionieren? Aus Sicht des Konsumenten wurden die anfänglichen Vorteile von umliegenden Kaffee-anbietenden Lokalitäten (sehr hohe Bar- und Kneipendichte) in den vergangenen Jahren aufgeholt. Das Konzept selbst – teurer Kaffee, dafür wie Du in magst in einer Lounge-artigen Umgebung mit WLAN-Anschluss – ist schon über 10 Jahre alt. Die hiesige Zielgruppe eher jung und preissensibel sehen als Internet-Power-User mit WLAN-Everywhere keine Vorteile mehr.

Das „In-sein“ war einmal. Jetzt erhält man am gleichen Ort für den Preis eines Caramel Macchiato einen Große Portion Hausfritten mit würziger Bratensauce auf vegetarischer Basis, dazu zart schmelzende Mozzarella Cheese Curds. Definitiv mehr fürs gleiche Geld. Da aber zur selben Zeit im Standortumfeld auch die Burger-Ketten sprießen, wird sich zeigen, ob Fritten alleine funktionieren werden. Den Kaffee gibt es jedenfalls nun günstiger.

Weitere Standortinformationen zu allen Filialketten, Franchise-Stores, Bars und Restaurants gibt es bei Consulting@infas360.de

infas 360 bietet auf Basis von Big Data und Geomarketing adressgenaue Standortbewertungen, Zielgruppeninformationen, Shop-Research und Standortempfehlungen aus einer Hand an.

Ein Sommer voller Geo in Bonn

In diesem Jahr ist Bonn Gastgeber von gleich zwei bedeutenden Geo-IT-Veranstaltungen: Mit dem internationalen Symposium der wissenschaftlichen Fernerkundungscommunity „EARSeL“ und der „FOSS4G“ als weltweit wichtigster Konferenz der Free- und Open-Source-Geospatial-Software werden in diesem Jahr rund 1600 Geo-IT-Experten in Bonn erwartet. Die Wirtschaftsförderung Bonn hat gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg – sowie unterstützt durch die Unternehmen infas 360 GmbH und Hexagon Safety & Infrastructure – beide Veranstaltungen zum Anlass genommen, den Geosommer 2016 auszurufen.

„Der Geosommer 2016 bündelt die Veranstaltungen der Geo-Kompetenzregion Bonn. Wir sind stark in Sachen Geo-IT – und das wollen wir zeigen“, so Dr. Ulrich Ziegenhagen, stellvertretender Wirtschaftsförderer der Stadt und Mitbegründer der Geobusiness-Region Bonn.“ Dr. Rainer Neuerbourg von der IHK Bonn/Rhein-Sieg ergänzt: „Ab dem 2. Juni bis in den November hinein bieten wir mit dem Geosommer 2016 Informationsveranstaltungen, Konferenzen und Workshops rund um Geodäsie, Geoinformatik, Fernerkundung, Open-Source-Geoinformation oder freie Geodaten. Wir freuen uns auf einen ausgedehnten Geosommer 2016.“

Neben den o.g. Fachbereichen ist Bonn auch Hochburg für Geomarketing – ein Geofachbereich für Marketing-Anwendungen, der seinen Ursprung in den 70er Jahren bei infas in der damaligen Wahlforschung hat. Daraus hervor gingen u.a. die Bonner Unternehmen Lutum&Tappert sowie infas 360.

Das Programm haben die Akteure des Netzwerks gemeinsam mit Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaftseinrichtungen der Stadt gestaltet.

Der Geosommer im Überblick (PDF, 1,34 MB)

Quelle: https://www.bonn.de/wirtschaft_wissenschaft_internationales

Bonner Kriminalstatistik im Vergleich

Die Stadt Bonn zählte 2015 zu den sichersten Großstädten in NRW. Ein Blick auf die Stadtbezirke zeigt ein differenziertes Bild.

Die Bonner City hat ein deutlich überdurchschnittliches Gefährdungspotenzial, hingegen waren in 2015 die Bezirke Beuel, Godesberg und Hardtberg unterdurchschnittlich häufig von Straftaten betroffen.

Um die Zahlen von Bonn besser einordnen zu können nachfolgend das Ranking über die sogenannte Häufigkeitszahl (HZ*). Zunächst für gesamt NRW, dann ausgewählter Städte und schließlich der Stadt Bonn und ihrer Bezirke. Quelle: Kriminalstatistik der Polizei Bonn und NRW 2015.

NRW, gesamt = 8.603
Köln = 15.037
Düsseldorf = 13.938
Dortmund = 13.696
Stadt Essen = 11.574

Stadt Bonn = 11.474, davon

Bonn-City = 14.477
Godesberg = 8.320
Hardtberg = 7.424
Beuel = 6.881

* Die Häufigkeitszahl (HZ) drückt in der Kriminalitätsstatistik die durch Kriminalität verursachte Gefährdung als eine normierte Zahl aus. Sie beinhaltet die Zahl der bekannt gewordenen Fälle insgesamt oder innerhalb einzelner Deliktarten, multipliziert mit 100.000, geteilt durch die Einwohnerzahl je Bezirk. Berechnungsgrundlage ist der Einwohnerstand zum 31.12. des Vorjahres.

Unter nachfolgendem Link findet man die polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2015 der Polizei Bonn https://www.polizei.nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/Bonn/PKS-Jahrbuch-2015.pdf

infas 360 hat sich u.a. auf die prognostische Statistik spezialisiert. Die Anwendung moderner Small Area Methoden (auch Small Area Statistics der Small Area Estimation genannt) in Verbindung mit der adressgenauen CASA-Datenbank mit über 300 Gebäude-, Haushalts- und Firmenmerkmalen ermöglicht eine bestmögliche Vorhersage von auftretenden Fällen. In der Kriminalstatistik wird dies auch „Predicitve Policing“ genannt.

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