Energiekosten senken: Wer wechselt und wer nicht?

In Kürze startet wieder der CASA Monitor mit der Befragung von 10.000 Personen bzw. Haushalten. Der Schwerpunkt im Frühling liegt wie im letzten Jahr auf dem Thema „Vernetztes Wohnen”.

Mehr dazu unter http://infas360.de/service/news/der-casa-monitor-vernetztes-wohnen-2017-startet-bald/

Dazu gehört auch die Nutzung bzw. Nutzungsbereitschaft alternativen Energiequellen und energiesenkenden Maßnahmen. Gefragt wird auch nach der Bereitschaft, den Energieversorger zu wechseln.

Aus den Ergebnissen der 10.000 Befragten wird infas 360 erstmals eine Energiewechsler-Typologie entwickeln. Durch Anreicherung mit der CASA-Datenbank erfolgt dann u.a. mittels Small Area Methoden (SAM) die Übertagung der Energie-Typen in die Fläche bzw. auf den Gesamtmarkt (=auf alle ca. 40 Mio. Haushalte). Die Typen können anschließend ins firmeneigene CRM übertragen bzw. zur hausgenauen Potenzial-Lokalisierung oder gebietsbezogenen Geomarketing-Analysen verwendet werden.

Zur infas 360 GmbH: infas 360 nutzt Big Data für einen völlig neuen Marktblick und bietet mit Research, CRM und Geomarketing einen einzigartigen Disziplinmix für operative Maßnahmen. Für weiterführende  Fragestellungen kontaktieren Sie bitte unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de

 

 

 

Audience Measurement für Digital-out-of-Home

Neue Audience Measurement Lösung: Frequenzen messen, Betrachter sofort erkennen, Inhalt ad hoc individuell anpassen, Werbekontakt präzise analysieren

Die Funktionsweise ist so einfach wie genial: Auf dem Bildschirm erscheint Werbung. Die in den Bildschirm integrierte Kamera bzw. deren Software zählt die Frequenz aller Menschen, die im Sichtbereich vorbei gehen.

Sobald ein Betrachter wenige Sekunden vor dem Bildschirm stehen bleibt, werden per Gesichtserkennung Gender und Altersklasse fest gestellt und gezählt. Entsprechend wird der Inhalt spontan gender- und altersspezifisch angepasst.

Die integrierbare Internetanbindung bietet dem Betrachter einen kostenfreien W-LAN-Zugang. So kann er spontan tiefergehende Informationen über den Inhalt abrufen. „Ganz nebenbei“ werden dabei ad hoc wertvolle Leads generiert.

Nutzt eine Zielperson das W-LAN-Angebot, verfügt das System über Opt-In, E-Mail-Adresse und Verbindungsdaten des Betrachters. Durch Anreicherung mit Geo- und Marktdaten wird die Beschreibung der Interessenten extrem aussagekräftig.

Für den Erfolg der jeweiligen Installation ist die attraktive Zusammenstellung des Contents bedeutsam. Interessant ist hier besonders die Einbindung lokaler Informationen (Eventhinweise, ÖPNV-Fahrplan, Wetter, usw.).

infas 360 bietet auf Basis innovativer Samsung-Technologie

  • digitaler Großfläche,
  • integrierter Kamera und
  • W-LAN-Access Point

folgende Leistungen an:

  • Ad hoc-Erkennung von Frequenz und Verweildauer von Betrachtern (anonymisiert)
  • auf Wunsch spontane Anpassung des Contents an Betrachter, Zeitpunkt und regionales Umfeld,
  • Auswertung des Contents nach Effektivität/Wahrnehmung
  • Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme via W-LAN,
  • Nutzung als Marktforschungs-Instrument (Geschlecht und Alterserkennung im Zusammenspiel mit gezeigtem Content).

Kontaktieren Sie ganz einfach bei weiterführenden Fragen unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

Ordering Food Online: Die neue Zielgruppe der OFOs

Immer mehr Kunden bestellen Lebensmittel online. In Amerika nennt man diese Selbstverständlichkeit Ordering Food Online, kurz OFO. Deren Nutzerzahl soll weiter massiv steigen, weshalb die etablierten stationären Supermarktketten wie Edeka, REWE und LIDL den massiven Ausbau von Lieferservices planen. Natürlich streben auch neue Unternehmen auf diesen Markt wie jüngst Amazon Fresh. Experten warnen deshalb vielleicht zurecht vor einem Filialsterben.

Grund genug für infas 360 sich die Zielgruppe der OFOs einmal genauer anzuschauen. Mit Hilfe des CASA Monitors wurden 1.247 Menschen untersucht, die online Lebensmittel bestellen. Und das mindestens 1x im Monat. Im Smart-Research-Verfahren wurden die 1.247 Befragten mit über 700 zusätzlichen Merkmalen angereichert und analysiert. Heraus kam eine sehr interessante, neue Zielgruppe: Die OFOs.

ofos

Die OFOs wurden anschließend in den Gesamtmarkt (auf alle Haushalte) übertragen und liegen so auch flächendeckend regionalisiert wie adressgenau als Potenziale vor. Dies dient der besseren stationären Planung, da man nun einerseits feststellen kann, welche Gebiete zukünftig von der Abwanderung der Kaufkraft hin zum Online-Handel betroffen sein könnten und andererseits so besser die zukünftig notwenigen Lieferservicestrukturen aufbauen kann (siehe auch nachfolgende Beispielkarte in Berlin, Vergrößerung durch Klick).

zielgruppe-auf-hausebene

Die Kurzstudie über die OFOs ist erhältlich über Consulting@infas360.dekostenlos beziehbar. Das detaillierte Zielgruppenprofil gegen eine Servicepauschale von 750 Euro.

P.S.: OFOs reagieren deutlich weniger auf klassische Werbeformen wie Haushaltswerbung.

Definition: Was ist Geomarketing?

von Michael Herter, entnommen aus dem Handbuch Geomarketing.

Eine eindeutige Definition für den Begriff „Geomarketing“ zu liefern, ist nicht einfach. Die erste begriffliche Annäherung erfolgte 1995 durch FRÜHLING & STEINGRUBE in ihrem Artikel „Geomarketing: Neue Begriffe = Neue Methoden?“. Dort wurde bereits darauf hingewiesen, dass es sich bei Geomarketing um einen Oberbegriff von mehreren Marketinginstrumenten wie „Mikrogeographische Segmentierung“ oder „Business Mapping“ handelt und nicht um eine bestimmte Methodik. Geomarketing ist somit eine Disziplin.

Auch wenn der Artikel die Bedeutung von Geomarketing über das Zusammenspiel im Marketing von Produkt – Markt – Kunde (Absatz) und Raum (Geographie) beleuchtet, so bleibt eine klar abgegrenzte Definition des Begriffs aus. Nur kurze Zeit später beschrieb dann SCHÜSSLER (1997) in seinem Artikel: „GIS als Instrument der unternehmerischen Entscheidungsfindung“ den Begriff Geomarketing wie folgt:

„Geomarketing bezeichnet die Planung, Koordination und Kontrolle kundenorientierter Marktaktivitäten mittels Geographischer Informationssysteme; somit werden Methoden angewendet, welche den Raumbezug der untersuchten Daten herstellen, analysieren und darstellen können.“2

Gerade zu dieser Zeit – Mitte der 1990er Jahre – etablierten sich die Desktop- Mapping-Systeme in Unternehmen. Und darunter „leidet“ der Ansatz von SCHÜSSLER (und der vieler anderer), der die Marketing-Disziplin als Anwendungsgebiet der Geographischen Informationssysteme (kurz GIS) sieht bzw. darstellt. Bis heute lässt sich dieser (technische) Einfluss in der Erklärung des Begriffs Geomarketing nach verfolgen. So schreibt die GfK GeoMarketing auf ihrer Homepage noch im Mai 2007:

„Unter Geomarketing versteht man den Einsatz Geographischer Informationssysteme (GIS) in Unternehmen für die räumliche Analyse marketing-, vertriebs- und servicerelevanter Fragestellungen.“3

Dabei können GIS als ein Instrument ihre Anwendung finden, nicht aber umgekehrt. Die eigentliche Bedeutung des Begriffs, die sich aus dem Kompositum der Wörter „Geo“ und „Marketing“ ableiten lässt, wird zu eng gefasst. Denn Geomarketing stellt eine spezielle Sicht des Marketing dar – mit dem grundlegenden Kerngedanken: Der Markt ist räumlich, wodurch sich unternehmerische Kennzahlen regional unterscheiden können!

Das ist das Prinzip, auf der die Wortkreation „Geo“ und „Marketing“ basiert. Sie fasst den räumlichen Aspekt des Marketing mit ein. Denn die Zusammenhänge aus Marketing und Raum ermöglichen unzählige Anwendungsgebiete, die den klassischen Marketing-Mix aus Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation um die räumliche Betrachtungsweise ergänzen. So fragt man sich nicht mehr nur „Wer ist mein Kunde?“, sondern „Wo ist mein Kunde?“ – aktuell wie zukünftig.

Es lassen sich für den gesamten Marketing-Mix Geomarketing-Anwendungen finden, wie z. B.:

  • Produktspezifische Versorgung und Absatz nach Gebieten
  • Betrachtung räumlich unterschiedlicher Preisniveaus
  • Optimierung des stationären Distributionsnetzes
  • Zielgruppengenaue Steuerung des Kommunikations-Mixes

Der Markt wird transparenter, das Verständnis von Marktzusammenhängen klarer, das unternehmerische Handeln zielgerichteter. Geomarketing ist damit aus der Betrachtung heraus entstanden, die unternehmerischen Risiken zu minimieren.

Unter diesem Aspekt wird es verständlich, dass Geomarketing eine Teildisziplin des Marketing darstellt (nicht Marketing eine Teildisziplin von Geo). Eine geeignete Definition des Begriffs „Geomarketing“ lässt sich also nur aus dem Marketing selbst ableiten. Eine mögliche Definition kann von daher wie folgt lauten:

Geomarketing analysiert aktuelle wie potenzielle Märkte nach räumlichen Strukturen, um den Absatz von Produkten effektiver planen und messbar steuern zu können.

Fasst man wie MEFFERT (2000) den Begriff „Marketing“ noch weiter, und greift besonders die unternehmensweite Funktion des Marketing (Strategieaspekt) auf, wird umgehend die strategische Bedeutung des Geomarketing klar.

„Marketing ist die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens, … die sich in Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten niederschlägt.“4

So ist es verständlich, dass diese noch junge Disziplin klassische Unternehmensbereiche wie Produktentwicklung, Werbung, Vertrieb und Planung übergreifend vereint und so ein Unternehmen zielgerichtet bei der Umsetzung seiner Strategie unterstützen kann.

Die mögliche Umsetzung der räumlichen Betrachtungsweise mittels geographischer Informationssysteme (GIS) und feinräumiger Geodaten ist lediglich ein Instrument des Geomarketing. So benötigt man beispielsweise für die Ermittlung regionalisierter Marktanteile (regionale Marktforschung) kein GIS, es gehört aber zweifellos zur Disziplin des Geomarketing.

Zur Person: Michael Herter studierte Wirtschaftsgeografie in Aachen und den USA mit Schwerpunkt GIS und Geodäten. Er hatte verschiedene Managementpositionen in den Bereichen Vertrieb, Content und Systeme inne, u. a. von 2005 bis 2012 als Geschäftsführer der infas geodaten GmbH und im Führungskreis der Schober Group. Seit 2013 ist er Geschäftsführer der infas 360 GmbH, einem Unternehmen der infas Holding AG.

Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen sowie der Fachbücher „Handbuch Geomarketing“, „Java und GIS“ und „Marktführer Geodaten“. Er war viele Jahre der Herausgeber des „Geomarketing-Journals“ und Initiator des 2003 bis 2011 jährlich stattfindenden einzigen monothematischen Geomarketing-Events in Deutschland, dem „Kompetenzforum Geomarketing“.

Einbruchsradar Bonn: Godesberger leben wieder sicherer

Im Juli veröffentlichte infas 360 das Einbruchsradar von Bonn als interaktive Karte. Darin enthalten war die Einbruchsstatistik seit April 2016 bis Ende Juni. Damals lagen Tannenbusch und Alt-Godesberg mit 5 Einbrüchen an der Spitze. Bei den Einbruchsversuchen war es ebenfalls Tannenbusch vor Duisdorf.

Nun wurden zusätzlich die aktuellen Zahlen des Bonner Polizeipräsidiums bis Ende 19. September integriert – mit dem Ergebnis, dass zwar weiterhin Tannenbusch von Einbrüchen und Einbruchsversuchen am stärksten betroffen ist, im Bonner Ranking aber nun auch Zentrum, Castell und Kessenich aufgeschlossen haben. In Godesberg und gerade in Alt-Godesberg ist es kaum noch zu (gemeldeten) Delikten gekommen (siehe interaktive Karte).

einruchsradar-bonn-sep2016

infas 360 hat sich u.a. auf die prognostische Statistik spezialisiert. Die Anwendung moderner Small Area Methoden (auch Small Area Statistics der Small Area Estimation genannt) in Verbindung mit der adressgenauen CASA-Datenbank mit über 300 Gebäude-, Haushalts- und Firmenmerkmalen ermöglicht eine bestmögliche Vorhersage von auftretenden Fällen. In der Kriminalstatistik wird dies auch „Predicitve Policing“ genannt.

 

Mit der kostenlosen Mietpreis-App orstübliche Vergleichsmieten abfragen

Die Mietpreisbremse soll verhindern, dass Mieten höchstens um zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden. Was fehlt sind die Vergleichsmieten. Diese Lücke schließt die Mietpreis-App.  Sie steht zunächst für Android-Geräte kostenlos im Google Play Store zur Verfügung.

Wohnst du zu teuer? Was würde es kosten, wenn du hier wohnen würdest? Ist die aufgerufene Miete für ein Wohnungsangebot angemessen? Wo gibt es Gebiete in Deutschland oder innerhalb einer Stadt mit vergleichbarer Miete? Wie wertig ist der Stadtteil, in dem ich lebe?

Über diese und viele andere Fragen gibt die Mietpreis-App, die von den Bonner Unternehmen infas 360 und infoware entwickelt wurde, in Sekundenschnelle Auskunft: Einfach Standortdienst einschalten oder Adresse eingeben oder innerhalb der interaktiven Karte gewünschtes Wohnumfeld oder gewünschte Adresse anklicken – schon zeigt die App den mittleren, den höchsten und den niedrigsten Mietpreis des gewählten Stadt- oder Ortsteiles.

Ob einfach nur zum Spaß und aus Neugier oder zur Unterstützung in einer konkreten Situation wie etwa Umzugsgedanken, Mietpreiserhöhung oder auch Vermietung einer Immobilie: Die App bringt den Mietpreis auf den Punkt.

Hier geht’s direkt zur App: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.infoware.mietpreisapp

Mit der Mietpreis-App werden erstmals Haus- und Wohnumfeldinformationen per Knopfdruck auch der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht. „Sollte die Anwendung auf großes Interesse stoßen, liegt die Version für das iPhone schon in der Schublade griffbereit. Eine beliebige Erweiterung der Informationsbasis um Kaufpreise, Einkommen, Entfernungen zu Ärzten und KiTas usw. ist ebenfalls denkbar.“, kommentiert Michael Herter, Geschäftsführer der infas 360, die neue Kartenlösung für Android-Smartphones.

Sind Sie ein Showroomer oder ein Webroomer?

In der Marktforschung steht der Begriff des „Showroomings“ für einen Konsumenten-Typ, der sich zunächst im stationären Handel informiert, aber dann online bestellt. Der Showroomer testet z.B. die Haptik oder den Geruch eines Produktes und nimmt den Service vor Ort in Anspruch, was im Einzelhandel auch gerne als „Beratungsklau“ angesehen wird.

Der CASA-Monitor Handel, eine aktuelle, repräsentative Online-Befragung von 10.000 Personen hat ergeben, dass sich 11,48% als Showroomer (offline informieren – online kaufen) einstufen. Für viele überraschend ist der Webroomer mit 24,8%, der über doppelt so häufig vertreten ist. Dieser Shoppertyp informiert sich zuerst ausführlich online und kauft dann aber zur Freude des Einzelhandels stationär ein.

Zwischen den beiden liegt mit 17,88% der „klassische Ladenkäufer„, der sich immer noch im Laden informiert und auch dort einkauft. Klare Nummer 1 stellen aber die „modernen Shopper“ dar, die mit fast 46% eine deutliche Mehrheit unter den 10.000 Befragten darstellt. Sie informieren sich nicht wie andere über Prospekte und Broschüren (Print), sondern ausschließlich und gezielt online, kaufen dann aber je nach Produkt und Preis stationär oder online.

Aufgrund der großen Befragungsmenge und Dank der einzigartigen Kombination mit der mikrogeographischen CASA-Datenbank und ihrer rund 700 Zusatzmerkmale hat infas 360 die neuen 4 Shoppertypen auf alle Haushalte übertragen können. Ideal zur Übertragung ins firmeneigene CRM oder für alle Geomarketing-Anwendungen, Standort- und Filialplanungen.

Weitere Informationen zu den neuen Shoppertypen oder zu aktuellen Ergebnissen des CASA-Monitors erhalten Sie unter consulting@infas360.de