Der neue business atlas: Bundesweit alle 50 Mio. amtlichen Gebäudedaten mit Zusatzinfos im günstigen Flattarif

alta4 und infas 360 arbeiten zukünftig noch enger zusammen. Den Anwender freut’s! Denn der neue business Atlas in der Version 1.3 hat standardmäßig bundesweit alle amtlichen 50 Mio. Gebäude mit den Hausumringen und den wichtigsten 10 Ausprägungen (sogar wahlweise buchbar) integriert. So z.B. der Gebäudetyp, das Gebäudealter oder die -höhe in Klassen. Auch einzigartige sozio-demographische Merkmale wie Haushalte, Einwohneranzahl, Alters- und Kaufkraftklassen, Kauf- oder Mietpreise sind enthalten; genauso wie Auszüge der umfassenden B2B-Datenbank mit Firmennamen, -größen  und Branchen.

Das Datenpaket auf 100% amtlicher Basis wartet mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis im Falttarif auf: Für 999 Euro p.a. kann man im business atlas z.B. sofort eine Einwohnerzahl hausgenau in jedem beliebigem Umkreis (auch Route) berechnen. Auch ein ideales Tool, um andere Daten damit zu vergleichen bzw. zu verifizieren, da strukturunabhängig.

Weitere Fragen zu Amtlichen Geodäten, Geomarketing und Systemen in der Cloud einfach an Consulting@infas360.de richten.

Was ist Mikrogeographie? Definition, Begrifflichkeiten und Vorteile für das CRM

In der Literatur findet man sehr wenig über die Mikrogeographie. Und das, was man darüber lesen kann, ist nicht unbedingt einheitlich. Eine Definition z.B. in Wikipedia fehlt gänzlich. Dabei kommt in Zeiten von Big Data und dem damit verbundenen Wunsch nach verschärfenden Datenschutzbedingungen bzw. (noch) sensibleren Umgang mit personenbezogenen Daten der Mikrogeographie eine ganz besondere Rolle zu, über die sich die meisten CRM- und Datenexperten gar nicht so richtig bewusst sind. Aus diesem Grund widmet sich dieser Blogbeitrag dem Thema und fasst einige wichtige Grundlagen der Mikrogeographie zusammen.

Definition der Mikrogeographie

Die Mikrogeographie unterteilt den zu betrachtenden (analysierenden) Raum in möglichst feine Teilsegmente. Die räumliche Größe (Ausdehnung) der Teilsegmente hängt dabei direkt von der des gesamten Betrachtungsraums ab.

Für eine international ausgelegte Unternehmensstrategie können so z.B. die 5-stelligen Postleitzahlen als feinste Teilsegmente vollkommen ausreichend sein.

Im Marketing übernehmen die Teilsegmente die Funktion einer räumlichen Marktsegmentierung, die flächendeckend und bzw. 100% marktabdeckend ist. Damit beschreibt die Mikrogeographie sowohl den regionalisierten Bestandskundenmarkt als auch seine Marktpotenziale.

Für das CRM gilt, dass das feinste überhaupt verfügbare Teilsegment des jeweiligen Landes als mikrogeographische Ebene eingesetzt wird. Die Verbindung ins CRM erfolgt über die Adresse (Adress- bzw. Geocodierung) und/oder über den jeweiligen Gebietsschlüssel des Teilsegments (5-stellige Postleitzahl oder Gemeindeschlüssel).

Die feinste mikrogeographische Ebene ist immer die Ebene, auf die es der nationale Datenschutz erlaubt Daten an Dritte zu übermitteln (dazu mehr unter Datenschutz) und wird i.d.R. Mikrozelle genannt.

Die Mikrozelle im CRM

Die Mikrozelle ist länderspezifisch und variiert von der Adresse bis hin zu dem räumlich-inhaltlichen Aggregatslevel, der datenschutzbedingt die Anonymisierung personenbezogener Daten garantiert.

Die Mikrozellen im Überblick:

  • Adressebene: für firmeneigene CRM-Daten sowie Gebäudedaten von Drittanbietern
  • Haushaltszelle: Aggregat einer Mindestanzahl von Haushalten
  • Straßenabschnittsebene: Aggregat mehrerer Häuser auf einem Straßensegment
  • 100m x 100m Raster: Feinräumiges Gitter passend in 200×200, 250×250, 500×500
  • Wohn- bzw. Siedlungsblock: Mehrere Häuser in einem kleinen Block umgeben von wenigen Straßenzügen
  • Wohnquartier/Statistisches Quartier: Mehrere Wohnblocks in einem Quartier

Die 4 Mega-Vorteile für Strategie und CRM

Lesen Sie dazu die nachfolgende Präsentation. PRAXISBEISPIEL-MIKROGEOGRAPHIE-ALLGEMEIN

OMNITERRA: Die erste voll-kompatible Marktdatenbank zu allen Geomarketing- und räumlichen Gliederungssystemen

Als wäre unsere Welt von heute nicht schon komplex genug! Aus Anwendersicht stellt sich die Welt des Geomarketings noch um ein Vielfaches komplizierter dar. Grund dafür ist der unübersichtlich erscheinende Angebotsmarkt von proprietären Daten und Systemen. Die neue Marktdatenbank OMNITERRA von infas 360 löst nun dieses Problem.

Auf Datenseite gibt es verschiedene miteinander nicht kompatible räumliche Gliederungssysteme, so z.B. KGS-, AGS- und PLZ8-Strukturen. Auf Systemseite gibt es überwiegend Eigenentwicklungen von kleineren und mittleren Systemhäusern oder den jeweiligen Datenanbietern auf dem Markt so z.B. der MarktAnalyst, Regiograph oder Map&Market.

Was bislang aus Anwendersicht fehlte, war ein flexibles, voll kompatibles Rundum-sorglos-Datenpaket: Einmal zum BEST PRICE bestellen, proprietäre Gebietsstrukturen übermitteln und danach immer alle aktuellen Daten beziehen. Für jedes Gliederungs- oder Geomarketing-System gleich!

Diese Herausforderung löst erstmals OMNITERRA von infas 360. Ob Haushaltszahlen, Einwohner nach Altersklassen, Anzahl der Firmen nach Größen und Branchen – die neue Marktdatenbank OMNITERRA der infas 360 unterscheidet nach über 200 mikrogeographischen Merkmalen in bester Qualität. Darin enthalten sind auch immer alle aktuellen amtlich-postalischen Straßenabschnitte (je Siedlungsblock) für präziseste Geomarketing-Analysen.

Ein einzigartiges Verfahren ermöglicht OMNITERRA: Über die eindeutige Referenz zur hausgenauen CASA-Datenbank können nahezu alle Daten in jedes beliebige Raumsystem übertragen werden. Entwickelt und erfolgreich angewendet wurde das Verfahren, das sich innovativer Small-Area-Methoden bedient, erstmals im Zuge der Berechnungen und Schätzungen amtlicher Daten in das postalisch-amtliche Gliederungssystem PAGS.

Das Ergebnis: Ein voll-kompatibles Datensystem für beliebige Gebietsstrukturen. Der Anwender stellt einfach das jeweilige Raumsystem zur Verfügung und kann dann entsprechend OMNITERRA nutzen. D.h. Nutzer von GIS- und Geomarketing-Systemen müssen sich nie wieder Gedanken machen, welche Daten man einsetzen soll!

Und da OMNITERRA für alle nutzbar ist, können die Daten zum garantierten BEST PRICE angeboten werden. Die praktische Datenflat sichert zusätzlich immer alle verfügbaren Daten auf amtlicher Block- und Straßenabschnittsebene – fragen Sie einfach unser Consulting-Team an unter Consulting@infas360.de

 

Zu infas 360:

infas 360 nutzt Big Data für einen völlig neuen Marktblick und bietet mit Research, CRM und Geomarketing einen einzigartigen Disziplinmix für operative Maßnahmen.

Energiekosten senken: Wer wechselt und wer nicht?

In Kürze startet wieder der CASA Monitor mit der Befragung von 10.000 Personen bzw. Haushalten. Der Schwerpunkt im Frühling liegt wie im letzten Jahr auf dem Thema „Vernetztes Wohnen”.

Mehr dazu unter http://infas360.de/service/news/der-casa-monitor-vernetztes-wohnen-2017-startet-bald/

Dazu gehört auch die Nutzung bzw. Nutzungsbereitschaft alternativen Energiequellen und energiesenkenden Maßnahmen. Gefragt wird auch nach der Bereitschaft, den Energieversorger zu wechseln.

Aus den Ergebnissen der 10.000 Befragten wird infas 360 erstmals eine Energiewechsler-Typologie entwickeln. Durch Anreicherung mit der CASA-Datenbank erfolgt dann u.a. mittels Small Area Methoden (SAM) die Übertagung der Energie-Typen in die Fläche bzw. auf den Gesamtmarkt (=auf alle ca. 40 Mio. Haushalte). Die Typen können anschließend ins firmeneigene CRM übertragen bzw. zur hausgenauen Potenzial-Lokalisierung oder gebietsbezogenen Geomarketing-Analysen verwendet werden.

Zur infas 360 GmbH: infas 360 nutzt Big Data für einen völlig neuen Marktblick und bietet mit Research, CRM und Geomarketing einen einzigartigen Disziplinmix für operative Maßnahmen. Für weiterführende  Fragestellungen kontaktieren Sie bitte unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de

 

 

 

Audience Measurement für Digital-out-of-Home

Neue Audience Measurement Lösung: Frequenzen messen, Betrachter sofort erkennen, Inhalt ad hoc individuell anpassen, Werbekontakt präzise analysieren

Die Funktionsweise ist so einfach wie genial: Auf dem Bildschirm erscheint Werbung. Die in den Bildschirm integrierte Kamera bzw. deren Software zählt die Frequenz aller Menschen, die im Sichtbereich vorbei gehen.

Sobald ein Betrachter wenige Sekunden vor dem Bildschirm stehen bleibt, werden per Gesichtserkennung Gender und Altersklasse fest gestellt und gezählt. Entsprechend wird der Inhalt spontan gender- und altersspezifisch angepasst.

Die integrierbare Internetanbindung bietet dem Betrachter einen kostenfreien W-LAN-Zugang. So kann er spontan tiefergehende Informationen über den Inhalt abrufen. „Ganz nebenbei“ werden dabei ad hoc wertvolle Leads generiert.

Nutzt eine Zielperson das W-LAN-Angebot, verfügt das System über Opt-In, E-Mail-Adresse und Verbindungsdaten des Betrachters. Durch Anreicherung mit Geo- und Marktdaten wird die Beschreibung der Interessenten extrem aussagekräftig.

Für den Erfolg der jeweiligen Installation ist die attraktive Zusammenstellung des Contents bedeutsam. Interessant ist hier besonders die Einbindung lokaler Informationen (Eventhinweise, ÖPNV-Fahrplan, Wetter, usw.).

infas 360 bietet auf Basis innovativer Samsung-Technologie

  • digitaler Großfläche,
  • integrierter Kamera und
  • W-LAN-Access Point

folgende Leistungen an:

  • Ad hoc-Erkennung von Frequenz und Verweildauer von Betrachtern (anonymisiert)
  • auf Wunsch spontane Anpassung des Contents an Betrachter, Zeitpunkt und regionales Umfeld,
  • Auswertung des Contents nach Effektivität/Wahrnehmung
  • Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme via W-LAN,
  • Nutzung als Marktforschungs-Instrument (Geschlecht und Alterserkennung im Zusammenspiel mit gezeigtem Content).

Kontaktieren Sie ganz einfach bei weiterführenden Fragen unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

Ordering Food Online: Die neue Zielgruppe der OFOs

Immer mehr Kunden bestellen Lebensmittel online. In Amerika nennt man diese Selbstverständlichkeit Ordering Food Online, kurz OFO. Deren Nutzerzahl soll weiter massiv steigen, weshalb die etablierten stationären Supermarktketten wie Edeka, REWE und LIDL den massiven Ausbau von Lieferservices planen. Natürlich streben auch neue Unternehmen auf diesen Markt wie jüngst Amazon Fresh. Experten warnen deshalb vielleicht zurecht vor einem Filialsterben.

Grund genug für infas 360 sich die Zielgruppe der OFOs einmal genauer anzuschauen. Mit Hilfe des CASA Monitors wurden 1.247 Menschen untersucht, die online Lebensmittel bestellen. Und das mindestens 1x im Monat. Im Smart-Research-Verfahren wurden die 1.247 Befragten mit über 700 zusätzlichen Merkmalen angereichert und analysiert. Heraus kam eine sehr interessante, neue Zielgruppe: Die OFOs.

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Die OFOs wurden anschließend in den Gesamtmarkt (auf alle Haushalte) übertragen und liegen so auch flächendeckend regionalisiert wie adressgenau als Potenziale vor. Dies dient der besseren stationären Planung, da man nun einerseits feststellen kann, welche Gebiete zukünftig von der Abwanderung der Kaufkraft hin zum Online-Handel betroffen sein könnten und andererseits so besser die zukünftig notwenigen Lieferservicestrukturen aufbauen kann (siehe auch nachfolgende Beispielkarte in Berlin, Vergrößerung durch Klick).

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Die Kurzstudie über die OFOs ist erhältlich über Consulting@infas360.dekostenlos beziehbar. Das detaillierte Zielgruppenprofil gegen eine Servicepauschale von 750 Euro.

P.S.: OFOs reagieren deutlich weniger auf klassische Werbeformen wie Haushaltswerbung.

Definition: Was ist Geomarketing?

von Michael Herter, entnommen aus dem Handbuch Geomarketing.

Eine eindeutige Definition für den Begriff „Geomarketing“ zu liefern, ist nicht einfach. Die erste begriffliche Annäherung erfolgte 1995 durch FRÜHLING & STEINGRUBE in ihrem Artikel „Geomarketing: Neue Begriffe = Neue Methoden?“. Dort wurde bereits darauf hingewiesen, dass es sich bei Geomarketing um einen Oberbegriff von mehreren Marketinginstrumenten wie „Mikrogeographische Segmentierung“ oder „Business Mapping“ handelt und nicht um eine bestimmte Methodik. Geomarketing ist somit eine Disziplin.

Auch wenn der Artikel die Bedeutung von Geomarketing über das Zusammenspiel im Marketing von Produkt – Markt – Kunde (Absatz) und Raum (Geographie) beleuchtet, so bleibt eine klar abgegrenzte Definition des Begriffs aus. Nur kurze Zeit später beschrieb dann SCHÜSSLER (1997) in seinem Artikel: „GIS als Instrument der unternehmerischen Entscheidungsfindung“ den Begriff Geomarketing wie folgt:

„Geomarketing bezeichnet die Planung, Koordination und Kontrolle kundenorientierter Marktaktivitäten mittels Geographischer Informationssysteme; somit werden Methoden angewendet, welche den Raumbezug der untersuchten Daten herstellen, analysieren und darstellen können.“2

Gerade zu dieser Zeit – Mitte der 1990er Jahre – etablierten sich die Desktop- Mapping-Systeme in Unternehmen. Und darunter „leidet“ der Ansatz von SCHÜSSLER (und der vieler anderer), der die Marketing-Disziplin als Anwendungsgebiet der Geographischen Informationssysteme (kurz GIS) sieht bzw. darstellt. Bis heute lässt sich dieser (technische) Einfluss in der Erklärung des Begriffs Geomarketing nach verfolgen. So schreibt die GfK GeoMarketing auf ihrer Homepage noch im Mai 2007:

„Unter Geomarketing versteht man den Einsatz Geographischer Informationssysteme (GIS) in Unternehmen für die räumliche Analyse marketing-, vertriebs- und servicerelevanter Fragestellungen.“3

Dabei können GIS als ein Instrument ihre Anwendung finden, nicht aber umgekehrt. Die eigentliche Bedeutung des Begriffs, die sich aus dem Kompositum der Wörter „Geo“ und „Marketing“ ableiten lässt, wird zu eng gefasst. Denn Geomarketing stellt eine spezielle Sicht des Marketing dar – mit dem grundlegenden Kerngedanken: Der Markt ist räumlich, wodurch sich unternehmerische Kennzahlen regional unterscheiden können!

Das ist das Prinzip, auf der die Wortkreation „Geo“ und „Marketing“ basiert. Sie fasst den räumlichen Aspekt des Marketing mit ein. Denn die Zusammenhänge aus Marketing und Raum ermöglichen unzählige Anwendungsgebiete, die den klassischen Marketing-Mix aus Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation um die räumliche Betrachtungsweise ergänzen. So fragt man sich nicht mehr nur „Wer ist mein Kunde?“, sondern „Wo ist mein Kunde?“ – aktuell wie zukünftig.

Es lassen sich für den gesamten Marketing-Mix Geomarketing-Anwendungen finden, wie z. B.:

  • Produktspezifische Versorgung und Absatz nach Gebieten
  • Betrachtung räumlich unterschiedlicher Preisniveaus
  • Optimierung des stationären Distributionsnetzes
  • Zielgruppengenaue Steuerung des Kommunikations-Mixes

Der Markt wird transparenter, das Verständnis von Marktzusammenhängen klarer, das unternehmerische Handeln zielgerichteter. Geomarketing ist damit aus der Betrachtung heraus entstanden, die unternehmerischen Risiken zu minimieren.

Unter diesem Aspekt wird es verständlich, dass Geomarketing eine Teildisziplin des Marketing darstellt (nicht Marketing eine Teildisziplin von Geo). Eine geeignete Definition des Begriffs „Geomarketing“ lässt sich also nur aus dem Marketing selbst ableiten. Eine mögliche Definition kann von daher wie folgt lauten:

Geomarketing analysiert aktuelle wie potenzielle Märkte nach räumlichen Strukturen, um den Absatz von Produkten effektiver planen und messbar steuern zu können.

Fasst man wie MEFFERT (2000) den Begriff „Marketing“ noch weiter, und greift besonders die unternehmensweite Funktion des Marketing (Strategieaspekt) auf, wird umgehend die strategische Bedeutung des Geomarketing klar.

„Marketing ist die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens, … die sich in Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten niederschlägt.“4

So ist es verständlich, dass diese noch junge Disziplin klassische Unternehmensbereiche wie Produktentwicklung, Werbung, Vertrieb und Planung übergreifend vereint und so ein Unternehmen zielgerichtet bei der Umsetzung seiner Strategie unterstützen kann.

Die mögliche Umsetzung der räumlichen Betrachtungsweise mittels geographischer Informationssysteme (GIS) und feinräumiger Geodaten ist lediglich ein Instrument des Geomarketing. So benötigt man beispielsweise für die Ermittlung regionalisierter Marktanteile (regionale Marktforschung) kein GIS, es gehört aber zweifellos zur Disziplin des Geomarketing.

Zur Person: Michael Herter studierte Wirtschaftsgeografie in Aachen und den USA mit Schwerpunkt GIS und Geodäten. Er hatte verschiedene Managementpositionen in den Bereichen Vertrieb, Content und Systeme inne, u. a. von 2005 bis 2012 als Geschäftsführer der infas geodaten GmbH und im Führungskreis der Schober Group. Seit 2013 ist er Geschäftsführer der infas 360 GmbH, einem Unternehmen der infas Holding AG.

Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen sowie der Fachbücher „Handbuch Geomarketing“, „Java und GIS“ und „Marktführer Geodaten“. Er war viele Jahre der Herausgeber des „Geomarketing-Journals“ und Initiator des 2003 bis 2011 jährlich stattfindenden einzigen monothematischen Geomarketing-Events in Deutschland, dem „Kompetenzforum Geomarketing“.