Ist der Begriff Geomarketing überhaupt noch treffend und zeitgemäß?

Im Zuge von Big Data verschmelzen die Grenzen zwischen reinen Geomarketing- und Marktforschungsmethoden. Denn Standort- und Mobilitätsdaten sind immer verknüpft mit demographischen Informationen. Business Geomatics sprach dazu mit Michael Herter von infas360.

Business Geomatics: Herr Herter, heute stehen so viele Daten wie nie zuvor für Marketing und Vertrieb in Unternehmen zur Verfügung. Wie verändert sich die bisher als Geomarketing bezeichnete Disziplin?

Michael Herter: Zunächst mal muss man wissen, dass Geomarketing eine Summe an verschiedenen Verfahren und Methoden bezeichnet, innerhalb derer Geodaten im Umfeld von Industrie und Handel eingesetzt werden. Die Methoden waren und sind nichts anderes als ein Mittel zum Zweck. Es geht immer um klassische betriebswirtschaftliche Fragestellungen wie beispielsweise Umsatz- oder Renditesteigerung. Mit Big Data – also einer hohen Menge an Daten und deren vielfältige Quellen und Strukturen – ändert sich die Ausgangslage. Das Marketing wird Daten-getrieben. Mittels neuer Softwarelösungen haben Unternehmen heute völlig neue Möglichkeiten, bessere, schnellere und mitunter auch günstigere Informationen zu erhalten. Demnach erweitert sich auch das Geomarketing-Besteck um die neuen Methoden. Und umgekehrt nutzen auch andere Anwendungsfelder wie Business Intelligence, CRM oder auch die Marktforschung neuartige Datenquellen und Geo-Methoden, um die Ergebnisse zu verbessern.

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Des Deutschen liebstes Haustier ist nach wie vor die Katze. Jeder dritte Katzenhaushalt teilt sich sein Zuhause mit einem Hund.

Der CASA-Monitor Digitales Wohnen 2017 mit deutschlandweit 10.931 befragten Personen widmete sich auch der Frage: „Welche und wie viele Haustiere haben Sie?“.

Klar an der Spitze mit 3.121 bzw. 28,2% liegen die Katzenbesitzer. 2.412 bzw. 22,1% gaben an, mindestens einen Hund zu haben. An dritter Stelle liegt der Fisch (9,9%), knapp gefolgt von den Kleintieren (9,3%). Immerhin noch 381 (3,5%) sagten von sich, ein oder mehrere Pferde zu besitzen.

Wer meint, Katzen und Hunde könnten nicht zusammenleben, wird von 8,6% bzw. 944 der 10.931 befragten Personen eines besseren belehrt. Sie gaben an, mindestens einen Hund und eine Katze in ihrem Haushalt zu haben. Aus Sicht eines Katzenhaushaltes bedeutet dies, dass 30% bzw. fast jeder dritter Katzenhaushalt sein ‚Nest‘ mit einem Hund teilt.

Im Durchschnitt zählt ein „Katzenhaushalt“ in Deutschland 1,66 Katzen, ein Hundehaushalt kommt auf 1,37 Hunde.

Sie möchten wissen wie sich z.B. die Haustierbesitzer regional verteilen oder wie z.B. ein detailliertes Zielgruppenprofil (Einkommen, Wohnsituation usw.) für Pferdebesitzer aussieht, dann kontaktieren Sie unser Consulting@infas360.de. Wir verfügen über 700 beschreibende Tiefenmerkmale zu allen Haustierbesitzern.

Zum CASA-Monitor Digitales Wohnen 2017: 10.931 online-repräsentativ befragte Personen beleuchtete dieses Jahr intensiv die (geplante) Haushaltsausstattung mit dem Themenschwerpunkt Smart Home.

 

Address Points von TomTom nun als Premium-Variante: Ein absolutes Muss für eine präzise Geocodierung

gb consite, die Profis für schnelle, webbasierte Standortchecks und Verteilplanungen, konsultierten die infas 360 mit einer klaren Zielsetzung: Das Produkt Address Points von TomTom  um fehlende Gebäudeadressen zu ergänzen und auszuweisen, ob sich dort Haushalte und/oder Firmen befinden.

Im ersten Schritt glich infas 360 den bundesweiten Datenbestand der Address Points mit dem aktuellen Adressverzeichnis, um so das Delta der Adressen zu bestimmen. Erwartet wurde, dass neu entstandene Gebäude z.B. in Neubaugebieten identifiziert werden, da die Address Points auf amtlicher Basis offiziell einen deutlich älteren Gebietsstand aufweisen. Es kam aber noch anders: Das Delta enthielt auch zahlreiche Viertel auch alter Bebauung wie das folgende Beispiel in Berlin zeigt:

Grün = Adressen und Koordinaten der infas 360, rot/grün: Address Points und infas 360, Quelle: infas 360, TomTom und OSM

Im Ergebnis ist es nun möglich das Produkt Address Points als Premium-Variante über die Anbieter gb consite oder infas 360 zu beziehen. Die verbesserte Variante weist

  • Fehlende Gebäude in Straßen
  • Fehlende Viertel alter Bebauung
  • Fehlende Neubauviertel bzw. -gebiete
  • inkl. der Anzahl der Haushalte und Anzahl der Firmen

Für die Zustell-Logistik von Verlagen und Verteilorganisationen gibt es darüber hinaus besonders attraktive Lizenzierungsmodelle. Erste Kunden konnten auch sogleich überzeugt und gewonnen werden.

Auf Wunsch können beliebige weitere Gebäudemerkmale geliefert werden. Fragen Sie unser Consulting-Team consulting@infas360.de !

Evolution im Geomarketing: infas Geodaten erweitert Amtlichen Gemeindeschlüssel um Gemarkungen und Fluren

Jede Gemeinde Deutschlands besitzt einen eindeutigen amtlichen Gemeindeschlüssel, kurz AGS. Ihre Grenzen und darin enthaltenen Siedlungsflächen (in Blockstrukturen) pflegt seit Jahren infas Geodaten, ein Bereich der infas 360.

Da jede Gemeinde hoheitlich die intrakommunale Gliederung selber festlegen kann, gab es bisher auch für das Geomarketing keine einheitliche amtliche Untergliederung der Gemeinden. In größeren Städten gibt es zwar Stadtbezirke und teilweise Stadtteile, doch eine flächendeckende einheitliche Systematik erfolgte erstmals durch die PAGS-Struktur, die die (erst vor einigen Jahren verfügbaren) amtlichen Ortsteile integrierte.

Die Ortsteile werden nun erstmals auf Basis der Gemarkungen, die aus dem Kataster stammen, homogenisiert und gleichzeitig werden die räumlich darunter liegende Ebene der Fluren fortlaufend integriert.

Der entscheidende Vorteil für alle Geodaten-Anwender liegt nicht nur in der einheitlichen Zusammenführung dieser Katasterinformationen zu einer flächendeckenden amtlichen Struktur unterhalb der Gemeinden, sondern in der nun nahtlosen Integration der Flurstücke (wiederum unterhalb der Fluren), die bereits für viele Bundesländer im Datenpool der infas 360 vorliegen und ebenfalls fortlaufend aufgefüllt werden. Die Flurstücke bilden die Grundstücksklammer für die amtlichen 3D-Gebäudedaten. Das ist auch für die weitere Evolution der Mikrogeographie von entscheidender Bedeutung (siehe nachfolgende Karte).

Amtliche Hausumringe inkl. Katasterkoordinaten und Flurstücke, Quelle: infas 360 GmbH

Haben Sie Fragen zu amtlichen Geostrukturen? Dann kontaktieren Sie infas Geodaten unter info@infas-geodaten.de oder direkt einer unserer Consultants unter Consulting@infas360.de

 

 

Vernetztes Wohnen 2017: Desinteresse an Smart-Home aufgrund zu hoher Kosten und Sicherheitsbedenken unverändert groß.

Rund 68% aller 10.150 Befragten im aktuellen CASA-Monitor „Vernetztes Wohnen“ gaben an, kein Interesse am Einsatz von Smart-Home-Technologien zu haben. Wieder 68% muss man sagen. Denn der online-repräsentative ermittelte Umfragewert befindet sich damit exakt auf dem Vorjahresniveau von 2016.

Vor allem die zu hohen Kosten und die Bedenken zur möglichen Überwachung und dem fehlendem Datenschutz werden als Hauptgründe angeführt. Generell eher Frauen, aber vor allem Singles und Paare im Alter ab 50 Jahren sowie Kaufkraft schwächere Haushalte geben an, mit Smart-Home nichts anfangen zu können.

Durch die Befragung zum Thema „Vernetztes Wohnen“ von nun rund 20.000 Personen in 2016 und 2017, von denen alleine rund 3.100 Teilnehmer wieder befragt wurden, lassen sich in Kombination mit den über 700 mikrogeographischen Merkmalen der CASA-Datenbank beliebige Zielgruppenprofile erstellen und ins CRM übertragen oder für professionelles Geomarketing verwenden.

Haben Sie weitere Fragen zum (Des-)Interessierten Smart-Homie? Dann fordern Sie einfach ein beliebiges Smart-Home-Zielgruppenprofil bei uns unter Consulting@infas360.de an.

 

Falscher Plakatstandort: Das wäre mit den richtigen Geodaten nicht passiert!

Gestern ging eine Welle der Entrüstung durch die (sozialen) Medien: In Köln vermarktet ein Plakatierer seine Werbefläche direkt an einer katholischen Grundschule in Köln. Geworben wird hier nicht für „Magnum“ das Eis, sondern einem Saunaclub aus der Region.

http://www.express.de/koeln/geht-s-noch–riesiges-sex-plakat-vor-grundschule-in-koeln-deutz-27958678

„Dass das mit den richtigen Geodaten hätte gar nicht erst passieren dürfen“, bestätigt Eckhard Georgi, Marketingleiter der infas 360 GmbH. Er kennt die Außenwerbungsbranche schon seit Jahren und fragt sich, warum in die Standortanalysen keine Schülerfrequenzdaten einfließen. Zu Recht, denn der bereits Anfang 2016 entwickelte Schülerfrequenzatlas zeigt nicht nur die exakte Lager aller Schulen (und deren Ausprägung), sondern auch den Weg, den die Schüler nehmen.

Schülerfrequenzatlas der infas 360 GmbH

Wie die ideale Verbindung aus Geodaten und lokaler Außenwerbung  ausssieht zeigt eindrucksvoll eine Kölner Bierbrauerei. Auf Basis der Ortsteilnamen (hier Bonn Endenich)  wurde ein entprechender Werbeslogan kreiert.

Foto: V. Rüther

Interessieren Sie sich für den bundesweiten Schülerfrequenzatlas? Oder die Optimierung von Plakatstandorten? Dann kontaktieren Sie einfach unser Consultingteam unter Consulting@infas360.de

 

Standortanalysen in Zeiten von Big Data

Neues White Paper zur Berechnung von Erfolgsfaktoren für Standorte und Filialen auf Basis von Mehrebenenmodellen (Small Area Statistics) erhältlich

In Zeiten von Big Data hat ein Filialnetzbetreiber direkt oder indirekt Zugriff auf unzählige Informationsquellen, die genutzt werden können, um gute von schlecht laufenden Filialen zu unterscheiden. Die erklärenden Parameter, z.B. für einen Umsatz pro Filiale (je qm Ladenfläche), sind die sogenannten Erfolgsfaktoren. Die Erfolgsfaktoren dienen dem Management z.B. zur Berechnung von Prognosewerten bestehender Standorte und/oder zur Lokalisierung neuer, geeigneter Standorte (White Spots).

Das bei infas 360 neu erhältliche White Paper erklärt das Verfahren wie man interne und externe Erfolgsfaktoren bestimmt und wie man letztere dazu benutzt die White Spots zu ermitteln.

White Paper „Standortanalysen im Geomarketing in Zeiten von Big Data – Berechnung von Erfolgsfaktoren für Standorte und Filialen auf Basis von Mehrebenenmodellen“ hier anfordern (consulting@infas360.de).