Einbruchsradar Bonn als interaktive Karte

Seit April 2016 veröffentlichen die Polizeipräsidien von NRW unter dem Motto „Riegel vor“ die Einbrüche und Einbruchsversuche wöchentlich auf einer statischen Karte. So auch auf der Website der Polizei in Bonn.

Eine wöchentliche Statistik ist aber längst nicht so aussagekräftig wie eine längere Zeitreihe. Außerdem sind die statischen Karten als PDF – angeblich aus Rücksicht gegenüber der Betroffenen – absichtlich undeutlich dargestellt. Beim Bürger selbst jedenfalls fällt die Initiative der Behörde durch, so der Express aus Köln.

Aus diesem Grund hat infas 360 alle wöchentlichen Veröffentlichungen recherchiert und in eine interaktive Karte übertragen. So kann man erstmals die Anzahl aller Einbrüche und Einbruchsversuche auf Stadtteilebene eindeutig erkennen. Demnach liegen im Stadtgebiet Bonn seit April Tannenbusch und Alt-Godesberg mit 5 Einbrüchen an der Spitze. Bei den Einbruchsversuchen ist es ebenfalls Tannenbusch vor Duisdorf.

Zur interaktiven Karte: http://www.infas360.de/einbruchsradar
Einfach mal in einen Stadtteil reinklicken …

In einem unserer nächsten Beiträge werden wir das Ranking der Stadtteile den soziodemographischen Informationen gegenüber stellen wie z.B. Migrationsanteil pro Stadtteil, Kaufkraft, Soziale Schicht, Bebauungsstruktur etc.

infas 360 hat sich u.a. auf die prognostische Statistik spezialisiert. Die Anwendung moderner Small Area Methoden (auch Small Area Statistics der Small Area Estimation genannt) in Verbindung mit der adressgenauen CASA-Datenbank mit über 300 Gebäude-, Haushalts- und Firmenmerkmalen ermöglicht eine bestmögliche Vorhersage von auftretenden Fällen. In der Kriminalstatistik wird dies auch „Predicitve Policing“ genannt.

 

Apothekensterben gestoppt?

Seit dem Jahr 2000, als der Höchststand mit 21.592 Apothekenstandorte in Deutschland erreicht war, sinkt die Zahl bis auf zuletzt 20.249 in 2015. Das ist eine Gesamtabnahme von 6,2% verteilt über 15 Jahren. In 2012 erfolgte die größte Standortbereinigung als 501 Apotheken geschlossen wurden. Demgegenüber standen 181 Neueröffnungen, was einem Nettosterben von 1,5% entspricht. In 2015 waren es nur noch 346 Schließungen gegenüber 154 Neueröffnungen. Die Anzahl  der Standorte sinkt also kontinuierlich, aber mit abnehmender Tendenz.

Kennziffern für den Versorgungsgrad der Apotheken gegenüber der Bevölkerung sind u.a. die Apothekendichte (Anzahl der Standorte pro 100.000 Einwohner, BRD = 25, EU = 31), die Erreichbarkeit (Mittlere Entfernung der Bevölkerung zu den nächsten drei Apotheken), die Öffnungszeiten und die Servicequote (Beschäftigtenzahl pro Standort).

Wird i.d.R. nur die Kennzahl der Apothekendichte als international vergleichende Maßzahl herangezogen, zeigt sich bei den anderen Versorgungsparametern ein differenziertes Bild, welches wiederkehrend von infas 360 untersucht wird. Dazu werden alle verfügbaren Daten der aktuellen Apothekenstandorte adressgenau lokalisiert und mit den sozio-demographischen Daten der jeweils lokalen Einzugsergebnisse verknüpft. Dieser Versorgungsgrad pro Apotheke, in den auch die mittlere Entfernung zu Ärzten und Krankenhäusern mit einbezogen werden kann, wird „bottom-up“ hochgerechnet und kommt dann verständlicherweise zu anderen Ergebnissen.

Denn die größte Schwäche, wenn man lediglich die Apothekendichte im Vergleich betrachtet, liegt im fehlenden Bezug zur Fläche bzw. dem zu versorgenden Gebiet. Beispiel: Ein großes Gebiet mit 100.000 Einwohner und 25 Apotheken (z.B. auf dem Land) wird einem kleinen Gebiet mit ebenfalls 100.000 Einwohnern und 25 Apotheken (z.B. Stadtviertel) statistisch gleichgesetzt.

Kontakt: Consulting@infas360.de

Quellen:
Pressemitteilung ADBA Apothekenzahl 2015 weiter gesunken
Mitteilung ADBA Entwicklung der Apothekenzahl

Open WLAN macht Big Data noch Bigger

Bisher konnten Anbieter freier WLAN-Hotspots für die illegale Nutzung Dritter haftbar gemacht werden. Wenn sich z.B. ein Besucher eines Events über den angebotenen WLAN-Anschluss im Internet widerrechtliche Inhalte heruntergeladen oder eingestellt hat, dann haftete bisher nicht nur der User, sondern auch der Anbieter des WLANs.

Diese Rechtslage hemmte bisher den Ausbau offener WLAN-Zugänge in Deutschland. Im Ausland wie z.B. in Holland sind solche Open WLANs längst selbstverständlich und von den Nutzern breit akzeptiert. So sind Cafés oftmals auch dort besser besucht, wo es einen kostenlosen WLAN-Zugang gibt. Die Beliebtheit beim Anwender liegt vor allem darin begründet, dass sein Handy-Tarif – egal ob Flat oder nicht – eine monatliche Datenvolumenbegrenzung hat und durch die immer stärker werdende Nutzung von Datendiensten wie Social-Media und Video-Streaming dieses Datenvolumen schnell verbraucht ist.

In Zukunft sollen Anbieter von Open-WLAN nicht mehr für Rechtsverstöße ihrer Nutzer haften. Damit wird es attraktiver, sein Netz für andere zu öffnen bzw. ein Hotspot für seine Besucher/Gäste anzubieten. Das WLAN muss nicht einmal mehr durch eine Vorschaltseite oder ein Passwort vor Missbrauch geschützt werden. Sehr wohl ist dies aber zu empfehlen, um aus Big Data smarte Informationen ableiten zu können. Denn eines ist sicher: Open WLAN wird Big Data noch bigger machen. Ein aktuelles Beispiel dazu ist Digital Out-of-Home-Media, kurz DOOH, mit einem sogenannten Audience Measurement.

Weiterführende Links zum Thema:
DOOH am Point-of-Sale oder Mobile Research mit Location Intelligence

Kontakt unter Consulting@infas360.de

Glücklich mit Wohnung und Nachbarschaft?

86% aller Deutschen sind zufrieden bis sehr zufrieden mit Ihrer Wohnung und Ihrer Wohnumgebung. Das ergibt die Studie CASA-Monitor Wohnen 2016, bei der 10.000 Personen online-repräsentativ befragt wurden.

Interessant dabei ist, dass sich deutlich mehr Frauen glücklicher in Ihrer Wohnungssituation schätzen. 42% aller Frauen gegenüber nur 35% aller Männer gaben „sehr zufrieden“ an.

Auch regionale Unterschiede sind fest zu stellen: Liegen Bayern, NRW und Schleswig-Holstein beim Wohnungsglück vorne, bilden überraschender Weise die norddeutschen Stadtstaaten Bremen, Berlin und Hamburg das Schlusslicht, sich und seine Situation als „sehr zufrieden“ einzustufen.

Entscheidender Faktor beim Wohnungs- und Nachbarschaftsglück ist auch das Alter und das Einkommen. Es gilt: Je älter oder höher das Einkommen, desto glücklicher die Einschätzung zur Wohnsituation. 55% aller sehr gut verdienenden Bürger und 47% der über 60-Jährigen gaben an „sehr zufrieden“ mit Ihrer Situation zu sein, dagegen nur rund 30% der schlechteren Einkommen und 33% der unter 40-Jährigen.

Die komplette Studie „Wohnen 2016“ ist unter Anfrage einer eMail an Consulting@infas360.de erhältlich.

Die Erde ist eine Google

Google Maps zeigt Stadt Köln mit Dom in beeindruckender 3D-Qualität

Seit kurzem werden in Google Maps die deutschen Großstädte auch 3-dimensional mit Höhen und Texturen dargestellt. So wie man es bereits aus Google Earth kennt. Die Ergebnisse sind beeindruckend, zumal die Karten kombiniert mit allen Angaben der POIs (Points-of-Interest) zur Verfügung stehen.

Hier geht’s zum Kölner Dom in 3D: https://www.google.de/maps/place/koelner-dom

Seit letzter Woche ist die Datenbasis von Google Maps auch integraler Bestandteil des Data Intelligence Networks von infas 360. Dies ermöglicht Kunden- und Standortanalysen im Geomarketing und der Location Intelligence völlig neue Möglichkeiten.

Gewinnspielkarten unter der Lupe

Wichtiges Gutachten für Gewinnspiel- und Teilnahmekarten oft ungenutzt

Bei Gewinnspielkarten entstehen personenbezogene Daten. Hinsichtlich des Datenschutzes gibt es dabei vieles zu beachten, was nicht jeder Agentur bzw. den dahinter stehenden Auftraggebern bekannt ist. So entstehen unterschiedliche Formulierungstexte, die im Falle eines Falles, sogar teuer werden könnten. Das ist unnötig. infas 360 hat zu diesem Zweck ein juristisches Gutachten beauftragt, was für viele „Licht ins Datendunkel“ bringen dürfte.

Gutachten einfach anfordern unter Consulting@infas360.de

Mit Vollgas zu neuen Zielgruppen

Anwendungsbeispiel: Cross-Mediale Zielgruppenbefragung

Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring bot vergangenes Wochenende eine optimale Plattform für die Kommunikation mit auto- und rennsportbegeisterten Zielgruppen: Über 200.000 Besucher vor Ort und 1 Mio. Besucher online.

RPR1. und infas 360 waren bei dem Mega-Event vom 26.-29. Mai live und cross-medial dabei. Im Rahmen einer kombinierten Online- und Offlineaktion wurde die Community u. a. nach ihrem Interesse an E-Autos und der Kaufprämie als Anreiz befragt.