Predicitve Policing: Wie Gebäude- und Regionaldaten Wohnungseinbrüche vorhersagen

In diesem Jahr (2017) veröffentlichte das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen den Basis-Forschungsbericht Wohnungseinbruchdiebstahl (WED) https://lka.polizei.nrw/sites/default/files/2017-05/Basisbericht_Forschungsprojekt%20WED.pdf

Darin wird u.a. festgestellt, dass – unterschieden nach Häusern und Wohnungen – es sich bei den ersten Fällen mehrheitlich um freistehende Einfamilienhäuser (n = 1 328, 60,7 %) handelt. Weitere 25,6 Prozent der Delikte (n = 559) erfolgen in Reihenhäusern. Gebäude vom Typ Doppelhaushälfte machten dagegen nur 13,7 Prozent (n = 300) aller betroffenen Häuser aus.

Die Anteile der verschiedenen Wohngebäudetypen werden im Wesentlichen durch die Gemeindegrößen der Tatorte bestimmt. Der Anteil raumsparender Reihenhäuser und Doppelhaushälften ist in Großstädten dabei natürlich größer. In Großstädten mit mehr als 150 000 Einwohnern hatten Reihenhäuser und Doppelhaushälften einen Anteil von 51,5 Prozent (n = 399) an allen von WED betroffenen Tatobjekten. Dieser Anteil sinkt dem Bericht zur Folge kontinuierlich mit der Abnahme der Einwohnerzahl. So betrug der Anteil angegangener Reihenhäuser und Doppelhaushälften in Gemeinden bis 25.000 Einwohnern nur noch 16,4 Prozent (n = 64).

infas 360 hat auf amtlicher Basis alle bundesweit rund 20 Mio. Wohngebäude auf Adressebene analysiert und u.a. die einzelhausgenaue CASA-Gebäudetypologie in 98 Klassen entwickelt

Mehr Infos dazu unter http://infas360.de/service/news/so-wohnt-deutschland/

Für Predictive Analytics sollten alle über 700 berechnete CASA-Merkmale zur Anwendung kommen. Die Small Area Methodik bestimmt dann, welche Variablen am besten das Gebäude und seine Umgebung voraussagt.

Haben Sie Fragen zu regionalen Einbruchsdaten, Predicitive Analytics oder Predicitve Policing, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de 

 

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