Prospektverteiler und Zeitungen aufgepasst!

Kein Medium dient so effektiv der längerfristigen Werbeerinnerung und dem direkten Anreiz zum Kauf wie Prospekte und Beilagen (z.B. in Zeitungen). Beachtlich auch das gute Abschneiden Sozialer Netzwerke wie Facebook (Top 4). Nahezu Totalausfall bei Display und Bannerwerbung auf Webseiten.
Verteilung der Werbemedien, die eine ungestützte Werbeerinnerung innerhalb der letzten 12 Monate bewirken bzw. zum direkten Kauf anregen. Quelle: infas 360 (07/2016)
Verteilung der Werbemedien, die eine ungestützte Werbeerinnerung innerhalb der letzten 12 Monate bewirken bzw. zum direkten Kauf anregen
Der Erfolg liegt aber schlussendlich in der cross-medialen Kombination. Denn die neue cross-channel Studie der infas 360 untersuchte u.a. auch „wo informiere ich mich und wo kaufe ich?“. Daraus ergab sich z.B. der „Moderne Prospektkäufer„, der sich über Print (klassisch) informiert, aber online bestellt“ (42,13% der Befragten).
Zur Studie: infas 360 hat über den CASA-Monitor Handel 10.832 Personen ausführlich zum cross-channel Einkaufsverhalten befragt und untersucht. Nähere Infos dazu gerne unter consulting@infas360.de

Keine Werbung will fast keiner

Der aktuelle CASA-Monitor Handel hat 10.000 Personen online zu Ihren Informationskanälen, Kaufmotiven und -Einstellungen befragt. U.a. die Frage: Wenn Sie sich aussuchen könnten, über welches Werbemedium Sie keine Werbung mehr erhalten wollen, welches Medium würden Sie ‚abbestellen‘?

Das Ergebnis ist interessant: Keine Werbung per eMail wünschen sich demnach 37,39% somit mehr als jeder Dritte. Damit gehört das Medium mit Abstand zu den unbeliebtesten Werbeformen. Umgekehrt heißt das aber natürlich auch, dass immerhin 2 von 3 Befragten diese Werbeform akzeptieren. Ebenfalls unbeliebt, aber weit weniger, ist die Werbung per Post, die 29,63% abbestellen würden.

Erstaunlich: Werbung im Fernsehen will jeder 4. nicht mehr sehen. Bei YouTube ist das nur jeder 8. Beim Online-Surfen fühlen sich 26% der Befragten von Displays und Bannerwerbungen gestört. Auch die Akzeptanz dieses Werbekanals ist also sehr gering.

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Hier das Ergebnischart zur Vergrößerung (klicken)

Der CASA-Monitor ist Deutschlands größtes Befragungsinstrument, das quartalsweise 10.000 Personen thematisch nach den Konsum- und Lebenswelten „Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Mobilität“ untersucht. Einzigartig ist die Kombination der Befragungsergebnisse mit der CASA-Datenbank, die über 700 Zusatzmerkmale beinhaltet, auf deren Basis individuelle Typologien und Segmente entwickelt werden.

Für weiterführende Fragen stehen Ihnen unsere Spezialisten unter consulting@infas360.de zur Verfügung.

 

Sind Sie ein Showroomer oder ein Webroomer?

In der Marktforschung steht der Begriff des „Showroomings“ für einen Konsumenten-Typ, der sich zunächst im stationären Handel informiert, aber dann online bestellt. Der Showroomer testet z.B. die Haptik oder den Geruch eines Produktes und nimmt den Service vor Ort in Anspruch, was im Einzelhandel auch gerne als „Beratungsklau“ angesehen wird.

Der CASA-Monitor Handel, eine aktuelle, repräsentative Online-Befragung von 10.000 Personen hat ergeben, dass sich 11,48% als Showroomer (offline informieren – online kaufen) einstufen. Für viele überraschend ist der Webroomer mit 24,8%, der über doppelt so häufig vertreten ist. Dieser Shoppertyp informiert sich zuerst ausführlich online und kauft dann aber zur Freude des Einzelhandels stationär ein.

Zwischen den beiden liegt mit 17,88% der „klassische Ladenkäufer„, der sich immer noch im Laden informiert und auch dort einkauft. Klare Nummer 1 stellen aber die „modernen Shopper“ dar, die mit fast 46% eine deutliche Mehrheit unter den 10.000 Befragten darstellt. Sie informieren sich nicht wie andere über Prospekte und Broschüren (Print), sondern ausschließlich und gezielt online, kaufen dann aber je nach Produkt und Preis stationär oder online.

Aufgrund der großen Befragungsmenge und Dank der einzigartigen Kombination mit der mikrogeographischen CASA-Datenbank und ihrer rund 700 Zusatzmerkmale hat infas 360 die neuen 4 Shoppertypen auf alle Haushalte übertragen können. Ideal zur Übertragung ins firmeneigene CRM oder für alle Geomarketing-Anwendungen, Standort- und Filialplanungen.

Weitere Informationen zu den neuen Shoppertypen oder zu aktuellen Ergebnissen des CASA-Monitors erhalten Sie unter consulting@infas360.de

 

Sky Bundesliga vor Saisonstart mit großem Potenzial

Nach dem EM-Finale ist vor der Fußball-Bundesliga: Ende August startet sie wieder in die Saison 2016/17. Nicht nur Stadiongänger und Sky-Abonnenten warten nun ungeduldig darauf, dass das Runde wieder läuft. Der CASA-Monitor 2016 offenbart weitere Neukundenpotenziale für den Pay-TV-Sender Sky:

8,2% aller befragten Männer und immerhin 5,1% aller befragten Frauen ziehen in Erwägung, in nächster Zeit das Zusatzangebot Sky Bundesliga zu abonnieren. Die größte Gruppe der Interessenten ist bis 29 Jahre alt und hat ein durchschnittliches Einkommen zwischen 3-3.500 EUR monatlich.

Das ergab eine aktuelle online-repräsentative Umfrage von infas 360 im Rahmen des CASA-Monitors 2016, der quartalsweise wiederkehrend 10.000 Personen nach ihren Lebens- und Konsumwelten Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Mobilität untersucht.

Durch den einzigartigen Smart Research-Ansatz kann diese Zielgruppe mit der CASA-Datenbank kombiniert werden. Darin befinden sich mittlerweile über 700 mikrogeographische Variablen, auf deren Basis sich ein detailliertes Zielgruppenprofil ableiten lässt. Für weitere Fragen dazu steht Ihnen das infas 360-Team unter consulting@infas360.de zur Verfügung.

Aktuelle Migrationskarten für jede Stadt

Das Jahr 2015 stellt mit einem Wanderungsüberschuss von 1,14 Mio. Ausländerinnen und Ausländern den größten Zuwachs in der Geschichte der BRD dar. Dies veranlasste infas 360 dazu, die regionale Verteilung der ethnischen Gruppen nach den Herkunftsländern

  • Türkei
  • Polen
  • Italien
  • Ex-Sowjetunion
  • Ex-Jugoslawien
  • Muslimische Staaten

komplett neu zu berechnen – und das in der Geschichte der Geomarketings erstmalig bis auf Ebene der Siedlungsblöcke. Nachfolgende Galerie zeigt die Verteilung aller Migrationstypen am Beispiel der Stadt Bonn. Die Daten sind für jede Stadt und Gemeinde Deutschlands bei infas 360 beziehbar.

Migrationsanteil Türken mit OT

Anteil Migranten aus ehem. Jugoslawien

 

Migrationsanteil Italiener Migrationsanteil Osteuropäer Migrationsanteil PolenAnteil Migranten aus muslimischen Staaten mit OT

Erstmals zum Einsatz kam eine rund 7,6 Mio. große Vor- und Nachnamens-Stichprobe, die 54 Mio. Personen repräsentiert. Sie wurde mittels komplexer und wissenschaftlich anerkannter Onomastik-Verfahren analysiert. Auf Basis der amtlichen Daten und den Small Area Methoden (SAM) wurden die Daten dann in mikrogeographische Einheiten statistisch nachvollziehbar geschätzt.

Einbruchsradar Bonn als interaktive Karte

Seit April 2016 veröffentlichen die Polizeipräsidien von NRW unter dem Motto „Riegel vor“ die Einbrüche und Einbruchsversuche wöchentlich auf einer statischen Karte. So auch auf der Website der Polizei in Bonn.

Eine wöchentliche Statistik ist aber längst nicht so aussagekräftig wie eine längere Zeitreihe. Außerdem sind die statischen Karten als PDF – angeblich aus Rücksicht gegenüber der Betroffenen – absichtlich undeutlich dargestellt. Beim Bürger selbst jedenfalls fällt die Initiative der Behörde durch, so der Express aus Köln.

Aus diesem Grund hat infas 360 alle wöchentlichen Veröffentlichungen recherchiert und in eine interaktive Karte übertragen. So kann man erstmals die Anzahl aller Einbrüche und Einbruchsversuche auf Stadtteilebene eindeutig erkennen. Demnach liegen im Stadtgebiet Bonn seit April Tannenbusch und Alt-Godesberg mit 5 Einbrüchen an der Spitze. Bei den Einbruchsversuchen ist es ebenfalls Tannenbusch vor Duisdorf.

Zur interaktiven Karte: http://www.infas360.de/einbruchsradar
Einfach mal in einen Stadtteil reinklicken …

In einem unserer nächsten Beiträge werden wir das Ranking der Stadtteile den soziodemographischen Informationen gegenüber stellen wie z.B. Migrationsanteil pro Stadtteil, Kaufkraft, Soziale Schicht, Bebauungsstruktur etc.

infas 360 hat sich u.a. auf die prognostische Statistik spezialisiert. Die Anwendung moderner Small Area Methoden (auch Small Area Statistics der Small Area Estimation genannt) in Verbindung mit der adressgenauen CASA-Datenbank mit über 300 Gebäude-, Haushalts- und Firmenmerkmalen ermöglicht eine bestmögliche Vorhersage von auftretenden Fällen. In der Kriminalstatistik wird dies auch „Predicitve Policing“ genannt.