Berlin ist Top-Gründerstadt Deutschlands. Es folgen München, Hamburg und Frankfurt. Bonn hat prozentual die Nase vorn!

Auf Anfrage hat infas 360 alle Handelsregistereintragungen im Zeitraum von Juni 2018 und Mai 2019 nach Unternehmensneugründungen adressgenau ausgewertet. Die Daten können so regional in beliebige Gebiete aufsummiert werden und liegen für weitere Auswertungen sowohl für alle  Städte- und Gemeinden als auch die 5-stelligen Postleitzahlen vor.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Top 15 im Städte-Ranking nach Neugründungen (absolut). Berlin ist sowohl in der Gesamtzahl der Unternehmen als auch in den Neugründungen innerhalb eines Jahres (siehe o. g. Zeitraum) in Deutschland führend. Das Verhältnis zueinander wird in % ausgewiesen. Danach wäre Bonn mit Abstand die Top-Gründerstadt unter den genannten 15 Städten.

Ranking Stadt Anzahl Unternehmen Anzahl Neugründungen %
1 Berlin 94.398 10.694 11,3%
2 Hamburg 57.149 5.334 9,3%
3 München 46.220 4.623 10,0%
4 Frankfurt 23.228 2.426 10,4%
5 Düsseldorf 21.724 2.315 10,7%
6 Köln 25.210 2.204 8,7%
7 Essen 9.612 1.077 11,2%
8 Bremen 11.294 966 8,6%
9 Stuttgart 13.117 964 7,3%
10 Leipzig 10.231 935 9,1%
11 Bonn 5.655 889 15,7%
12 Hannover 10.047 868 8,6%
13 Nürnberg 9.565 782 8,2%
14 Dortmund 8.184 728 8,9%
15 Dresden 8.199 616 7,5%

Die Daten liegen als Gründungsatlas für alle 5-stelligen Postleitzahlen vor und können interaktiv hier abgerufen werden.

Selbstverständlich können die Untersuchung der Neugründungen beliebig geändert und ausgeweitet werden. So z.B. liegen der infas 360 die  Handelsregisterdaten tagesaktuell, nach Geschlecht und Alter vor. Den Gründungen können so auch die Schließungen oder die Wirtschaftskraft eines Gebiets, indem die Neugründungen erfolgen, gegenübergestellt werden. Aktuell untersucht infas 360 geschlechterspezifisch die Wiederschließungen von Neugründungen in der letzten 5 Jahren.

Sollte Sie weiterführende Fragen zu Neugründungen oder Unternehmensinformationen (B2B-Informationen bis auf Adressebene) haben, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

Zielgruppe Flusskreuzfahrer: Eine bislang unbekannte Größe im Tourismus

Bis dato wusste man ziemlich wenig über die Personen, die an Flusskreuzfahrten teilgenommen haben oder es zukünftig planen. Aus diesem Grund beschäftigte sich der aktuelle CASA Monitor „Konsum“ u.a. mit dieser Zielgruppe mit überraschenden Ergebnissen.

Gefragt wurden im Mai 2019 über 10.000 Personen online-repräsentativ zu zahlreichen Konsumschwerpunkten, u.a.

Haben Sie schonmal eine Flusskreuzfahrt unternommen oder planen Sie dies?

  n (Anzahl der Befragten) %
Habe ich vor mehr als 12 Monaten 609 5,96
Habe ich in den letzten 12 Monaten 241 2,36
Nein, aber plane ich in den nächsten 12 Monaten 257 2,52
Nein, aber plane ich in mehr als 12 bis 24 Monaten 407 3,98
Nein, aber plane ich in mehr als 24 Monaten 1.048 10,26
Habe ich noch nicht und ist auch nicht geplant 7.309 71,57
Kenne ich nicht 343 3,36

Mit über 8% ist die Gruppe derer, die bereits eine Flusskreuzfahrt unternommen haben, größer als bisher gedacht. Noch erstaunlicher war für das beauftragende Marketingunternehmen, dass es weitere 8% gibt, die bisher einen solchen Urlaub noch nie gemacht haben, dies aber konkret in den nächsten zwei Jahren planen.

Die Untersuchung zeigte weiter, dass der „Nachwuchs“ etwas jünger ist (Durchschnittsalter 49 statt 52 Jahre), eher weiblich, printaffiner, bei etwas höheren Einkommen.

Sie interessieren sich für ein detailliertes, regionalisiertes Zielgruppenprofil der Flusskreuzfahrer/innen, dann kontaktieren Sie unser Consulting-Team unter Consulting@infas360.de

 

 

hm

Marketing im Spannungsfeld der DSGVO

Am 4. Juni 2019 fand das Kompetenzforum Analytics mit dem Schwerpunkt „Im Spannungsfeld der DSGVO“ statt. Die Rechtsexperten Dr. Sibel Kocatepe und Björn Schmidt sowie der Data Scientist Kyriakos Stavrakidis von CosmosDirekt führten mit praxisnahen Vorträgen durch den Tag. Die Moderation übernahm Michael Herter, Geschäftsführer der infas 360 GmbH. Er führte auch mit marketingrelevanten Fragestellungen in das Thema „Datenschutzgrundverordnung“ ein.

Hier gibt es den Vortrag zum Thema „Marketing im Spannungsfeld der DSGVO“ als PDF.

Vorträge, Talk und Diskussionen brachten die erwünschten, praxisnahen Antworten. Sollten sich für Sie aus der Präsentation Themen ergeben, dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de. Wir halten entsprechende Dokumente und Referenten für Vorträge und Workshops bereit.

Weitere Informationen zum Thema

– Datenschutzerklärung
– Kompetenzforum Analytics 2019 in Bonn: Der Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig!
– Praktischer Leitfaden zur DSGVO, ePrivacy und Geodaten

The Future of Research: Die neue FOR ist da!

In Zeiten der Digitalisierung sind neue Printmedien selten geworden. Aber Erfolg gibt Recht. Denn wir befinden uns auch in Zeiten von DSGVO & UWG. Und da ist nichts so rechtssicher wie der persönliche Kontakt über Print per postalischer Anschreiben.

Genau mit diesem Thema setzt sich auch die 2. Ausgabe des Magazins „FOR – THE FUTURE OF RESEARCH“ auseinander. Weitere Themen der kostenlosen Ausgabe sind

  • Mobile Onlys: Die Festnetztelefonie stirbt vielerorts aus und fordert einen Umbruch in der regionalen Marktforschung.
  • Der Energiemarkt von morgen: Wie verändert mögliche Energieautarkie die Nachfrage? Wie immer bundesweit und regionalisiert.
  • Personas & CRM: Wie bildet man Zielgruppen, die auch in den Kundendaten wieder auffindbar sind?
  • Wohnungsmarkt 2030: Neue Zielgruppen mit veränderten Ansprüchen.
  • Kaufkraft 2019 je PLZ5 in DIN A0.

Bestellen Sie jetzt unter Consulting@infas360.de Ihr kostenloses Exemplar, das Ihnen selbstverständlich versandkostenfrei zugeschickt wird.

 

DataFest 2019: Heute ist Startschuss und wir sind dabei!

Das DataFest ist Wettbewerb und interdisziplinäreres Team Event zugleich, bei dem StudentInnen die einzigartige Möglichkeit haben, große Datenmengen zu bearbeiten und nach ihren Ideen auszuwerten. Die Bachelor- und Master-Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere der Sozialwissenschaften, Statistik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften formieren sich dabei in Teams von 2 bis 5 Personen.

Daten und Aufgabenstellung werden erst zum Startschuss, am 3. Mai um 18h im Hörsaalgebäude B6 an der Universität Mannheim, bekanntgegeben. Großes Finale ist dann am Sonntag (5.5. um 16h), bei der eine Jury die Auswertungen nach den Kategorien

  • Best Insight
  • Best Visualization
  • Best Use of Outside Data

prämiert. Ein Jury-Mitglied stellt infas 360 mit Dr. Barbara Wawrzyniak, die bereits 2015 die Ergebnisse der Teilnehmer beurteilen durfte. „Es ist ein ganz besonderer Spirit, den alle beim DataFest ausstrahlen.“, kommentiert die Leiterin für Daten und Analysen das Event.

Das DataFest 2019 ist das fünfte Mal in Deutschland und wird von einem Konsortium bestehend aus dem Lehrstuhl für Statistik und sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Universität Mannheim, dem Institut für Statistik der LMU München und der P3 Group organisiert. Unter dem Dach der American Statistical Association finden viele weitere DataFeste in den USA statt.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unser Consulting-Team unter consulting@infas360.de 

 

 

Kompetenzforum Analytics 2019 in Bonn: Der Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig!

(Copyright Foto: Marriott Hotel Bonn)

Welche Analysen kann man heute eigentlich mit welchen Daten und auf welchen Ebenen noch ohne rechtliche Risiken durchführen? Was bedeuten die neuen Datenschutz-Verordnungen für Analysen, Scoring, Profiling und Targeting, z. B. im CRM? Diese Fragen beschäftigen heutzutage Rechtsexperten und Analysten.

Hier verspricht das Kompetenzforum Analytics von infas 360 am 4. Juni 2019 von 13 bis 17 Uhr Aufklärung und Lösungsansätze. In lockerer Atmosphäre und mit spektakulärem Weitblick aus der obersten Etage des Marriott Hotel am World Conference Center auf den Rhein und das Siebengebirge informieren und talken dazu u. a. Sibel Kocatepe, Rechtsexpertin und Autorin des Buchs „DSGVO im Online-Marketing“, Björn Schmidt, Datenschutzexperte im Marketing sowie Kyriakos Stavrakidis, Data Scientist von der Cosmos Lebensversicherungen. Talken Sie mit.

Hitzige Datenrechtsdebatten finden aktuell auf verschiedensten Ebenen statt. So bricht mitten in die Diskussion um das EU-Urheberrecht schon die nächste Schlagzeile herein. Diesmal geht es um den sogenannten „Scoring-Paragraphen“ 13 im neuen Bundesdatenschutzgesetzt (BDSG-neu). Dieser überträgt den Artikel 22 aus der Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, für Deutschland in nationales Recht. Doch dieser Scoring-Paragraph 31 ist europarechtswidrig, so die Datenschutzexperten.

Im zugrunde liegenden Artikel 22 der DSGVO geht es um die Rechte von Betroffenen, die durch den Einsatz einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – einer Entscheidung unterworfen werden sollen, die ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt.
Der auf dieser Basis im BDSG ausgestaltete Paragraph 31 allerdings ist, so Rechtsanwalt Björn Schmidt, rechtswidrig, da es sich dabei – so ist sich die Fachliteratur einig (siehe u. a. Simitis) – um eine abschließende Grundverordnung handeln würde.

Dieser und ander Fälle verstärken die Unsicherheiten auch in der Analysewelt, z. B. wenn es um Scoringverfahren im CRM geht. Veranstalter infas 360 lädt alle, die mit dem Thema „Scoring und Profiling im Spannungsfeld der DSGVO“ zu tun haben, zum Austausch mit Experten beim „Kompetenzforum Analytics“.

Die Ticketanzahl ist begrenzt. Das Standard-Ticket kostet 199 €. Teilnehmer am SAS Forum vom 4. bis 6. Juni 2019 in Bonn zahlen ebenso wie Studierende, Lehrende oder wiss. Mitarbeitende an Uni oder Forschungseinrichtung 99 €. Fragen Sie auch nach den Frühbucherrabatten.

Das vorläufige Programmheft finden Sie hier im Web

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Ihre Fragen an uns

 

Wie digital ist unser Kaufverhalten? Was kaufen wir wo? Sterben Filialen wie Apotheken aus? Diese und viele weitere Fragen beleuchtet der CASA Monitor Handel. Er startet in Kürze – machen Sie mit!

(Copyright Foto: infas 360 GmbH)

Und wieder geht der CASA Monitor ins Feld. Wie in jedem Quartal befragen wir wieder online ca. 10.000 Personen zu Konsumverhalten und Einstellungen. Dieses Mal bildet das Thema „Stationärer und Digitaler Handel“ den inhaltlichen Schwerpunkt. Bereits 2017 hatten wir uns intensiv mit den aktuellen Herausfoprderungen des Handels beschäftigt (siehe auch https://blog.infas360.de/category/casa-monitor-handel/ ) und in diesem Zusammenhang u. a. die neue Zielgruppe der OFOs (Ordering Food Online) identifiziert.

Auch dieser CASA Monitor bietet wieder einen Multi-Client-Ansatz. Für Unternehmen besteht also grundsätzlich die Möglichkeit, sich an der Befragung zu beteiligen. So können z. B. gezielt eigene Fragen integriert werden. Diese Themenfelder stehen bereits fest:

  • Bildung und Veränderung von Shopper-Typen (siehe auch Befragungsergebnisse aus 2017):
    – Kanalaffinitäten
    – Online vs. Offline
  • Apotheken:
    – Wie unterscheiden sich Apotheken- und Drogeriemarkt-Käufer?
    – Stationär vs. Online-Apotheke
    – Haushaltsausgaben für Dermatologika
  • Digitalisierungsgrad im Konsumverhalten
  • Öko-Affinität:
    – Wie wichtig sind die Themen „Öko“ und „Nachhaltigkeit“ bei der Produktauswahl und wie korrelieren sie mit den sog. „Basic Human Needs“, die bereits beim CASA Monitor Energie zum Einsatz kamen?

Sie interessieren sich an einer Teilnahme am CASA Monitor Handel? Dann kontaktieren Sie uns unter Consulting@infas360.de